Beiträge von Nicafe

    Ich habe bewusst die Folie kleben lassen, weil die noch etwas um die Kante herum in den vertikalen Bereich des Stoßfängers reicht. Da ist ein größerer Beteich geschützt.

    und ich kann in Zukunft auch ein reines E-Auto bei Nacht komplett volladen

    Das zukünftig vielleicht kommende E-Auto mit größerem Leistungsbedarf ist ein weiterer Grund, weshalb ich mich jetzt bewusst gegen eine 11 kW oder 22 kW Wallbox entschieden habe. Denn: Den Kuga plane ich mindestens 5-7 Jahre zu fahren, vielleicht wird es auch noch etwas mehr. Und unter Berücksichtigung der einsetzenden rasanten Entwicklung im Bereich der E-Mobilität habe ich Befürchtungen, dass die Ladetechniken und die Ladekapazitäten relativ schnell veraltet sein können. Und damit auch jede heute installierte Wallbox.


    Jedes kleine voll-elektrische Auto mit Reichweiten von plus/minus 250 oder 300 km lädt heute schon mit 22 kW. Was ist aber, wenn in garnicht ferner Zeit ein E-Auto geboren wird, welches nicht für nur die Stadt, sondern auch einmal für die Strecke geeignet ist und 500, 600 oder 700 km Reichweite haben soll? Für die dann erforderlichen Akku-Kapazitäten werden 11 oder 22 kW Ladeleistung ganz sicher nicht mehr ausreichen. Einige Autohersteller sprechen mittlerweile über Ladeleistungen von 180 kW. Und dann gibt es völlig andere Anforderungen an die Lade-Infrastruktur, sowohl die öffentliche vor der Haustür (Energieversorger) als auch diejenige innerhalb meines Hauses. Das sind aus heutiger Sicht zwar Extremwerte, aber wer weiß, wie schnell sie Realität werden? Und irgendwo in diese Richtung wird die Entwicklung gehen.


    Das bedeuet aber auch: Dann fängst Du mit jedem Auto wieder bei Null an mit Wallbox, mit Installation, mit Investition, usw.


    Ich bin eher derjenige, der bei solchen Investitionen nicht nur einige Tage in die Zukunft blickt, sondern langfristig denkt. Wir stehen heute noch ganz am Anfang in der E-Mobilität, die Entwicklung steckt absolut noch in den Kinderschuhen. Wissen wir, ob es in 10 Jahren überhaupt noch E-Autos gibt? Lass uns einmal 5 Jahre älter sein, dann ist sicherlich ein Trend erkennbar.


    In 7 Jahren läuft der Stromliefervertrag meiner Photovoltaik-Anlage mit RWE aus, dann habe ich rund 10.000 kWh jedes Jahr zur freien Verfügung. Im Haushalt verbrauche ich davon vielleicht 3.500 kWh, der Rest könnte einem E-Auto zugedacht werden, vielleicht über einen eigenen Stromspeicher oder oder oder ... Wir werden sehen. Politisch wird sich ab etwa 2026 / 2027 ohnehin etwas tun müssen, weil dann viele PV- und Windkraft-Anlagen aus der Förderung raus sind und vom Netz gehen (könnten). Dann wird die Ökostrom-Welle sehr schnell versiegen, wenn nicht gegengesteuert wird.


    Wir werden es erleben. So lange lädt mein Kuga jedenfalls mit dem Ladeziegel, weil er vollkommen ausreicht.

    Prozente eingeben

    Mit Prozente meinst Du sicherlich den Ladezustand der Batterie vor dem Aufladen?


    Ich habe erst am Wochenende bei mir folgendes gemessen:

    Es waren bei Ladebeginn laut Anzeige im Kuga noch 47 % Saft im Akku und ich habe bis voll insgesamt 7,015 kWh aufgeladen. Das wären bei Aufladung bis 100 % summa summarum 14,9 kWh ?!?!


    Das glaube ich nicht, deshalb habe ich jetzt noch ein anderes Messgerät bestellt. Wir werden sehen ...


