Beiträge von Kunde1974

    ich meine chinesische Autobauer und nicht Batteriehersteller. Die werden ebenso vom KBA zum Rückruf aufgefordert, wenn eine Brandgefahr droht. Vermutlich arbeiten die chinesischen Autobauer nur 1.Wahl-Batterien ein, weil sie vor Ort einen kurzen Draht zu den Batteriebauer haben. BMW bekommt die 2.Wahl, von denen hört man auch nichts. Und der Rest den Rest.

    Zurück zum Thema: Ford verbaut Batterien koreanischer und Japanischer Konzerne mit jeweils Fabriken irgendwo, bspw im vorliegen Rückruf von Samsung, mutmaßlich aus Ungarn. Nur die sind für den Kuga-Rückruf relevant. Die proprietären Nissan-Akkus, die seit mehr als 10 Jahren in 3 Leaf-Modelle verbaut werden, waren nie auffällig, die Technik scheint also beherrscht. Es gibt also eine Baureihen-Problem eines spezialisierten Herstellers, von dem Ford selbst als Kunde betroffen ist. Wir haben m. E. kein grundsätzliches Thema zur Akku-Technik, keine Thema zur Ford-Technik-Kompetenz. Wir haben m. E. nur das Thema zur Ford-Kundenkommunikation und Ford-Gewährleistung für die Fehlerfreiheit einer Komponente aus seiner (Zu-) Lieferkette.

    Die Rückrufe zu der Akkuthematik kamen aber doch bis jetzt alle von Ford und nicht vom KBA.

    Die Rückrufe sind erstmal "Eigeninitiative" des Werks zu "Verbesserungsangeboten" zu Gunsten des Kunden, egal ob über KBA oder vom Hersteller selbst mitgeteilt. Der zivilrechtliche Prozess beginnt mit einer Rüge des Kunden für einen Mangel. Die Rückrufaktion selbst begründet m. E. den zivilrechtlichen Prozess nicht, so lange der Kunde keinen Mangel rügt.

    Wenn das Rückrufschreiben nicht auf den selben Namen läuft wie die Zulassungsbescheinigung wirst du wenig Erfolg haben.

    Warum wartest du nicht einfach den Eingang des Rückrufschreibens ab?

    Beim 1. Rückruf gingen die Schreiben auch stark verzögert zu.

    Außerdem schriebst du hier in deinem 1. post, dass dein Kuga eine Tageszulassung war, also aus 2. Hand. Möglicherweise ging das Schreiben an den Erstbesitzer und der hat den Weiterverkauf noch nicht rückgemeldet.

    Grüße aus dem Ruhrpott

    Genau: Vorhalter war der Ford-Händler, daher habe ich ihn angeschrieben und von ihm den Rückruf erhalten, weil meine FIN sowohl von mir im Internet als auch von ihrm im Ford-System als Treffer für den Rückruf ausgewiesen ist. Sollte das dem Kundenzentrum nicht reichen, frage ich dort an, warum ich mich an die Betriebsbeschränkungen halte sollte,. Das ist alles hübsch bürokratisch. Ich habe jedenfalls meine Ansprüche gestellt, egal wie lange das Kundenzentrum für die abschließende Bearbeitung braucht. Ich gebe hier Bescheid, wenn sich was tut.

    ...die Antwort vom Kundenzentrum auf meine "120-Euro-Frage" (Auszug!):


    "...Damit unsere Fachabteilung eine Entschädigung beziehungsweise eine Kulanzzahlung prüfen kann, bitten wir Sie, uns folgende Informationen vorab bereitzustellen:

    • einen Nachweis über das erhaltene Rückrufschreiben (aus datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich),

    • Ein Bild der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (ehemals Fahrzeugschein) (aus datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich),

    • sowie Ihre Bankverbindung zur Überweisung der Kulanzzahlung. (Name, Nachname, IBAN, BIC, Bank) ..."


    Die datenschutzrechtlichen Gründe konnte ich nicht ergründen bzw. unter die DSGVO subsumieren. Das Rückrufschreiben habe ich aus dem Internet kopiert, da ich den Rückruf für meine FIN ja auch nur online und vom FFH erfahren habe. Alles nicht so einfach...

    In meiner Familie laufen 3 Kuga PHEV, die lt. Datum der EZ in den Bauzeitraum des Rückrufs passen könnten, so genau weiß man als Halter ja nicht, wann das Auto tatsächlich montiert worden ist. Über Ford.de habe ich festgestellt, das meine FIN unter den Rückruf fallen soll, auf Nachfrage beim FFH hat er das laut seinem Online-Anschluss an's Ford-System bestätigt. Einen Rückrufbrief von Ford habe ich noch immer nicht erhalten. Zum zweiten Fahrzeug in der Familie habe ich bei Ford.de keinen Rückruf zur FIN gefunden und derselbe FFH vor 2 Wochen mitgeteilt, dass das Fahrzeug nicht vom Rückruf betroffen sei. Gestern hat der Fahrzeughalter dennoch den Rückrufbrief von Ford erhalten. Zum dritten Fahrzeug liegen noch keine "Treffer" vor.

    Meine Bewertung: Die Rückrufe werden sehr schleppend verarbeitet und noch schleppender an die FFH und uns Kunden kommuniziert. Dementsprechend erreichen die "Sicherheitsanweisungen" von Ford für betroffene Fahrzeuge die Kunden vor Allem in Abhängigkeit von der Trägheit der Information mit inzwischen monatelanger Verzögerung oder gar nicht?

    Verstehe ich das richtig?

    Wenn der Akku plötzlich länger lädt und das Ladegerät mehr KWh in den Akku pumpt (als bisher), könnte das darauf hinweisen, dass aufgrund von zu hoher Abweichung, Zellen über Widerstände entladen werden?


    Zählt das dann schon als "Defekt"?

    Die Frage beruht auf mehreren falschen Annahmen. Technisch und rechtlich ist das keine Grundlage für die Begründung eines Defekts oder (juristisch) eines Sachmangels.