Beiträge von FordLader

    Zu Eurer Information:

    Habe meinen Händler angerufen wegen der Service-Aktion in ETIS und zum Hinweis darauf, dass meine funkelnagelneue Batterie (drei Wochen alt) bereits wieder auf unter 12 Volt ist, nach anfänglich beruhigenden 12, 5-12,7 Volt Ruhespannung.

    Trotz täglicher Fahrten, trotz täglichem Laden an der Wallbox. Wie ich hier schon von Beginn an vermutet hatte:

    Das 12Volt-Problem besteht fort. Nichts ist gelöst.


    Die Bestätigung wieder von Ford selbst:


    Es gäbe eine wenige Tage alte Händler-Mitteilung von Ford, wonach man heraus gefunden habe, dass dies am Laden an der Wallbox/an den Ladestationen liege. Wem das nicht bekannt vorkommt, hat hier im Forum (noch) nicht mit gelesen…

    Die Erkenntnis ist aus 02/2021 und 100%ig mit einem Software-Update in 03/2021 behoben…, so die Stimmen hierzu.


    Nun sollen die Händler auch ihre Kunden fragen, welche Wallbox konkret sie benutzen.
    Man werde dann bis voraussichtlich Mitte Februar 2022 eine Software erarbeiten, um das Problem zu beheben…

    Man solle bis dahin über den Ladeziegel laden.

    Also wirklich, diese bösen Wallboxen, die alle was gegen Ford haben…

    Hallo: Ich habe eine Ford Connected Wallbox !

    Hallo: Das Problem ist so alt wie der Kuga PHEV !


    Seht mir die Ironie nach. Aber bei aller Sachlichkeit - ansonsten fallen mir dazu jetzt nur noch bösere Sachen ein.


    Ganz konstruktiv:

    Das erklärt wohl auch einige der unterschiedlichen Erfahrungen der Nutzer hier zum 12Volt-Problem.

    Aber immer noch nicht für alle ! Also das jetzt als einzig verbliebene Ursache zu sehen, wie damit vorgegeben wird, wäre auch unzutreffend.

    Ich hatte die Probleme bereits am Ladeziegel.

    Alle anderen Ursachen, wie hier schon besprochen - schlechtes BMS/zu geringe Ladeleistung (auch im Fahrbetrieb), Batterie-Shunt, fehlerhafte Module bzw. deren fehlerhafte Software-Abstimmung bleiben Thema.

    Ganz einfach, wie z. B. beim Mitsubishi Outlander:

    Den Auspuff außen rum verlegt. Wer kennt einen zweigeteilten Fahrakku auf dem Markt?

    Die nachvollziehbaren Wärme- und Effizienz-Verluste hierdurch habe ich schon mal beschrieben.


    Wärmepumpe:

    Ohne war einmal… Verglichen mit anderen Herstellern ist Ford da definitiv hinten dran; nicht nur beim Kuga PHEV, sogar beim Vollstromer Mach-E.

    Die von Dir angenommenen 1.000.-€ hat Ford in Summe aller Einsparungen am Kuga schon um das Mehrfache herein geholt.


    Beides zusammen macht unter dem Strich in der Energie-Effizienz viel aus.


    Man kann ja darüber denken wie man will, aber die überdurchschnittlichen Reichweiten-Verluste im Winter gegenüber Sommer-Betrieb sind damit durchaus erklärbar.

    Die Kinderkrankheiten sind beim Kuga noch lange nicht behoben,es kommt immer wieder was neues hinzu.

    Mir macht das Auto nach 1 1/2 Jahren keinen Spaß mehr,weil ich in meiner Werkstatt schon Dauergast bin.

    Da gebe ich Dir grundsätzlich Recht und es ist schade um das „eigentlich gute Auto“.


    Dabei wäre es noch gut, wenn es nur Kinder-Krankheiten wären. Leider sind es aber in vielerlei Hinsicht vor allem qualitative Probleme, die dann u. U. auch über die Nutzungsdauer erhalten bleiben.

    Ich weiß nicht, ob es Dich beruhigt oder Dir hilft, aber ich habe das „Update auf AK“ am 23.12.21 bekommen / damit offensichtlich aktuellster Stand.

    An der klebenden Lenkung hat sich damit bei mir (leider) gar nichts geändert.

    Mit Spurhalteassistent kann ich kaum noch fahren, ein einziges Geruckle ohne Gefühl. Es wurde zusehends deutlicher.


    Dieses Update für das Servolenkungsmodul zielt, wie die anderen Updates auch, auf die 12Volt-Problematik ab.


    Zur Behebung der klebenden Lenkung muss leider Mechanik gewechselt werden.

    Nächste Baustelle… nächster Werkstatt-Termin.


    Und bei der Frage schließe ich mich an:

    Wer hat schon eine neue Lenksäule und wie sind die Erfahrungen?

    In Deinem Fall bringen die Updates nichts mehr, selbst wenn die Probleme endlich und hoffentlich jetzt mal in der grundlegenden Ursache damit behoben wären…

    Deine Batterie - falls es die erste sein sollte - hat schon zu viel „mit gemacht“. Die ist schon zu sehr geschädigt.


    Bestehe auf einer neuen Batterie, damit Du wenigstens über den Winter kommst. Ich wurde zunächst auch nur mit Updates weg geschickt, ohne neue Batterie. Nach nur 1 Woche dasselbe und nochmal 2 Wochen Werkstatt…

    Ich denke, das könnte Dir dann erspart bleiben.

    Ist bei mir auch so. Sitz ganz unten, Sonnenblende dennoch immer grenzwertig tief stehend.

    Fahrerseitig kann sie nicht weiter vor an die Scheibe gedrückt werden; im Gegensatz zur Beifahrerseite, wie Du richtig beschrieben hast.

    Hatte ich noch bei keinem Fahrzeug.
    Habe ich unter fehlendem Feinschliff verbucht. Da hat keiner genau hin gesehen oder auf Passung und Funktion getestet. Wie bei einigen anderen Dingen leider auch, die sich so im Laufe der Zeit bemerkbar machten.

    Die Frage die sich mir langsam stellt ist ob Ford das Problem ist, oder einige scheinbar völlig inkompetente FFH`s. Kann ja nicht sein das ein großteil der PHEV Fahrer nach den Updats/Austausch 12V BAtterie keine Probleme mehr haben und bei einigen wird es einfach nicht besser :/

    Die Frage hat man sich hier ja schon oft gestellt und wurde auch schon viel diskutiert.

    Für meinen Händler kann ich es nur so beantworten, dass er sich Mühe gibt. Da es ein kleiner Familien-Betrieb ist, in dem jeder Einzelne mehrere Funktionen einnehmen muss, hat da sicherlich niemand Zeit, sich so zu informieren, wie es vielleicht wünschenswert wäre.

    Aber:

    Wenn der Kunde schon mehrfach das Fahrzeug in die Werkstatt gebracht hat;

    Seitens Ford eine ganze Woche lang, später zwei Wochen lang, vorgegeben wird, was zu tun ist;

    Seitens Ford der Werkstatt konkrete Prüfzyklen vorgegeben werden zur Fehlersuche;

    Die Techniker bei Ford also sozusagen mittelbar selbst „am Fahrzeug“ sind und alles vorgeben;
    Sprich, die Werkstätten gar nichts anderes tun dürfen als Ford vorgibt:


    Was sollen dann die Werkstätten gegen das von Ford auf die Straße gestellte Problem machen?


    Hier treffen technische Probleme auf systemische Probleme.