Beiträge von Lippe-Winger

    Ich erhielt heute von meinem Ford-Händler ein Schreiben der Ford-AG Köln übermittelt, dass ich meinen PHEV nur noch bis maximal 80 % laden soll. Man bezog sich auf die letzte Rückrufaktion (FSA siehe Titel) mit dem damaligen kompletten Ladeverbot.


    Begründet wurde es von Ford wie folgt:


    Es sind bei der Überwachung von PHEV-Fahrzeugen im Betrieb einige KFZ aufgefallen, bei denen Zellen der Hochvoltbatterie evt. einen internen Kurzschluss entwickeln können. Im Falle eines internen Kurzschlusses der Hochvolt-Batteriezelle erscheint im Kombiinstrument die Meldung "Bitte jetzt anhalten!" und ein Warnsymbol im Kombiinstrument. Des Weiteren kann es zu einem Verlust der Antriebskraft kommen, was das Unfallrisiko erhöht.


    Dies wirkt sich nicht auf 12V-Zusatzgeräte, die Lenk- und Bremskontrolle aus. Es kann ausserdem zu einer thermischen Entlüftung der Batterie kommen, die zu einem Fahrzeugbrand führen kann, wodurch sich die Verletzungsgefahr erhöht !


    Sobald ein Lösung verfügbar ist, informiert Ford sie schriftlich, dass sie sich an ihren Händler wenden sollen, um einen Termin zu vereinbaren. Ford hat zwar keine Anweisungen zum Einstellen des Fahrbetriebs gegeben, doch um die oben beschriebenen Risiken zu minimieren, sollten sie die Ladung der HV-Batterie auf 80 % beschränken. Es ist wichtig, diese Grenze nicht zu überschreiten. Darüber hinaus ist es wichtig, bis auf Weiteres NUR den Standardmodus "Auto-EV" zu verwenden und die Modi "tiefer Schlamm" und "tiefer Schnee"zu vermeiden.


    Wenn im Kombiinstrument die Meldung "Bitte jetzt anhalten" angezeigt wird, befolgen sie, bis eine Abhilfemaßnahme verfügbar ist, bitte den Rat und verlassen sie das KFZ.Die Abhilfe wird vermutlich Mitte März verfügbar sein.


    und dann weiteres Blablabla.


    Das ist doch irgendwie ne Scheisskarre, hätte ich mir mal anstatt des Kuga einen Toyota geholt, die Dinger laufen als PHEV seit zig Jahren klaglos. Und ne Lösung haben die auch noch nicht parat, bin gespannt, wie lange das jetzt wieder dauert, Mitte <März ist sehr schwammig, hat bei Ford noch nie so richtig geklappt. Der Spareffekt für den Kauf wird schon wieder für einige Monate zunichte gemacht, ich habe nen dicken Hals.

    Aber Lippe-Winger meinte ja einen, für mich nicht verständlichen Fall, wo das Starten mit dem Booster über die Anschlüsse im Motorraum nicht geht.


    Das ist bei mir auch so ähnlich, nur liegt mein Booster im Handschuhfach.


    Aber Lippe-Winger meinte ja einen, für mich nicht verständlichen Fall, wo das Starten mit dem Booster über die Anschlüsse im Motorraum nicht geht.

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Sowas habe ich nie geschrieben. Ich habe das Auto mit dem Booster vom Motorraum aus an der vorgesehenen Klemmpunkten bestromt.

    Be meinem 2021er PHEV war die 45Ah-Batterie vor 2 Wochen auch tot. Bei mir wurde sie wohl durch die elektrische AHK tiefenentladen. Ich konnte das Auto mit einem Booster wieder zum Leben erwecken, lt. Display sei die AHK nicht vollständig eingefahren, obwohl die granatenfest eingefahren war. Und so blinkte der AHK-Taster links im Kofferraum dauerhaft rot und das AHK-Steuergerät versuchte wohl ständig, die AHK in die vermeintliche Endposition zu fahren = dauernd Strom gezogen.


    Das Auto wurde bei einem freien Händler vor 6 Monaten gebraucht gekauft, also noch innerhalb der Gewährleistung. Der Batterietest bei Ford ergab, Batterie tiefenentladen defekt. Der Austausch auf die neue 50Ah AMG-Batterie inkl. Anlernen an Steuergeräte und BMS kostete 488 Euro, die ich erstmal vorgestreckt hatte, um wieder ein Auto zu haben.


    Bei Übergabe wurde mir mitgeteilt, die Steuerung der AHK habe man abgeklemmt, da die AHK defekt sei, ausgetauscht werden müsse (Kostenvoranschlag 2080 Euro brutto). Das Abklemmen der AHK war nötig, damit die Fehlsteuerung mir nicht auch die neue AGM-Batterie himmelt.


