https://moll-batterie-shop.de/media/pdf/00/bd/c0/22700_MOLL_Datenblatt_special_EFB.pdf
Im Gegensatz zur hier schon zitierten, ziemlich pauschalen, Aussage eines Varta-Mitarbeiters.
Was dabei nicht berücksichtigt wurde:
Es muss hinsichtlich der Ladespannung und des Ladestroms ja im Ladeverlauf nach allen möglichen Variablen differenziert werden, Temperatur, Zustand und Ausgangsspannung der zu ladenden Batterie, etc..
Moderne Ladegeräte fahren nach unterschiedlichen Kennlinien zur schonenden Voll-Ladung, differenziert nach Batterie-Typ und individuellem Zustand der Batterie.
Das müsste erst recht auch „on Board“ so - wenn nicht besser - funktionieren, weil der Fahrzeughersteller das viel spezifischer auf die individuellen Leistungsanforderungen abstimmen kann/ können sollte.
Zumindest mein Kuga lädt nach Spannungsanzeige zunächst mal in der Lade-Eingangsspannung nicht zu hoch, annähernd so, wie er es eigentlich mindestens ! sollte, zunächst 15,1, 15,0, dann abfallend auf 14,8 und 14,6 V.
Er tut das ganz offensichtlich nur nicht ausreichend lange genug, um die Batterie über 50% Ladestand zu halten, angesichts der vielen verbauten Verbraucher und elektronischen Bauteile, die offensichtlich in vielen Fahrzeugen ziemlich munter ihr unkontrolliertes Eigenleben führen.
Das Problem liegt deshalb in den verbauten Modulen, deren Abstimmung über Ford’sche Software und der grundlegenden Parameter zur Abstimmung des Gesamt-Systems; hier im Fall des PHEV sicher noch etwas komplexer, aber Ford hat auch bei anderen Fahrzeug-Modellen Probleme, nicht nur beim Kuga. Deshalb wird ja weiter an Software-Updates gebastelt, offensichtlich für alle Motor-Varianten.
Das betrifft auch das BMS für die System-Batterie. Dies aber eben weniger in der Lade-Eingangsspannung, sondern im Ladestand, bei welchem das BMS viel zu früh „Ende“ der Ladung vorgibt.
Die bei mir angezeigten Werte von 11,7-11,8 V Ruhespannung entsprechen einem Ladestand von 0-25%.
Dementsprechend fällt keyless aus, BLIS, Start-Stopp, Radio, dann über System-Abschaltung und Tiefschlaf bis zum Total-Ausfall.
Vor diesem gesamten Hintergrund würde es mich schwer wundern, wenn die Batterien, wie hier vermutet, Überladen und damit tot geladen werden.
Nach allen vorliegenden Informationen werden sie tot entladen.