Beiträge von FordLader

    War für mich wegen der geplanten Langzeit-Nutzung durchaus auch ein Thema. Aber dann wurde leider recht schnell zu viel anderes - Funktionales - am Kuga sehr viel wichtiger und drängender…


    Im Gegensatz zum Unterboden, der komplett „nackig“ ist, scheint man aber die Hohlräume beim Kuga doch relativ gut geschützt zu haben; jedenfalls, soweit an den Türen, der Motorhaube und der Heckklappe für jeden selbst zu sehen und überprüfbar. Da wäre ich beruhigt.

    Ich habe deshalb bei unserem nichts an den Hohlräumen gemacht.

    Absolute Sicherheit zum individuellen Fahrzeug (die Serienstreuung gibt’s ja auch hier immer ab Werk) würde aber sicher nur ein Endoskop-Einsatz bringen. Die Dinger gibt’s inzwischen relativ günstig auch für den nicht-professionellen, aber durchaus brauchbaren, Einsatz. Ich brauche es regelmäßig für die Rahmen-Inspektionen bei meinen Geländewägen.

    Damit könnte man dann sogleich auch die Zugänge zum Versiegeln feststellen.


    Der Unterboden wäre wegen des dort völlig fehlenden Schutzes aus meiner Sicht wichtiger, wenn machbar, je nach Antriebs-Variante. Beim PHEV leider sehr schlecht durchführbar.

    Habe dort aber den Rahmen des HV-Akkus noch entrosten und mit Wachs behandeln lassen (Betonung auf lassen, war mir wegen Garantie und der Nähe zum HV-Akku „zu heiß“, um es wie ansonsten selbst zu machen).

    Der Rahmen am HV-Akku ist dermaßen miserabel ausgeführt, geschweißt und ohne jegliche Vorbehandlung nur mit schwarzem Lack drüber genebelt. Sah nach nur einem Jahr schon fürchterlich aus.


    Am Unterboden zumindest würde ich beim FHEV und den reinen Verbrenner-Varianten bei geplanter Langzeit-Nutzung ganz sicher etwas machen. Wenn das mit der Langzeitnutzung ein Thema ist.

    Zur Info für diejenigen, die eine Easee-Wallbox betreiben:


    https://www.electrive.net/2023…pricht-easee-darstellung/


    Grüße

    Das Ganze ist schon äußerst ungewöhnlich. Ich bin seit 40 Jahren jedes Jahr in Skandinavien, insbesondere Norwegen, unterwegs. Nirgendwo nimmt man Arbeitsschutz/Gesundheitsschutz so ernst. Da scheint ja neben Arroganz fast schon kriminelle Energie dahinter zu stecken. Anders könnte ich mir das nicht erklären.

    Dort war man schon vor 40 Jahren zur Jagd in Signal-orange gekleidet, während bei uns noch alles bis zur Unterhose in Loden-grün sein musste. An allen Ecken von öffentlichen Plätzen und in allen Betrieben hängt ein Defibrillator.

    Auf dem Traktor war keiner ohne Gehörschutz zu sehen. Sogar beim Rasenmähen fährt keiner ohne Gehörschutz; „notfalls“ bei Sonnenschein mal Frauen im Bikini, aber selbst dann selten ohne Gehörschutz… oben ohne nur auf dem Dach liegend…

    Na ja, wie schon gesagt, am Wegsparen von

    Ausstattung alleine wird Ford nicht gesunden.

    Es geht ja insbesondere um die fehlende Qualität, mit einem Rückruf-Desaster nach dem anderen.

    Natürlich wird trotzdem gekauft, weil fehlende (technische) Qualität sich überwiegend erst später bemerkbar macht und auch die Liste der eingesparten Ausstattung einem

    Neukunden I. d. R. ebenso nicht bekannt ist.


    Wie Ford selbst bestätigt, kamen die zwei Milliarden Verlust gerade auch wegen der Qualitätsmängel und vielen kostenaufwendigen Nachbesserungen und Rückrufe zustande.

    Und je mehr von solchen betroffenen Fahrzeugen verkauft werden (Kuga), desto aufwendiger/kostspieliger wird’s doch für Ford, die Fahrzeuge wieder aus den Werkstätten zu bringen.

    Dabei ist der Kuga übrigens bei Weitem nicht das einzige Fahrzeug mit massiven Mängeln und Rückrufen.

    Der Ranger als seit vielen Jahren meist verkaufter Midsize Pickup macht dem Kuga hier schon gut Konkurrenz. Die Liste wäre auch hier lang, ist hier aber OT.


    Also kurzum, Ford müsste da schon in Richtung Qualität einiges tun.

    Was hier in im Forum in den letzten zwei/drei Jahren teils noch vehement bestritten wurde, ist ganz offensichtlich bei Ford nun auch an höchster Stelle erkannt worden.

    Allein mir fehlt der Glaube, dass sich da auf absehbare Zeit etwas ändert. Zu viel Zeit vertan und aktuell ganz schlechte Vorzeichen für eine positive Wende.

    Für uns ging’s ja erst beim Kuga los. Aber die Probleme sind älter und struktureller Art.


    Ich kann nur wiederholen, was ich schon vor zwei Jahren gesagt habe. Mir tun in dieser Firma die Mitarbeiter leid und die (guten) Händler.

    Damit bestätigt Ford vieles, was hier schon festgestellt wurde - im Wesentlichen schlechte Qualität, dadurch zu hohe Kosten für Rückrufe; insbesondere beim Explorer/Kuga.

    Da halfen auch Streichungen in der Ausstattung nicht mehr.


    Traurig dabei und wie ebenfalls schon erwartet:

    Nicht nur die Kunden leiden darunter.

    Büßen müssen es leider nicht die Excel-Manager und Qualitäts- und Einkaufs-Spar-Strategen bei Ford, sondern die untergeordneten Ford-Mitarbeiter und am Ende auch die (guten) Ford-Händler.

    Bei 2 Monate altem Benzin? Hatte ich nach mehreren Monaten (teilweise bis zu sechs Monate mit E10) noch nicht.

    Mal interessehalber probieren:

    Tankklappe öffnen und schließen. Wenn dann die Meldung immer noch kommt, hat Ford wohl richtig in die Tasche und Trickliste gegriffen und einen Spion im Tank verbaut.

    Ironie ist schon okay, hilft uns selbst ja manchmal, die ein oder andere Ecke zu nehmen. Aber gegenüber dem Käufer hilft das in dem Fall wohl eher nicht.

    Wenn das kein Mangel ist, zwischenzeitlich nicht nur auf den Schwingungsdämpfer begrenzt, auch mittelbar durch Ford USA bestätigt, dann weiß ich auch nicht… Der Motor wird sowohl für USA als auch Europa in Mexiko gefertigt.

    Man kann gespannt sein, ob das im Ford Europe Headquarter mit zeitlichem Verzug (wenn überhaupt noch) zur Umsetzung ankommt. Dort hat man derzeit ja von Ford USA ganz andere Brocken hingeworfen bekommen.


    Wenn möglich, dann lasse ich das auf alle Fälle nachbessern. Ich könnte ihn ansonsten guten Gewissens nur an einen Ford-Händler abgeben.

    Sag niemals nie (der Ranger war mal auf der Wunschliste), aber nach den ganzen Erfahrungen würde ich mir die Wahlfreiheit nicht nehmen lassen, wofür ich den Kuga einmal abgeben werde.