Beiträge von Kuga24

    Sorry, dass ich jetzt erst antworte. Wir waren mit dem Kuga ab 08.05.26 für 1 Woche im Kurzurlaub. Der alten Batterie haben die paar hundert Autobahn-Kilometer scheinbar gut getan. Sie startete nach 5 Tagen Standzeit den Kuga auf Anhieb. Ein Austausch war mir vorher zu riskant, da die neue Batterie erst am Nachmittag vor dem Abfahrtstag eintraf.

    Nun habe ich gemäß Seite 430/431 der Kuga-Bedienungsanleitung den Austausch durchgeführt und anschließend den Lenkwinkelsensor neu kalibriert. Den Einklemmschutz der 4 Fensterheber habe ich gemäß Seite 103/104 neu eingerichtete. Alles klappte auf Anhieb.

    Damit das Batterie-Managementsystem nicht angepasst werden musste, habe ich die bisherige Ford SLI 45 Ah Batterie Nr. 2380 552 über ebay für 100,-- € gekauft und eingebaut.

    Somit ist das 12V-Batteriethema für mich vorerst einmal abgehakt.

    Das erscheint mir schon etwas zu gering.

    Bei meinem wird z.Zt. (ist wohl auch Temperatur abhängig) eine Ladespannung von 15,2V angezeigt.

    Grüße aus dem Ruhrpott


    Das erscheint mir schon etwas zu gering.

    Bei meinem wird z.Zt. (ist wohl auch Temperatur abhängig) eine Ladespannung von 15,2V angezeigt.

    Grüße aus dem Ruhrpott

    Hallo long-tall-erny,


    ich melde mich jetzt erst, da ich in den vergangenen Tagen im Kurzurlaub war.

    Die Ladeleistung war bei meinem Kuga in den kalten Wintertagen auch > 15 V.


    Aus meiner Benziner-PKW-Zeit, als die 12V-Batterie von der Lichtmaschine geladen wurde und ein Regler diese Ladung überwachte, kenne ich folgende Laderegelung:

    Bei einer wartungsfreien Batterie darf die Ladespannung nicht höher als 2,4 V pro Zelle sein. Also 6 x 2,4 V = 14,4 V maximale Ladeleistung. Dies entspricht auch den Messwerten meines Testgerätes der Marke „POWERFIX“

    Hier werden folgende Werte angezeigt: 13,2 V = Ladefunktion in Ordnung 14,5 V = Ladefunktion Maximum

    15,5 V = Überspannung, Regler defekt


    Ob diese Regelung auch bei unserem Kuga-PHEV gilt, wo anstelle einer Lichtmaschine + Regler der HV-Akku + Batteriemanagementsystem die 12V-Ladung übernimmt, weiß ich nicht.

    Mittlerweile stelle ich bei der PHEV-Technologie alle mir bekannten Regelungen in Frage und baue mir eine neue Wissens-Datenbank auf.


    Auf jeden Fall werde ich die 12V-Batterie nach spätesten 4 Jahren wechseln, nach dem Motto: „Ab heute wird gespart, koste es, was es wolle“

    Ja, das habe ich auch festgestellt. Dass eine Batterie ohne vorherige Schwächezeichen nach einem Tag Standzeit keinen Strom mehr liefert ist schon komisch. Die Keyless-Funktion ist deaktiviert, der Marderschutz hat eine eigene Stromversorgung und die Dashcam ist während der Parkzeit deaktiv und schaltet sich erst bei einem Rempler ein.

    Da ich aber nun selber erlebt habe, wie unberechenbar die 12V-Versorgung ist, kann ich nun entsprechend reagieren. Meine neue Batterie werde ich regelmäßig laden, sobald mein Voltanzeiger unter 12,4V fällt.

