War für mich wegen der geplanten Langzeit-Nutzung durchaus auch ein Thema. Aber dann wurde leider recht schnell zu viel anderes - Funktionales - am Kuga sehr viel wichtiger und drängender…
Im Gegensatz zum Unterboden, der komplett „nackig“ ist, scheint man aber die Hohlräume beim Kuga doch relativ gut geschützt zu haben; jedenfalls, soweit an den Türen, der Motorhaube und der Heckklappe für jeden selbst zu sehen und überprüfbar. Da wäre ich beruhigt.
Ich habe deshalb bei unserem nichts an den Hohlräumen gemacht.
Absolute Sicherheit zum individuellen Fahrzeug (die Serienstreuung gibt’s ja auch hier immer ab Werk) würde aber sicher nur ein Endoskop-Einsatz bringen. Die Dinger gibt’s inzwischen relativ günstig auch für den nicht-professionellen, aber durchaus brauchbaren, Einsatz. Ich brauche es regelmäßig für die Rahmen-Inspektionen bei meinen Geländewägen.
Damit könnte man dann sogleich auch die Zugänge zum Versiegeln feststellen.
Der Unterboden wäre wegen des dort völlig fehlenden Schutzes aus meiner Sicht wichtiger, wenn machbar, je nach Antriebs-Variante. Beim PHEV leider sehr schlecht durchführbar.
Habe dort aber den Rahmen des HV-Akkus noch entrosten und mit Wachs behandeln lassen (Betonung auf lassen, war mir wegen Garantie und der Nähe zum HV-Akku „zu heiß“, um es wie ansonsten selbst zu machen).
Der Rahmen am HV-Akku ist dermaßen miserabel ausgeführt, geschweißt und ohne jegliche Vorbehandlung nur mit schwarzem Lack drüber genebelt. Sah nach nur einem Jahr schon fürchterlich aus.
Am Unterboden zumindest würde ich beim FHEV und den reinen Verbrenner-Varianten bei geplanter Langzeit-Nutzung ganz sicher etwas machen. Wenn das mit der Langzeitnutzung ein Thema ist.