    Ich kann am Samstag noch einmal von ganz leer bis ganz voll messen, da komme ich von einer 600 + 600 + 300 km-Tour (wahrscheinlich ohne Auflademöglichkeit) zurück. Und da ist der Akku sicherlich bis auf den letzten Tropfen ausgesaugt.

    Aber ich sehe es auch wie du; der Gutschein geht für die erste Wartung drauf und dann schauen wir mal...

    Ich habe es immer so gehalten:


    Solange ich eine Garantie oder Gewährleistungsverlängerung habe, werden Inspektionen und Wartungen mit Nachweis und Stempel im Scheckheft in der Markenwerkstatt gemacht. Wichtig im Schadenfall sind zum Beispiel die Korrosionsschutzvorsorge und eben Ölwechsel in Motor und Getriebe. Beim PHEV wird es zusätzlich und in erster Linie um das Hochvolt-System gehen.


    Sollten zwischendurch Dinge anstehen, wenn zum Beispiel der TÜV die Bremsen bemängelt, dann gehts auch schon mal in die fußläufig erreichbare freie Werkstatt vor der Haustür. Das geht schnell auch mal zwischendurch, die arbeiten auch samstags, ich brauche keinen Leihwagen, es sind Leute aus der Nachbarschaft, usw.


    Je älter das Auto ist, um so eher kommt die freie Werkstatt ins Spiel.

    Darum ruft man die Kunden zur (kostenpflichtigen) Jahresprüfung, teilt ihnen mit, dass man kulanter Weise dies und das noch gemacht hat und dass man Aufgrund der schlechten Ölqualität aber noch das Öl wechseln muss ( kostenpflichtig). Am Ende zahlst du mit diesem Aufenthalt die Scheibenwischer, die Arbeitszeit für Updates und natürlich den Ölservice eh alles zusammen.

    Das ist doch eh alles Geldmacherei: Bei Audi fährst du den 3,0 TDI 30.000 km oder alle zwei Jahre zur Inspektion. Bei VW muss der Passat alle 15.000 km oder 12 Monate hin. Mit dem identischen Motor.

    Mir ganz persönlich wäre das Risiko zu groß, auch wenn die Kostenersparnis einer freien Werkstatt gegenüber eines FFH sicherlich beträchtlich sein dürfte.

    Beim Thema Risiko im Sinne von Fachkompetenz und Gewährleistungsfragen kann ich dem nur zustimmen. Vor allem auch deshalb, weil die Preisunterschiede zwischen freier und Markenwerkstatt nicht mehr so weltbewegend groß sind. Die Markenbetriebe wissen auch, dass sie preislich mit den freien Werkstätten mithalten müssen ... weil ansonsten die Kunden weglaufen.


    Und zum Öl: Meiner Schwiegermutter hat eine freie Werkstatt zuletzt für den Liter Motoröl Castrol RS 28 ,60 € plus Märchensteuer abgeknöpft. Das ganze multipliziert mit 8 Liter für den Audi Diesel ergibt über 270 € nur Materialkosten Öl ... "Selbst Schuld", hab ich ihr gesagt. Denn das Öl gibts im Baumarkt derzeit für 36 € pro 5-Liter-Kanister.


    Aber Markenwerkstätten sind nicht besser: Das Original-Opel-Genuine 0W-20 kaufst Du im Netz für 19,90 € den 5-Liter-Kanister. Derselbe Kanister steht beim FOH im Verkaufsraum für satte 129 €. Als ich den Kanister bei der Inspektion im Auto hatte hab ich zum meckernden Meister gesagt: Was willst du denn, das Öl hab ich doch bei Euch gekauft, steht doch vorne im Regal ...


    Und die Händler kaufen Markenöle im Fass für irgendwas um die 2,00 - 2,50 € je Liter ein. In der Firma habe ich in meiner Werkstatt das 200 Liter-Fass 5W-30 teilsysnthetisch für 1,92 € je Liter ..., na gut, plus Märchensteuer. Sind dann 2,29 €.