    Ps
    Während der Fahrten davor hat der Voltanzeiger immer 14,8 - 14,9 V angezeigt. D.h. die 12V-Batterie wurde durch die HV-Batterie bis zuletzt korrekt geladen.


    ok. Vielen Dank für diesen Tipp. Ich habe zu meinem FFH ein gutes Verhältnis. Er hat mir mein Marderschutzgerät und meine Ford-Dashcam (über ihn im Ford-Online gekauft) zu einem fairen Preis eingebaut. Ich bekam anschließend immer einen 20,-- €-Gutschein den ich später für Lackstifte etc bei ihm eingelöst habe. Auch momentan liegt mir noch ein aktueller Gutschein vor, den ich beim nächsten Auftrag einlösen werde.

    Ich habe bisher beruflich und privat alle deutschen PKW-Marken und einige Europäer (Fiat, Alpha und Renault) gefahren. Hierbei habe ich schwächelnde Batterien immer rechtzeitig erkannt und selber (bei privaten Fahrzeugen) ausgetauscht. Dass ich allerdings wegen einer 12V-Batterie zur Werkstatt gehen soll, daran muß ich mich wohl erst noch gewöhnen. Der KUGA ist mein erster Kontakt zur E-Auto-Welt. Mittlerweile sehe ich das so, dass diese ganze E-Technik noch nicht ausgereift ist und wir Nutzer die Versuchsfahrer sind, die früher 2 Jahre lang ein neues Fahrzeug auf Herz und Nieren getestet haben, bevor es nach einer 7-jährigen Entwicklungszeit in Serie ging.

    Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Das beruhigt mich etwas hinsichtlich der HV-Garantie. Eigentlich müßte heute meine neue Batterie eintreffen. Ich werde anschließend meinen FFH ansprechen, dass er den Enbau durchführen soll, das BMS anpassen und neue Softwareupdates installieren möge. Hierbei werde ich gleichzeitig die 4-Jahresinspektion durchführenlassen, die sowiso demnächst anfallen würde.

    Hallo Fritz2109,


    dass die Garantie für die HV-Batterie erlischt, wenn ich die 12V-Batterie selber austausche, ist mir neu. Wo steht dies geschrieben?

    Dies wäre ein Widerspruch zur Kuga-Bedienungsanleitung. Hier wird ausführlich ab Seite 430 beschrieben, wie eine 12V-Batterie ausgetauscht wird, was zu beachten ist und was anschließend neu eingerichtet werden muss.

    Ich werde morgen diesbezüglich meine FFH ansprechen. Dass eine 12 V-Batterie ein Verschleißteil ist und einmal schlapp macht, habe ich mehrmals erlebt. Immer hat sich diese Schwäche angekündigt. so dass ich rechtzeitig reagieren konnte. Dass sie quasi über Nacht, nach einem Tag Standzeit, ohne Anzeichen total ausfällt ist mir neu.

    wieso eine teure von Ford. Die stellt Ford auch nicht selbst her. Kassiert nur fürs Ford Logo.

    Ich hab eine passende von Moll für 80 euro gekauft und selbst eingebaut. Die fährt etz seit 3 jahren.


    Das Fordlogo kannst dir auch selbst ausdrucken und drauf pappen

    Ich habe heute bei ebay die Ford-Batterie für 100,-- € (kostenloser Transport) gekauft.

    Es ist die Ford - Nr. 238 0552, SLI 45 Ah, so wie meine eingebaute. Hier gehe ich davon aus, dass ich mit dem Batteriemanagementsystem keine Probleme bekommen werde. Einbauen werde ich sie ebenfalls selber. 4 Jahre müsste sie halten, da ich sie wegen meines überwiegend Kurzstreckeneinsatzes nun immer wieder einmal aufladen werde. Nach 4 Jahren tausche ich sie einfach aus.


    Dieses Theater mit Notschlüssel, Starterpowerbank etc mache ich nicht noch einmal mit. Meine Powerbank hat leider nur zwei kurze Kabel. So war es ein wüstest Gefummel bis ich endlich vorne im Motorraum die + / - Zangen richtig platzieren konnte. An die Batterie hinten kommt man ja nicht ran, da sich beim Stromausfall die Heckklappe ja nicht öffnen lässt. Eigentlich hätte ich dies vorher einmal testen müssen, wie ich bei so einem Notfall am besten vorgehen kann.

