Beiträge von Nicafe

    lohnt sich dieses ford pass connect überhaupt, wenn man einfach nur Auto fahren will? Welche Vorteile, außer live traffic hat man da

    Es gibt einige wenige Funktionen in der App, welche ich regelmäßig nutze:


    - die Fernstartmöglichkeit, wenn der Kuga nicht am Ladekabel hängt, zur Klimatisierung vor der Abfahrt

    - das bequeme Einstellen und Ändern der Abfahrtszeiten, ebenfalls zur Klimatisierung vor der Abfahrt

    - das Verriegeln / Entriegeln

    - die Information über den Ladezustand der Batterie


    Ab und zu schaue ich dann noch auf den Zustand des Motoröls und auf die Reifendrücke, diese Infos bekomme ich aber auch während der Fahrt.


    Ich habe beide Apps (die normale FordPass wie auch die FordPassPro) auf dem Handy, und mindestens eine der beiden hat für die oben angesprochenen Nutzungen immer funktioniert, sodass ich mich für meinen Bedarf über die Apps bisher (incl. Leihwagen nun 9 Monate lang) nicht beschweren kann.


    Den Unfallassistenten finde ich garnicht so schlecht, und sei es auch nur, dass man im Falle des Falles mal draufschauen kann. Ich weiß aus eigener Erfahrung (gottseidank bisher immer nur fremde Unfälle, keine eigenen), wie schnell man in solchen Situationen in Hektik oder sogar Panik verfällt und die logischsten Dinge vergisst oder übersieht.


    Andere Funktionen wie die Standortanzeige usw. brauche ich nicht. Wenn meine Demenz so weit Fordgeschritten ist, dass ich eine App brauche, um mein Auto zu finden, dann werde ich hoffentlich so vernünftig sein und nicht mehr Auto fahren. Aber wer weiß ... ?

    Hallo liebe Kuga-Gemeinde,


    gerade in den letzten Wochen haben sich die Nachrichten über Blitzeinschläge durch Sommergewitter wieder stark erhöht, und das führt auch gleich zu meiner Frage:


    Kann jemand sagen, was denn passiert, wenn während des Ladevorgangs ein Blitz ins Stromnetz haut und eine Überspannung entsteht?

    Gibt es in den Lade-Systemen einen Überspannungsschutz?

    Wie verhält sich der Kuga?

    Wie verhält sich die Wallbox?

    Wie verhält sich der Ladeziegel?


    Und daran anschließend stellt sich gleich die nächste Frage: Welche Versicherung tritt im Schadenfall ein?

    - am Auto vermutlich die KFZ-Versicherung?

    - an der Wallbox die Gebäudeversicherung (weil das Gerät fest an der Wand montiert ist)?

    - am Ladeziegel die Hausratversicherung (weil er lose bzw. nicht montiert ist)?


    Und weiter interessiert mich: wie muss ein Überspannungsschutz aussehen, den ich installieren kann und der die Überspannung (auch) vom Kuga fernhält?


    Viele Fragen, die es aber sicherlich wert sind, einmal angesprochen zu werden


    Gruß


    Niko

    Ich fahre grundsätzlich 0,2 bar über Werksangaben, Sommer wie Winter. Von daher kann ich über einen Unterschied im Vergleich zum Normaldruck nichts sagen.


    Was ich festgestellt habe: mit dem Sommerreifen hat er einen geringfügig kleineren Verbrauch. Elektrisch liege ich mit den Sommerreifen nun bei 16-18 kWh auf 100 km, mit den Winterreifen (die habe ich auch noch gefahren, als es schon ein paar Mal richtig warm war, habe spät gewechselt) waren es durch die Bank 2-3 kWh mehr.

    Auf jeden Fall ist so etwas ein Grund, künftig von Ford als Hersteller Abstand zu nehmen.

    Na ja, wenn ich wegen eines schmierenden Scheibenwischers gleich die Gesamt-Qualität eines Herstellers derart beurteilen würde, dann dürfte ich morgens nicht mehr aus dem Bett aussteigen. Und selbst dort finde ich dann noch irgendetwas reklamierenswertes.


    Ich finde, man sollte die Kirche im Dorf lassen. Ich für meinen Teil habe grundsätzlich immer einen kompletten Satz Ersatz-Wischerblätter zuhause, weil ich weiß, wie empfindlich die Dinger sind und im Winter bei gefrorener Scheibe oder im Sommer bei Mückendreck schon mal sehr schnell sehr leiden. Und wenn das dann einmal so gekommen ist, dann montiere ich das neue Wischerblatt und gut ist es. Und ich bestelle sofort wieder das betreffende Wischerblatt nach. Das sind nun mal Verschleißteile.


