Beiträge von Nicafe

    Ich bin bisher nur einmal nahe an Vmax gefahren

    Mit dem Kuga-Leihwagen St-LineX mit dem 150 PS-Benzinmotor bin ich einmal eine Autobahnstrecke von vielleicht 10 oder 15 km Länge mit 180 - 190 km/h gefahren. Das ließ sich sehr angenehm fahren und es hat mich gewundert, wie gut dieses Dreizylinder-Nähmaschinchen auf diese Geschwindigkeit kam und sie auch halten konnte. Das war nicht schlecht.


    Und kurioserweise war das Fahrverhalten bei dieser Geschwindigkeit absolut einwandfrei, völlig im Gegensatz zu meinen Erfahrungen bei 110 - 150 km/h, wo er auf der Straße rumpendelte wie ein Kuhschwanz.

    Ja schon, aber es gibt die Funktion, dass innerhalb von 30 Sekunden nach Abstellen des Motors derselbige (zumindest am Startknopf) wieder gestartet werden kann, ohne dass ein Schlüssel im Auto ist. Und 30 Sekunden sind eine lange Zeit, da bin ich längst in der Haustür erschwunden und bekomme nichts mehr mit. Aber halt, man muss doch bei diesem "30-Sekunden-ohne-Schlüssel-Start" das Bremspedal gedrückt halten, oder? Muss ich noch einmal nachlesen.


    Ob man dann allerdings weg fahren kann, weiß ich (auch noch) nicht. Oh ja, es gibt sooooo viel auszuprobieren an unserem Kuga ... So langsam muss ich mir eine Liste machen, was ich alles testen möchte.

    Es gibt aber theoretisch mittlerweile noch einen weiteren Weg und der wäre über dein Handy, bzw. die App.

    Genau das könnte sich zum Problem entwickeln: Wir, meine Frau und ich, haben die Zugangsmöglichkeiten zu unseren Handys noch einmal verschärft, denn: Ein frei zugängliches oder schlecht gesichertes Handy mit der PassApp eröffnet jederzeit die Möglichkeit zumindest zum Entriegeln der Türen und zum Starten des Motors.


    Ich bin gespannt, wie das dauerhaft die Versicherer sehen ...

    Reifen wurden neu gewuchtet.

    Ergebnis :

    Leichtes Flattern noch bei ca. 130 , aber sonst ok

    Fragen zum besseren Verständnis: Wie alt ist dein Auto? Wieviel km hat er runter? Wurde elektronisch gewuchtet? Die meisten Autowerkstätten können das nicht, aber Reifenhändler haben oft die entsprechenden Maschinen.


    Elektronisches Auswuchten bringt mehr, dann sollte er wieder ganz ruhig sein. Wenn es denn an den Reifen / Felgen liegt ...

    Es gibt eine neue Eilmeldung in Ford Etis zum Thema Batterie entlädt sich.

    1630 SBD Prüfung V362 PHEV TCU DID

    Jetzt wurde also ermittelt das das TCU Modul bei diesem Problem falsch konfiguriert ist.

    Entwarnung: Nach Rücksprache mit meinem Händler bekam ich folgende schriftliche Rückmeldung:


    "Diese Eilmeldung ist bekannt, die betrifft aber nicht den Kuga, sondern den Transit Custom PHEV ... Die TCU ist grundsätzlich für alle Arten der Kommunikation (Notrufassistent, Over-the-Air-Aktualisierung, etc.) zuständig."


    Also: keine Panik

    und Ford auch nicht

    Ich weiß ich nicht ob es so weit kommen und solche Auswirkungen haben wird. Wenn die Ursache wie beim PHEV nicht auf Ford-Mist gewachsen ist, dann wird das für Ford auf der Kostenseite erst einmal keine negativen Auswirkungen haben, denn Ford wird (hoffentlich) alle entstandenen Kosten beim Lieferanten der mangelhaften Teile geltend machen können, wahrscheinlich sogar mit allen Schadenersatzforderungen, Produktionsausfällen und Zugeständnissen an die Kunden usw. Und dann gibt es ja immer noch eine Produkthaftpflichtversicherung, die sich letzten Endes wiederum am Verursacher schadlos halten wird. Das ist aber oft eine langwierige Sache, die auch die Gerichte beschäftigen wird.


    Was aber natürlich sehr schwer wiegt, ist der Verlust des guten Namens. Aber bevor es so weit kommt, dass Ford schlecht dasteht, würde ich (und ich sehe das aus der Brille des Geschäftsführers eines industriellen Produktionsbetriebes) an die Öffentlichkeit gehen und den Schadenverursacher, in unserem Fall Samsung beim Namen nennen.


    Im Sinne von Eigenschutz ist ab einer gewissen Schmerzgrenze alles erlaubt. Bevor der eigene Laden den Bach runter geht nenne ich Ross und Reiter. Nicht so sehr, um jemanden anderen in die Pfanne zu hauen, sondern um mein persönliches Unternehmen und meine Mitarbeiter zu schützen und so bei der Öffentlichkeit um Verständnis zu werben. Und das ist legitim.

    Ich würde ohne weitere Untersuchungen nicht pauschal Ford die Schuld in die Schuhe schieben wollen. Fahrzeugbrände (Vollbrand) gibt es zu hunderten jede Woche quer durch Deutschland und über alle Marken hinweg.


    Und da ist es doch nur normal, wenn auch mal ein Kuga, sei er elektrisch oder nicht, mit dabei ist. Das wird es immer wieder geben, mit den verschiedensten Ursachen.


    Bei den abgebrannten PHEV's war Ford letztlich ja auch schuldlos. Samsung hat fehlerhafte Batterien geliefert ...

    Was sich auch auswirkt, sind die Temperaturen, unter denen der Kuga übernachtet bzw. geladen wird: Steht er bei diesen winterlichen Bedingungen draußen, hat er nach dem Aufladen 100 % eine Reichweite von meist etwa 46 - 49 km. Dabei ist es egal, ob wir eine Außentemperatur von 5 oder 0 °C haben. Steht er aber schon einige Zeit in der Garage bei 12 - 15 °C, d. h. der Akku hat auch diese Temperatur, und wird dann erst geladen, dann steht die Reichweite nach Lade-Ende bei 53 - 54 km.

    Kleiner Nachtrag zu den Einflüssen der Außentemperatur:


    Mein Kuga stand gestern seit 17:00 Uhr in der Garage. Gegen 19:00 Uhr, also mit einem schon etwas durchtemperierten Akku habe ich ihn ans Ladekabel (Ladeziegel) gehängt. Ladebeginn bei etwa 70 %, nach Lade-Ende wird eine elektrische Reichweite sogar von 56 km angezeigt.


    Ich hatte dann für heute früh eine Abfahrtszeit 7:00 Uhr zum Vorheizen einprogrammiert. Bei eingestecktem Ladekabel war der Kuga um kurz nach 7 Uhr mollig warm, die Sitze und das Lenkrad auch, Ladezustand 100 %, Reichweite unverändert 56 km.


    Ich finde das echt gut und muss Ford für diese Technik ein Lob aussprechen. Da haben sich Leute mal so richtig Gedanken gemacht. Der Kuga PHEV gefällt mir immer besser.