    Das Auto geht jetzt zur Nachbesserung zum Gebrauchtwagenhändler, der mir die neue AHK einbauen wird. Mit der Erstattung der 488 Euro Batterietausch wollte der Dealer nichts zu tun haben, meinte Verschleißartikel. Mein Anwalt sagt "Mangelfolgeschaden" durch AHK-Fehler. Mal schauen, was dabei rauskommt, als der Dealer "Anwalt" und meinen Prozesswillen hörte, schien er das nochmal zu durchdenken. Ich berichte, wie es weiter geht.


    Was für mich völlig schwachsinnig ist, dass es keine Notentriegelung der Kofferraumklappe gibt. Wenn kein Strom, bleibt ausgerechnet der Einbauort des Akkus unerreichbar.

    Da Ferienhäuser oft als Kapitalanlage, vom Inverstitionsvolumen her, mit spitzer finanzieller Feder gestrickt sind, kann ich mir gut vorstellen, dass die verbaute Elektroinstallation dort grade eben den örtlichen Mindestvorschriften entspricht und daher kritisch beim Laden von BEV/PHEV zu sehen ist.


    Meine Erfahrungen bei Fewo in NL, bei Urlaubsantritt wurden vom Hausverwalter die Zählerstände Gas/ und Strom abgelesen, bei Abreise das Gleiche, der tatsächliche Verbrauch war zu bezahlen.

    Na ja, es gibt transportable Ladegeräte, a la Juicebooster u.ä., da sind zum Laden des BEV oder PHEV (z.B. auf Reisen) entsprechende Adapter dabei, damit du auch Strom von einer Kraftsteckdose (= dreiphasig, i.d.R. höher abgesichert) ins KFZ bringst. Da der Kuga eh nur einphasig und recht lahmarschig laden kann, macht der Kauf eines kompletten Ladegerätes, quasi eine mobile Wallbox, eh keinen Sinn, es sei denn, macht spekuliert für die Zukunft auf den Umstieg zu einem BEV.


    Ich bin im Ruhestand mit Eigenheim und Strom in Garage/Werkstatt, habe keine Fahrten zu Arbeitsstätten, d.h. über Nacht an 220V oder 400V laden sind kein Problem. Mein Fahrprofil sind max. 30 km am Tag, d.h. es wird auf 99 % EV-Fahrten hinaus laufen.


    Da muss man den 2.5l-Benziner schon gelegentlich zur Mitarbeit zwingen und vor allen deftig mal manuell Bremsen, damit die Scheiben freigeschliffen werden , um bei der nächsten HU keine Probleme mit korrodierten Bremsscheiben zu bekommen. Ich bin seit Jahren DIY- Schrauber und weiss um die HU-Problematik, wenn man brav sparsam im E-Betrieb unterwegs war und bei der HU das böse Erwachen kommt, weil die Bremsanlage mangels ausreichender Benutzung durch Rekuperation von den Prüfingenieuren als Mangel attestiert wird.

    Ich hole meinen PHEV am 21.8. ab. Meine Immobile ( gebaut 1986) wurde dank meines Motorradkollegen, seines Zeichens Elektriker, komplett mit 2,5²mm Leitungen ausgestattet, in meiner Werkstatt, an die Garage angebaut, habe zu den normalen 220V-Steckdosen zwei CCE-Steckdosen über 16A-Automaten absichert, verbaut, um einige Maschinen (Holzspalter, Kreissäge) mit Kraftstrom betreiben zu können. Da brauche ich mir wohl weder mit dem 220V- Ladeziegel noch mit einem 400V-Adapter irgendwelche Sorgen machen ???

    Hallo aus Lippstadt,


    als wohlerzogener Mensch möche ich mich hier kurz vorstellen, da ich selbst ein Motorradforum verwalte und dies meiner Meinung nach zum guten Benimm gehört. Ich bin Baujahr 1958, meine Leidenschaft ist seit dem 18. Lebenjahr Motorradfahren, ich sause oft im alpinen Geläuf rum, komme auf eine Zweirad-Jahresfahrleistung von min.15.000km. Ansonsten Heimwerker durch und durch, mache bei meinem Eigenheim alles selbst, habe eine kleine Motorradwerkstatt mit Hebebühne am Haus und schraube an meinem Fuhrpark fast alles selbst.


    Ich habe mir einen Kuga PHEV mit nur 63tkm auf der Uhr zugelegt, mich hier schon in diveresen Themen eingelesen und freue mich auf ein auskömmliches Miteinander in fruchtbaren Diskussionen.