Beiträge von Nicafe

    Ich vermute, dass die selber immer noch keine Lösung für das Problem haben, darum auch keine Infos rausgeben können.

    Das glaube ich nicht. Es mehren sich ja die Andeutungen, dass sich in Kürze etwas tun wird. Von daher glaube ich, dass sehr wohl eine Lösung greifbar scheint, diese aber derzeit womöglich noch einmal überprüft wird und letztlich von der Chefetage, von der Qualitätskontrolle und auch von der geldgebenenden Abteilung freigegeben werden muss.


    Wenn diese Hürden Material + Geld + Chef erfolgreich überschritten sind, erst dann wird es etwas an Information geben. Vorher ist alles Spekulation und so lange gibt es eben noch Maulkorb. Und je besser und dauerhafter die Materialseite ist, desto schneller sind auch die Hürden Geld und Chef genommen, denn jeder weitere Tag Stillstand kostet richtig Geld und Renommee.


    Die Informationspolitik aus Sicht von Ford kann ich deshalb durchaus nachvollziehen: Lieber mit endgültigen, positiven Fakten aufwarten als mit Halbwahrheiten, die dann doch wieder die Spekulationen ins Kraut schießen lassen.

    Wo steht denn dein Auto, tagsüber, nachts? Laternenparker? Von wo scheint die Sonne aufs Auto? Steht das Auto im Schatten, vielleicht die rechte Seite irgendwann am Vormittag in der Sonne, die linke Seite nicht? Ist der Untergrund unter dem Auto trocken oder vielleicht feuchte Wiese o. ä.? Wie oft fährst Du mit Licht?


    Das sind alles Faktoren, die in irgendeiner Form Einfluss nehmen könnten auf das Problem.

    aber im Laufe der Woche sollen wir erfahren, wie was wo...

    Hat er auch gesagt, im Laufe welcher Woche?


    Spaß beiseite, das ist doch schon einmal eine Aussage. Wenn Ford tatsächlich heute, so wie verschiedentlich gesagt wurde, mit einer Info rauskommt an die Händler, dann ist diese Info Dienstag oder Mittwoch dort und vielleicht Donnerstag oder Freitag hier bei uns.


    Und wenn diese Info lautet: Wir haben eine dauerhafte und sichere Lösung gefunden, dann kann ich sehr gut damit leben.

    Ford muss erst ca. 30000 Teile produzieren

    Ich glaube nicht, dass Ford die Teile selbst produziert, das sind sicherlich extern zugelieferte Bauteile. Also eher "... produzieren lassen." Bedeutet: man muss bei Ford nicht nur die Teile entwickeln, man muss sich auch noch einen Hersteller suchen, mit allem damit verbundenen Prozedere wie mehrere potenzielle Lieferanten ansprechen, Preis kalkulieren, Angebote erstellen, Angebote bewerten, Preisverhandlung, Liefertermine absprechen, Auftragserteilung, Materialeinkauf, Produktionskapazität aufbauen, Herstellungsvorgang, Qualitätskontrolle, Lieferchargenplanung, Verteilung auf Valencia und Händler und Werkstätten, usw. Das alles ist ja auch nicht auf Fingerschnips erledigt.


    Ich hatte an anderer Stelle bereits geschrieben: Grundsätzlich bin ich gegen einen Schnellschuss, der sich vielleicht hinterher wieder als Eigentor mit weiteren Ruckrufen herausstellt. Damit ist niemandem gedient. Dann lieber noch eine Woche gewartet und nachhaltig gearbeitet mit einer für alle Beteiligten vor allem sicheren Lösung. Auch wenn das für den einen oder anderen von uns furchtbar ist, aber auf ein paar Tage mehr kommt es nun nicht mehr an.


    Klar hätte ich meinen Kuga auch lieber heute als in zwei Wochen. Aber was nützt es mir, wenn das Problem nicht beseitigt ist und ich wieder und wieder per Rückruf in die Werkstatt muss oder die Kiste vielleicht sogar abfackelt. Nein danke.

    Die Scheinwerfer haben Kondenswasser-Öffnungen, auch um einen Luft- und Druckausgleich innerhalb des Scheinwerfers herbeizuführen. Die Rückleuchten sind im Bereich des Sitzes der Glühbirnen usw. ohnehin nicht wasserdicht. Durch diese Öffnungen wird bei hoher Umgebungs-Luftfeuchtigkeit zwangsläufig dieselbe auch im Scheinwerfer vorhanden sein.