    Deshalb stelle ich aber nicht gleich das ganze Auto oder sogar den Hersteller in Frage. Und wegen so etwas ist auch mir der Weg und die Zeit für die Fahrt zur Werkstatt zu schade ...

    In diesem Zusammenhang nNur einen Sarz zum Tageskilometerzähler und einen zusammenhang mit Software-Updates: Es wurde hier im Forum immer wieder gesagt, dass Over-the-Air-Software-Updates nur das SYNC betreffen können. Letzte Woche waren meine Anzeigen im Menü völlig verstellt. Da konnte ich Anzeigen anscrollen, die ich niemals ausgewählt habe, und andere waren dafür weg. Ich musste meine Einstellungen erste wieder neu auswählen.


    Es muss also doch eine Einflussnahme von außen auf die Systemeinstellungen des Kuga geben ...

    Das technisch zu Erfassen ist jedenfalls kein Problem.

    Ich weiß nicht so genau, ob das wirklich erfasst werden kann, ob ein Anhänger am Fahrzeug war oder nicht. Der einzige Anhhaltspunkt ist die Anhängersteckdose, aber da weiß man immer noch nicht, ob ein Anhänger oder ein Fahrradträger angeschlossen war.


    Es sei denn die Rückfahrkamera spioniert uns aus ... ?

    Wobei Anhänger auch nicht gleich Anhänger ist: Wenn ich meinen unbeladenen 500 kg-Anhänger mit seinen voielleicht 100 kg Eigengewicht hinter mir her ziehe, beträgt das Gesamt-Zuggewicht sicherlich weniger als wenn ich einen mit drei Fahrrädern beladenen Fahrradträger auf der Anhängerkupplung habe. Mit leerem kleinen Anhänger und leerem Kuga ist das Gesamtgewicht des Gespanns sicherlich geringer, als wenn ich schon ohne Anhänger den Kofferraum mit umgelegten Sitzen vollgepackt habe bis zu Dachkante oder vier Personen im Auto sitzen. Und zu diesen beiden Fahrzuständen (mit Personen oder Gepäck vollgeladener Kuga und/oder Fahrradträger auf der Kupplung) sagt die Anleitung mal gerade nix hinsichtlich EV-jetzt oder nicht.


    Anders ist die Situation sicherlich bei der Urlaubsfahrt mit Wohnanhänger: Vollgeladener Kuga mit Gepäck für zwei Wochen Urlaub mit der vierköpfigen Family und dann noch den Wohnwagen hintendran: Das ist eine andere Hausnummer, und da kann ich es durchaus nachvollziehen, dass man nicht nur elektrisch fahren soll. Wobei der Kuga im Normal- oder Sportmodus dann sicherlichlich dazu in der Lage ist, selbst zu entscheiden, ob der Benziner auch ab und zu mal abgeschaltet werden kann.


    Aber wenn ich samstags meinen Grünschnitt mit dem 500 kg-Anhänger, der dann tutto completto keine 250 kg wiegt, zur 4 km entfernten Deponie bringe, reicht auch EV-jetzt noch locker aus. Und mit vollgepacktem Fahrraddträger auch ...


    In solchen Situationen sollte jeder von uns eben auch mal den eigenen Grips anstrengen und selbst entscheiden, was geht und was unserem Kuga zugemutet werden kann.

    bei EV-jetzt im Normal oder Eco-Modus springt der Motor nur an, wenn der Akku leer wird oder ich in den Bereich von 140 km/h komme - ungewollt ist er noch nie angesprungen

    Das ist bei mir ebenfalls so. Erst gestern habe ich es noch einmal ausprobiert: bin sogar häufig mit Kickdown gefahren, aber es gab keinen selbständigen Start des Benziners.


    Aber es gibt noch ein paar weitere Ausnahmen, zum Beispiel im Winter, als die Außentemperaturen unter 0°C gingen: da sprang der Benziner zumindest beim Kaltstart auch im EV-jetzt immer an, ging aber bei Erreichen der Betriebstemperetur dann auch wieder aus.


