Beiträge von ralphc

    Meine Daten:

    Update am 28.08. Bisher um die 78.800 km gelaufen. Laden mit Ford-Ladeziegel. Messung der Energie an der Steckdose mit AVM Smart Energy 210.



    Vor 2. BMS Update 80 %

    Datum kWh Temperatur
    13.08.26 7,72 27
    19.08.26 7,7 20



    Nach 2. Update 100 %

    31.08.26 9,17 23
    02.09.26 9,55 19
    04.09.26 9,45 23
    07.09.25 9,44 20
    08.09.26 9,58 24


    Echte 100 % Fahrleistungen zwischen 52 und 56 km, wobei da jeweils etwa 20 km mit Tempo 80 dabei waren.


    Spekulation:

    Wenn man jetzt die 80 %-Ladungen stumpf umrechnet auf 100 %, kommt man schön auf die gemessenen Werte. Allerdings gehen ja gegen 100 % die Ladeverluste hoch und eventuelles Cell Balancing passiert auch noch.

    Beim ersten Rückruf hatte ich mir am 25.03.25 notiert: Laufleistung 51986 km, 10,75 kWh bei 12 °C. Rein rechnerisch also eine Verschlechterung um 11,6 %. Möglicherweise wird da allerdings noch Temperatur eine Rolle spielen. Und das Auto ist um 1,5 Jahre und 27.000 km gealtert.


    Träumerei: Wenn sich jetzt Felix Domke das BMS vornehmen würde, wüsste man wohl bald exakt, was da gemacht wurde. Der Unterschied zum Dieselgate ist allerdings, dass Ford zumindest vorgibt, die Einschränkungen zu kommunizieren.

    In dem von Joerg21279 zitiertem Schriftsatz steht lediglich, dass das KZP die Beschränkung auf 5 kW im Falle eines potentiellen Akkudefekts aufhebt und stattdessen die volle Akkuleistung von 70 kW zur Verfügung steht.

    In der deutschen Version. Im Original werden im Fehlerfall die Entladeleistung auf 70 kW und die Ladeleistung auf 5 kW limitiert. Aufladen wird auf 70 % SoCmax begrenzt. Ich nehme an, Begrenzung der Ladeleistung bezieht sich auf Rekuperation, sonst macht es keinen Sinn. Siehe S.14 des Anhangs. Irgendjemand bei Ford Deutschland hatte da wohl was nicht verstanden, als er das Anschreiben verfasste.

    Welche Sync-Version? Version 22251 hatte ein Memory-Leak. Das bedeutet partielle Amnesie über den ausgeschalteten Zustand, da kein Speicher mehr zur Verfügung steht, um sich Dinge zu merken. Ein/Aus ist da nur eines von mehreren Symptomen. Meiner wollte irgendwann nur noch englisch mit mir nach dem Einschalten sprechen.

    Nicht ganz billig, aber für 16 A Dauer gibt es so was. Mit einer Hausautomatisierung wie Home Assistant kann man auch eine AVM 210 mit rein hängen. Die misst die Temperatur und wenn die verglichen mit der Umgebungstemperatur zu hoch wird, wird abgeschaltet. Jeder Ladeziegel hat außerdem noch einen in den Stecker eingebauten Temperatursensor. Wenn es da zu heiß wird, schaltet der Ziegel ab.


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    Wenn das Auto abfackelt sind die Steuergeräten auch abgefackelt.

    Oder denkst du dass die Daten vorher zum Ford digitale Wolke hochgeladen sind?

    Könnte schon sein. Ich denke, es geht auch weniger um einen Brandschaden. Von sieben Autos hat ja nur eines gebrannt, betroffen vom Akkuproblem sind nach Ford nur 1 % aller Zellen, und das wohl gerechnet über die gesamte Lebenszeit.

    Wenn der Akku abbläst ("thermal venting"), was bei sechs Autos vorgekommen ist, kann Ford noch auslesen. Dann werden sie sich wohl quer stellen bei den Kosten für den neuen Akku, wenn man trotz Brief geladen hat. Selbst wenn man argumentiert, man habe den Brief nicht erhalten, werden möglicherweise doch Juristen in Marsch gesetzt, um zu versuchen Geld zu sparen.


    Vielleicht gibt es sogar Ärger, wenn die neue Software irgendwann Jahre später einen Zellfehler feststellt und man in der Sperrzeit geladen hat. Könnte sein, dass der neue Akku dann nicht umsonst ist.

    Hab ich jedoch die Möglichkeit, den Ladestrom auf 8A und die maximale Kapazität auf 80% oder weniger zu begrenzen, dürfte ( und da sind wir wieder bei dem schönen Wort ) theoretisch nichts passieren.

    80 % werden auch für ein schönes Feuer reichen. Ford meint, das Risiko steigt mit der Zahl der Lade- und Entladezyklen:


    "The internal battery short occurs at higher times in service as internal battery separator damage is induced over time through repeated cell charge and discharge cycles."

    Dann ist laut Post von Ford das Rekuperieren im EV-Auto Modus mit bis zu 60 KW erlaubt, aber das Laden mit max. 3,7 KW nicht?

    Aus der amerikanischen Kundeninfo:


    "You should immediately refrain from charging your vehicle to maintain a

    lower charge level in the high voltage battery, reducing the risk of a

    vehicle fire until a remedy is available."


    Es geht also darum, die beim Separatordurchbruch verfügbare Energie zu begrenzen, um ein Feuer zu verhindern. Bei Rekuperation wird zwar bis zu 70 kW geladen, aber der Ladestand insgesamt niedrig gehalten. Bei sehr langen Abfahrten von Bergen kann das natürlich anders aussehen, aber das machen wohl nur wenige regelmäßig.

    In meinem Rückrufschreiben 24S79 steht, dass ich normal weiter laden darf! Unterscheidet Ford zwischen verschiedenen Ländern? (Ich bin aus Österreich)

    Möglicherweise ist Ford Austria auch nur etwas langsam, oder hat es nicht verstanden: so wie ich das verstehe, ist das die erste Version der Kundeninformation. Nachdem ein Auto in Flammen aufgegangen ist, gab es die zweite Version mit Ladeverbot.


    " an amendment to the field action was approved at Ford’s Field Review Committee meeting of January 31, 2025."

    s. Anhang mit beiden Versionen