    Bei Temperaturänderungen wie gerade derzeit (Tagestemperaturen an die 30°C, nachts unter 10°C) entsteht physikalisch bedingt Kondenswasser, welches sich überall im Scheinwerfer niederschlägt, an den Reflektoren wie auch außen am Gehäuse, auch an den Leuchtmitteln. Dieses Kondenswasser verschwindet aber innerhalb kürzester Zeit durch Verdampfung, wenn das Fahrlicht eingeschaltet ist durch die Erwärumung des Scheinwerfer-Innenraums. Auch hierfür werden die beschriebenen Öffnungen benötigt. Bedenken durch falsch gestreutes Licht kann man deshalb im wahrsten Sinne des Wortes zerstreuen.


    Bei laternenparkenden Autos sieht man das Phänomen in der feuchten Jahreszeit in den Rückleuchten häufiger als bei Privatgaragenfahrzeugen, weil die erhöhte Luftfeuchtigkeit im Fahrzeuginnenraum (wegen nasser Teppiche, Fußmatten, Polster usw.) aufgrund dauerhaft geschlossener Fenster und Türen nicht entweichen kann und sich deshalb nicht nur an den Fensterscheiben, sondern eben auch in den Rückleuchten niederschlägt. Die Lufttrocknung durch die Klimaanlage reicht nicht aus, um den gesamten Innenraum volständig aufzutrocknen.


    Solange es bei "beschlagenen" Scheiben und Lampengehäusen bleibt, ist das normal, das ist in der BA beschrieben, das hat es immer gegeben, das hatte ich beim Vorführwagen Focus MK 1 schon vor Jahrzehnten, im Audi, im Opel, im VW, im Mercedes, im PKW, im LKW und sogar im Trecker von 1954 (siehe Foto oben links ...). Und so etwas sollte auch ein TÜV-Prüfer einzuschätzen wissen. Einzige Ausnahme: Es gab von Hella einmal die sogenannten DE-Scheinwerfer, ein Vorläufer der heutigen LED-Technoligie, die waren absolut wasserdicht und funktionierten sogar in der Badewanne oder im U-Boot. Aber die hatten im Scheinwerfer auch keinen Luftraum.


    Nicht normal ist dagegen, wenn der Scheinwerfer nach einer Regenfahrt mit Wasser gefüllt ist á la Aquarium, hat es auch schon gegeben. Dann hatte sich tatsächlich der beschriebene Stopfen gelöst und durch die dann entstandene zusätzliche, unplanmäßige Öffnung konnte Spritzwasser eintreten. Dieses Loch hat aber nix mit der Kondenwasseröffnung zu tun.


    Im Gegenteil: Bei verstärker Kondenswasserbildung könnte sogar die Kondenswasseröffnung verstopft sein ...

    Hallo zusammen,


    weiß eigentlich jemand, ob ich mit dem PHEV in der Waschstraße eine Unterbodenwäsche machen darf? Ist das mit der Hochvolt-Batterie möglich? Gibt es da Erkenntnisse?


    Gruß


    Niko

    Mal sehen, ob Ford das zahlt?

    Wenn Ford kulant ist, ja, könnte dann so sein, vielleicht auch nur anteilig oder pauschal, wie auch immer.


    Aber vielleicht hat Ford die ganze Soße garnichtmal verbockt, sondern es ist reines Zulieferproblem von Material (z. B. Akku) oder auch Dienstleistungen. Klar muss Ford das auf Zulieferseite erst einmal ausbaden und versuchen, Kosten und Ausfälle dort geltend zu machen. Ob allerdings eine staatlich verordnete Anpassung der Mehrwertsteuer auf diesem Weg für den Endkunden ausgleichbar bar ist, wage ich zu bezweifeln.


    Man stelle sich nur einmal vor, unser Finanzminister kommt auf die Idee, aufgrund der Corona-bedingten Steuerausfälle und Soziallasten ab 2021 die Umsatzststeuer zusätzlich zu erhöhen auf dann vielleicht 21 %. Es ist unser aller Glück, dass 2021 Bundestagswahljahr ist und die Damen und Herren Politiker alle wiedergewählt werden wollen, sonst würde ich das nicht ausschließen. Müsste Ford (oder jeder andere Lieferant von Klopapier, Handys oder Hustenbonbons) dann auch die Differenz übernehmen, nur weil am 31.12. das Regal im Supermarkt leer war und ich erst in Januar kaufen kann?


    Da gibt es die formelle Seite (Geschäfts-/Einkaufs-/Verkaufsbedingungen), die alle Verantwortung grundsätzlich ausschließt, und dann die Good-Will-Seite auf Kulanzbasis. Und die wird abhängig sein vom Gesamtumfang der bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Gesamtkosten des Schadens.


    Über die Geschichte Rechtsweg wurde schon genug geschrieben, dass ist wohl eher aussichtslos und braucht noch viel mehr Geduld.