Ein weiterer Punkt: Ich habe meinen Kuga PHEV mit einem Kilometerstand von 54.000 erworben. Da ich über keine private Lademöglichkeit verfüge, habe ich das Fahrzeug seit dem Kauf lediglich zweimal über Ad-hoc-Tarife öffentlich geladen.
Dabei ist mir eine signifikante Diskrepanz aufgefallen: Nach dem Ladevorgang wurde eine Restreichweite von 48 km ausgewiesen. Nach einer kurzen Fahrtstrecke von lediglich drei Kilometern reduzierte sich die Anzeige bereits auf 32 km – ein Verlust von 16 km auf einer Distanz von 3.000 Metern.
Ist ein derart massiver Einbruch der Reichweite ausschließlich auf den Betrieb des Gebläses, der Klimaanlage oder den Kaltstart der Nebenaggregate zurückzuführen?
Bisher habe ich aufgrund der hohen öffentlichen Stromtarife auf das Laden verzichtet. Angesichts der aktuellen Kraftstoffpreise wollte ich dem elektrischen Fahren eine erneute Chance geben. Sollte sich die Reichweite durch den Betrieb von Klima- und Heizungssystemen im Alltag jedoch so drastisch verringern, ist ein wirtschaftlicher Betrieb ohne eigene Wallbox für mich nicht darstellbar, was mich zu einer ausschließlichen Nutzung des Verbrennungsmotors zwingen würde.
Sind ähnliche Erfahrungen bekannt oder ist ein solches Verhalten bei Kurzstrecken nach dem Ladevorgang als normal zu erachten?