Meine Frau hat auch mit der Zeit eine andere Einstellung zum Wagen gewonnen. "Sie nennt den Wagen nur noch meine "kleine Brandbombe" und wir laden nur noch bei einem schwedischen Möbelhaus, damit wenn was passiert es sich auch lohnt."
Ich mache mir so meine Gedanken, wenn ich diese Dinge lese. All das darf ich meiner Frau garnicht erzählen, sonst kommt dieses Auto niemals zu uns ins Haus (Einfamilienhaus mit Garage im Keller!!!).
Zumindest werde ich in Richtung vernetzte Rauchmelder hochrüsten. Was nützt es mir, wenn sich in der Garage ein Rauchmelder wundpiepst und ich es zwei Etagen höher im Tiefschlaf nicht mitbekomme. Da müssen alle Melder miteinander kommunizieren und gemeinsam Randale machen, wenn der Fall eintreten sollte. Kostet auch wieder ein paar hundert Euro, aber muss wohl sein, und wenn es nur das eigene Sicherheitsgefühl beruhigt.
Denn: Hin wie her, ob man sich verrückt machen lässt oder nicht: Ein ungutes Gefühl bleibt. Und ob ich ruhig schlafen kann, während der Kuga in meiner Garage am Ladekabel hängt, wage ich zumindest anfangs zu bezeifeln. Ich bin sicher, beim ersten Ladevorgang zuhause, egal ob Garage oder draußen, werde ich mindestens halbstündlich neben dem Auto stehen und hören und riechen und fühlen.
Für mich steht fest: Mein Kuga wird, wenn er denn da ist, auf jeden Fall die ersten Wochen und vielleicht sogar Monate draußen übernachten und nur dort geladen werden. Und wahrscheinlich auch nicht direkt am Haus, sonder ein paar Meter daneben, was die Länge des Ladekabels hergibt. Und wenn sich dann irgendwann ein Gefühl der Sicherheit eingestellt hat, wovon ich ausgehe, dann darf er auch mal drinnen schlafen.