Beiträge von Pitti0412

    Ich war in meinem Kommentar auch unvollständig . Ich meinte natürlich die 11 kW Wallbox! Die muss ja nur angezeigt und nicht genehmigt werden. Wenn der Netzbetreiber also keine Genehmigung erteilen muss, kann er ja auch keinen Betrieb verweigern. Insofern kann es doch gänzlich egal sein, wer die Installation der 11kW Wallbox anzeigt. Anders sieht es natürlich bei den 22kW Wallboxen aus. Dort besteht eine Genehmigungspflicht.

    Da der Kuga ja sowieso nur einphasig laden kann und meine Wallbox wahlweise einen einphasigen oder dreiphasigen Anschluss vorsieht, reicht da nicht vielleicht auch nur ein einphasiger Anschluss am HVT und ist die Wallbox dann überhaupt noch als Wallbox anzeigepflichtig, weil ja bei Nutzung von nur einer Phase die maximal abzugebende Leistung nur bei 3,7 kW liegt? Nein, denn die Anzeigepflicht besteht nur für Wallboxen über 3,7kW!

    Ein PHEV mit Ladeziegel an der Schuko-Steckdose in der Garage erfüllt keine der obigen Bedingungen.

    Die Verkabelung der Garagensteckdose ist standardmäßig nicht extra stark für hohe Dauerlast ausgelegt, noch wohne ich in meiner Garage, bin also nicht in unmittelbarer Nähe.

    Ich verstehe deine Sorgen schon. Man muss hier aber wirklich keine Panik haben, denn wenn das nicht sicher wäre, hätte das Ford Ladegerät sicher keine allgemeingültige Zulassung mit CE Kennzeichnung. Ich bin gelernter Radio- und Fernsehtechniker und habe ein Vordiplom in einem Elektrotechnik Studium. Ich bin zwar heute schon lange in der IT tätig, kenne mich aber im Elektrofach schon noch sehr gut aus.

    Der Vorfall, den joe63 geschildert hat, muss irgendeinen Defekt beinhaltet haben.

    Der Schutz beim Laden über die Steckdose mit dem Original Ford Ladeziegel ist eben, dass erstens der Ladestrom auf 10 A begrenzt wird, was jede heutzutage übliche Verkabelung bedenkenlos, auch dauerhaft verträgt. Zweitens befindet sich im Schuko Stecker des Ladeziegels ein Temperatursensor. Wird die Temperatur im Stecker zu hoch, schaltet der Ziegel ab.

    Natürlich kann jede Hausinstallation auch von einem Elektriker irgendwann mal fehlerbehaftet durchgeführt worden sein, aber wenn ich mit dieser Angst dauerhaft leben wollte, dann dürfte ich gar kein Elektrogerät mehr unbeaufsichtigt betreiben. Auch z.B die Gasheizung im Haus könnte dann potenziell gefährlich sein.

    Also kein Grund zur Sorge.

    Mein 21er Vignale hat das Brillenfach auch drin. Ich hab auch einen hellen Hinmel, aber ich habe keine Bestellnummer. Beim Freundlichen sollte das aber doch bestellbar sein.

    Also meine mit 16A abgesicherte Steckdose wurde nicht lauwarm, sondern heiß,

    und zwar so heiß, dass der Stecker nicht mehr rausging!

    Das darf echt nicht sein. Da ist definitiv mit der Steckdose etwas nicht in Ordnung gewesen. War die Steckdose ein Markenfabrikat, obwohl das auch bei billigen Baumarktsteckdosen nicht passieren darf. War sie vielleicht auch schon älter?

    Also 1980 war Installationsstandard bei der Elektroverkabelung in jedem Fall schon 1,5 mm^2. Dieses Kabel ist dafür ausgelegt, 16A, in einer installierten Kabellänge bis 30m problemlos zu verarbeiten, auch dauerhaft. Problem bereiten höchstens eben alte Steckdosen, die entweder schon abgenutzt oder oxidiert sind. Dort entsteht halt durch solche Übergangswiderstände eventuell Wärme. Ich habe aber auch schon an einer ganz alten, ganz dreckigen Garagensteckdose von 1978 geladen. Das wurde höchstens lauwarm.

    Ist es nur sinnvoll die Dose zu wechseln? oder sollte man evtl ein komplett neues Kabel ziehen? ich weiß ja nicht wie viel Anspruch auch auf die Isolierung zu kommt und wie das Alter der Leitung von 1980 da mit rein spielt

    Wir sprechen über maximal 10A Ladestrom. Die Kabel von 1980 machen das locker mit. Du machst dir doch auch keine Gedanken, wenn du deinen Backofen, Elektrogrill, Wasserkocher, etc. … an hast.