    Die Bedienungsanleitung gibt hinsichtlich des EV-jetzt folgende Informationen:


    EV jetzt
    [Blockierte Grafik: https://www.fordservicecontent.com/images/imagen/imagen2.dll?w=35&id=E287826_EUR&t=JPG
    In diesem Modus wird das Fahrzeug rein elektrisch angetrieben. Den Modus "EV jetzt" nicht im Anhängerbetrieb nutzen. Das Elektroantriebsystem ist nicht auf den Anhängerbetrieb ausgelegt. Ein Abrufbildschirm mit Informationen zu "EV jetzt" wird angezeigt. Auf diesem Bildschirm kann der Motor im Modus "EV jetzt" aktiviert werden.
    In diesem Modus beschleunigt das Fahrzeug eventuell langsamer als im Modus "EV Auto", und die Höchstgeschwindigkeit ist u. U. niedriger.
    Der Motor kann jederzeit durch die folgenden Methoden aktiviert werden:

    • Das Fahrpedal vollständig durchtreten. Eine Popup-Meldung wird angezeigt. Die Taste "OK" am Lenkrad drücken, um den Motor zu aktivieren. Wenn der Motor nicht mehr benötigt wird, wechselt das Fahrzeug wieder in den Modus "EV jetzt". Die Meldung wird nach dem Loslassen des Fahrpedals ausgeblendet.
    • Die Taste "EV" drücken. Dadurch wird der Modus "EV jetzt" beendet, und der Motorbetrieb wird zugelassen. Um wieder in den Modus "EV jetzt" zu wechseln, muss dieser erneut mit der Taste "EV" ausgewählt werden.

    Das Fahrzeug kann in den Modus "Motor aktiviert" wechseln, wenn die Systemumstände dies verlangen. In diesem Fall wird eine entsprechende Meldung angezeigt. Dies ist eine normale Funktion des Systems, und das Fahrzeug kehrt in den Modus "EV jetzt" zurück, sobald dies möglich ist. Nach dem Aktivieren von "EV jetzt" wird auf der Informationsanzeige das Symbol "EV jetzt" in Blau angezeigt. Befindet sich das Fahrzeug im Modus "Motor aktiviert", wird das Symbol "EV jetzt" in Gelb angezeigt. Der Modus "EV jetzt" wird beendet, wenn die verfügbare elektrische Reichweite null erreicht.



    Weiterhin sagt die Bedienungsanleitung:



    Geringe Motornutzung

    Der Modus für geringe Motornutzung sorgt für die richtige Motorschmierung bei ausreichender Temperatur; er wird aktiviert, wenn das Fahrzeug im eingeschränkten Motorbetrieb gefahren wird. Im Modus für geringe Motornutzung läuft der Motor im Fahrzeug bei Bedarf. Beim Wechsel in den Modus für geringe Motornutzung wird eine Meldung in der Informationsanzeige eingeblendet. Wird der Modus für geringe Motornutzung vor dem Ausschalten des Fahrzeugs nicht beendet, wird er beim nächsten Start des Fahrzeugs fortgesetzt, und die Meldung wird erneut eingeblendet.

    Der Modus "EV jetzt" ist im Modus für geringe Motornutzung nicht verfügbar.

    Beachte: Kalte Temperaturen beeinträchtigen die Aufwärmzeit des Motors, sodass der Modus für geringe Motornutzung eventuell häufiger aktiviert wird.

    Beachte: Es ist kein Ölwechsel erforderlich, dieser ermöglicht jedoch, auf den Modus für geringe Motornutzung zu verzichten. Durch das Zurücksetzen des Ölüberwachungssystems wird der Modus für geringe Motornutzung ausgesetzt.



    Zusätzlich gibt es folgende Informationen:



    Der Computer des Fahrzeugs legt fest, ob beim Einschalten der Zündung ein Motorstart erforderlich ist. Beim leisen Start wird der Motor gestartet, wenn dies für das Heizen des Fahrgastraums oder das Entfrosten der Windschutzscheibe erforderlich ist oder eine niedrige Außentemperatur herrscht.



    Es gibt verschiedene Gründe, aus denen der Motor beim ersten Start für längere Zeit eingeschaltet bleibt. Ein häufiger Grund besteht darin, dass die Abgaskomponenten warm genug sein müssen, um die aus dem Auspuffendrohr ausgestoßenen Schadstoffe zu minimieren. Bei kühlerem Klima bleibt der Motor länger eingeschaltet.



    Bei einer Geschwindigkeit über 137 km/h muss der Motor eingeschaltet werden, um die Getriebeteile zu schützen.



    Um sicherzustellen, dass das Innenraumklimatisierungssystem sofort nach der Anforderung durch den Fahrer mit dem Beheizen des Fahrgastraums oder dem Entfrosten der Windschutzscheibe beginnen kann, muss die Temperatur des Motorkühlmittels ausreichend hoch gehalten werden. Um die entsprechende Kühlmitteltemperatur aufrechtzuerhalten, muss der Motor laufen.




    Es gibt also offensichtlich eine Vielzahl von Parametern und Bedingungen, unter welchen der Benziner auch im EV-jetzt starten könnte, und die wir nicht beeinflussen können. Sonderbar ist eben nur, dass es bei den Autos so unterschiedlich ausgeprägt ist.