Wer war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Ich hab eher das Gefühl, dass die Negativ-Berichterstatter die Gebetsmühle über ihre Autoprobleme solange gedreht haben, bis sie zum Ventilator wurde. Und irgendwann hat das dann einige Leute so genervt, bis sie dann mal eine Gegendarstellung geschrieben haben.
Liest man sich die Historie der Beiträge hiermal durch, kommen in allen Problem-Threads die Beschreibung eben dieser Probleme am Anfang. Und sehr lange liest man nichts als nur sachliche Beiträge über die Probleme - bis dahin gibt es noch keine Kritik an diesen Beiträgen. Dann aber kommt der Punkt, wo das Problembeschreiben unsachlich wird und in Wut ausartet. Und dann fangen die ersten No-Problem-Leute an zu schreiben und ihre Sicht der Dinge darzustellen - dass es auch Leute gibt, die keine Probleme haben. Und dass das auch die Mehrheit ist.
Die Problem-Haber fühlen sich dann dadurch aber angegriffen (übersensiblisiert durch Ihre Probleme) und haben vielleicht auch Angst, die Deutungshoheit zu verlieren. Ich habe aber nie das Gefühl gehabt, dass Ihr euch wegen Eurer Probleme rechtfertigen müsst, sondern nur wegen der manchmal doch polemischen Art und Weise, wie ihr das ausgelebt habt.
Leben und leben lassen, ist hier die Devise. Den neunzigsten Beitrag über das Rasseln akzeptieren und den dreißigsten Beitrag, dass man selber keine Probleme hat, ebenso akzeptieren. Und wenn mich was ärgert, muss ich mich fragen, ob ich nicht schon wieder zu lange im Internet bin.
Alles anzeigen
Sei mir nicht böse, aber das ist etwas arg vereinfachte Küchen-Psychologie und in der Sache selbst ziemlich daneben.
Das schreibe ich jetzt auch mit sozialwissenschaftlicher Ausbildung.
Deine Beiträge sind sehr sensitiv, was ich persönlich eigentlich schätze. Aber übertrage Deine persönlichen Erfahrungen doch bitte nicht überstülpend hierher und auf alle.
Ich und andere wollen hier konstruktiv und sachlich bestehende Probleme diskutieren und uns mit Informationen helfen, ohne angemacht zu werden oder ständiges allgemeines „sich Luft machen“ erleben zu müssen.
Das ist alles.
Und wer sich hier immer wieder Luft macht über die andere Seite, ist doch wohl offensichtlich. Also Henne und Ei, um Dein Bild aufzugreifen, sind hier immer im selben Stall.
Frage also bitte die anderen, warum sie genervt sind. Dort wurde und wird angefangen, ihrer „Genervtheit“ über Kollegen und deren Problem-Berichten freien Lauf zu lassen.
Als sensitiver Mensch ist Dir sicher bewusst, dass ein elementarer Unterschied darin besteht, ob man eine Sache/ein Problem beschreibt und kritisiert/davon genervt ist (die von Problemen Betroffenen) oder ob man Kollegen kritisiert und von diesen genervt ist, die hier ihre Probleme beschreiben.
Und in der Hinsicht - von Kollegen genervt zu sein - hat sich gefälligst jede Seite zusammen zu reißen, ansonsten funktioniert das nirgends.
Allzu unsachliche Problem-Berichte oder überspitzte Kommentare kann man hinterfragen oder kritisieren. Das mache ich in nüchterner Betrachtung auch oft genug.
Und in aller Nüchternheit auch das:
Zwei Seiten später weiß keiner mehr, was hier geschrieben wurde und es geht weiter wie bisher.
So ist das halt in solchen Foren zum Zeitvertreib. Es bleibt am Ende leider nur die Verstimmung, wie im richtigen Leben, wenn es nicht geklärt werden kann.