    Vielen Dank. Ich sehe eine 4-Jahre alte 12V-Batterie auch als Verschleißteil an. Ähnlich wie Bremsbeläge. Ich habe mich nun entschieden. Ich werde im Internet ein 45Ah-Ford-SLI-Batterie (wie eingebaut) kaufen und nach 4 Jahren austauschen

    Ohne dir hier jetzt explizit einen Tipp zur Ursache geben zu können, würde ich dir raten, mit dieser Anzeige bestenfalls noch ganz piano zum Ford Service zu fahren und keinesfalls noch viel rum gurken.

    Grüße aus dem Ruhrpott

    Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ich habe gestern die 12V-Batterie mit einem CTEK-Ladegerät geladen. Dieses Gerät hat einen Recond-Modus um tiefentladene oder sulfatierte Nass-/Blei-Säure-Batterien durch eine kontrollierte Gasung zu regenerieren. Dabei handelt es sich um eine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands, nicht um eine einfache Reparatur.


    Anschließend war das Gabelschlüsselsymbol wieder weg und der Hinweis in der Ford-App erloschen. Nur im Alarmverlauf der App wird diese Antriebsstrang-Störung fortgeführt.


    Ich habe diesen letzten Versuch unternommen, da ich hauptsächlich im Kurzstreckenbetrieb unterwegs bin und meine tiefentladene Batterie nochmals aktivieren wollte. Parallel dazu werde ich eine neue, aber einfache 45Ah-Fordbatterie (wie eingebaut) kaufen und einbauen. Nach 4 Jahren werde ich diese dann vorbeugend, vor dem nächsten Winter, austauschen.


    Dies ist mein erstes Plug-in-Hybrid-Fahrzeug. Ich bin noch dabei, mich mit dem gesamten E-Auto-Thema vertraut zu mach. Eines habe ich nun gelernt, dass es sehr wohl sein kann, dass die 12V-Batterie im Kuga keinen Strom mehr liefert, obwohl die HV-Batterie zu 80 % geladen ist.

    Bezog sich der FFH bei seiner Aussage auf einen Moment in dem die 12V Batterie schwächelte und damit diese angebliche Fehlmeldung ausgelöst haben soll?

    Irgendwie leuchtet mir das so gar nicht ein.

    Der Antriebsstrang ist das HV System, vom HV Akku bis zu den E-Motoren und hat direkt mit der 12V Batterie wenig zu tun.

    Grüße aus dem Ruhrpott

    Hallo long-tall-earny und alle 12V-Geschädigte,


    ich habe seit heute im Kombiinstrument das Gabelschlüsselsymbol und die Fehlerbeschreibung:

    „Antriebsstrang Störung / Leistung reduziert“

    Was steckt dahinter?

    Dieses Symbol kam heute nach einem 12V-Batterieausfall wie nachfolgend beschreiben:


    Am Freitag-Abend stellte ich den Kuga-PHEV ohne Probleme ab. Heute Morgen reagierten beide Fernbedienungs-Schlüssel nicht mehr. Nach dem Öffnen der Fahrertür mit dem Notschlüssel zeigte die 12V-Batterie noch eine Spannung von 7V.

    Beim Fremdstarten mit einer Starter-Power-Bank kam es zuerst nicht zum Starten. Stattdessen wurde im Tacho-Display mehrmals die Fehlermeldung: „Kein Schlüssel erkannt“ angezeigt.

    Erst bei einem Boost-Start (kurzfristig verstärkte Stromzufuhr) sprang der Kuga an. Danach zeigt er nun im Kombiinstrument das „Gabelschlüssel-Symbol“ an. Nach einer 30 Km-Autobahnfahrt wird dieses Symbol nach wie vor angezeigt. Nun lade ich die 12V-Batterie mit einem Ladegerät.


    Die Fehlerbeschreibung: „Antriebsstrang Störung / Leistung reduziert“

    In der App kommt folgender Hinweis hinzu: Baldmöglichst ihren Vertragshändler informieren


    Anmerkung zur HV-Batterie

    Die HV-Batterie war bei o.g. Fremdstart zu 80% geladen