Beiträge von Nicafe

    Ich habe jährlich so zwischen 20.000 und 30.000 km auf der Uhr, immer wieder unterschiedlich. Die letzten Autos waren allesamt Diesel; was die Technik-Affinität angeht bin ich absoluter Diesel-Fanatiker.


    Andererseits habe ich auch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, nicht wegen Ökö oder Klimakrise, sondern weil ich fasziniert bin von der Technik. Ich bin also von Haus aus genauso auch Strom-Fanatiker. In sieben Jahren läuft der Einspeisevertrag aus, dann habe ich 10.000 kWh pro Jahr zur freien Verfügung, könnte dann ein Elektro-Auto kostenlos "betanken" und es wird sich so richtig lohnen.


    Aber derzeit habe ich so meine Bedenken und Befürchtungen:

    - Wenn Du das Elektroauto oder den Hybrid einmal auswärts an einer Ladesäule aufladen musst, dann kostet das mit teilweise bis zu 60 - 70 ct/kWh richtig Schotter, dann hast Du mehr als die doppelten "Sprit"-Kosten wie beim Diesel. Selbst die 30 ct/kWh zuhause sind grenzwertig.

    - Wenn Du den Hybrid während der Fahrt mit dem Verbrennungsmotor aufladen willst, steigt vermutlich der Spritverbrauch und es kostet ebenfalls richtig Geld.

    - Wenn Du auf der Langstrecke unterwegs bist und z. B. zu einen Termin "mal schnell nach München" musst, d. h. einmal etwas mehr auf die Tube drücken musst, dann wird der 2,5 Liter Benziner vermutlich so richtig Sprit schlucken, zumal er ja im Vergleich zum normalen Benziner noch einen Generator und eine Batterie mitschleppen darf. Da könnte es sein, dass die 45 Liter im Tank nicht reichen für eine einfache Fahrt von Trier nach München. Nur mal so zum Vergleich: Mit meinen S-Max 2,0 TDCI fahre ich auch mit Express-Zuschlag ohne zu tanken locker hin und zurück.


    Ein Auto wie der Kuga ist schon allein wegen seiner Größe prädestiniert für die Piste, nicht für die Kurzstrecke, und deshalb bin ich so an Erfahrungswerten zu Verbräuchen usw. interessiert. Vielleicht lässt sich das ja vereinbaren? Technik-Affinität ja, sehr gerne, aber nicht, wenn es zulasten des Geldbeutels geht.

    Hallo zusammen,


    weil es ja zwischenzeitlich doch einige ausgelieferte Kuga MK 3 gibt oder auch Probefahrten durchgeführt wurden, möchte ich dieses neue Kapitel eröffnen. Denn auch ich habe vergangene Woche einen neuen Kuga für zwei Tage probefahren dürfen und möchte nun über meine ersten Eindrücke berichten:


    Es handelte sich bei meinem Testwagen um den 2,0 EcoBlue Diesel mit 190 PS und Automatik-Getriebe in der Ausstattungsvariante ST-Line X. Dieses Fahrzeug wollte ich weniger in dieser Ausstattung, aber vielmehr in dieser Motor-Getriebe-Konfiguration fahren, weil ich nach bisheriger Meinung (noch) keinen Hybrid haben möchte, aber eben einen reinen Diesel mit Automatik-Getriebe. Das Auto war funkelnagelneu mit 45 km auf dem Kilometerzähler, chromablau und sah toll aus. Und eines vorweg: Ich habe mich auf Anhieb sehr wohl gefühlt im Kuga.


    Die Bedienung für den reinen Fahrbetrieb ist im Großen und Ganzen nicht viel anderes als bisher, in Details (z. B. die Anordnung und Funktion der Lenkradtasten) aber doch schon. Auf Anhieb war ich begeistert vom Fahrstufenschalter des Getriebes. Der Drehknopf ist eine tolle Weiterentwicklung, weil der Wählhebel somit entfällt und viel mehr Platz in der Mittelkonsole ist.


    Als ich dann losgefahren bin, ging es zuerst über ca. 7 km Innerortsstraßen mit unterschiedlich gutem (bzw. schlechtem) Straßenzustand und ca. 3 km Landstraße. Dabei fiel mir auf, dass der Kuga im Vergleich zum vier Autos, die ich normalerweise fahre (S-Max, Audi A 5, Audi A 6 allroad, Opel Karl) doch etwas nervös auf der Straße liegt, schon bei sehr geringen Geschwindigkeiten ca. 30 – 60 km/h feststellbar. Ich hatte ständig den Eindruck, dass das gesamte Fahrzeug (unnötigerweise) schon bei leichten Straßenunebenheiten zittert und vibriert und eher nicht über die Straße gleitet. Bei schlechtem Straßenzustand war das sehr stark zu spüren. Laut Broschüre hat der Kuga als ST-Line ein etwas härteres Fahrwerk als die Serie, jedoch nicht bei Allrad-Antrieb, den der 2,0 EcoBlue nun mal hat. Deshalb gehe ich davon aus, dass hier das normale, weichere Fahrwerk verbaut wurde, das werde ich aber noch einmal hinterfragen. Der Reifenluftdruck lag vorn bei 2,3 bar, hinten bei 2,0 bar, von daher ist also hinsichtlich „weicher machen“ nichts mehr herauszukitzeln. Vielleicht bekomme ich aber auch noch einmal einen St-Line ohne Allrad, der dann eigentlich noch härter sein müsste, unter den Popo und kann dann auch in diesem Punkt vergleichen. Jedoch gefiel mir dieses Fahrwerk weitaus besser als das des letzten Kuga MK2-Vignale, in welchem ich mich ständig wie bei leichtem Wellengang auf dem Meer gefühlt habe.


    Die Lenkung ist sehr direkt, anfangs doch etwas gewöhnungsbedürftig, aber man hat sich schnell darauf eingestellt und kommt gut damit zurecht. Der Überblick nach vorne ist zunächst ebenfalls gewöhnungsbedürftig, weil die Nase sich wegduckt, aber die vordere Kamera war ein wertvolles Hilfsmittel, bis man mit den Abmessungen des Fahrzeugs vertraut ist.


    Zuhause angekommen, habe ich den Kuga abgestellt und erst einmal mal den Innenraum genauer unter die Lupe genommen. Die elektrischen Sitze sind toll und zugleich sinnvoll, wenn wie bei uns meine Frau und ich aufgrund unterschiedlicher Körpergrößen immer andere Sitzeinstellungen wählen müssen. Die Memory-Funktion in der Vignale-Aussattung ist dann natürlich das Highlight. Das Display des ST-Line mit den vielen variablen Einstellungen ist eine nette Spielerei. Das Head-Up-Display habe ich gleich zu Beginn voll genutzt.


    Platz gibt es reichlich: auch erwachsene Benutzer der Rücksitze finden ausreichen Platz für ihr Geläuf. Ablagemöglichkeiten sind ebenfallsgenügend vorhanden, sodass für allerlei Klimbim ordentlich Staumöglichkeiten bestehen. Die Materialien von Sitzen, Verkleidungen, Dachhimmel, Armaturen usw. fand ich optisch und haptisch sehr ansprechend. Die Sitze sind bequem mit vielfältigen Verstellmöglichkeiten. Der Seitenhalt ist in Ordnung, auch wenn ich die S-Max-Sitze diesbezüglich um Einiges besser finde. In der kurzen Zeit konnte ich leider keine Langstreckenerfahrung machen, gehe aber davon aus, dass die Sitze auch auf längeren Fahrten bequem und rückenschonend sind. Im Autohaus habe ich auch einem Titanium probegesessen: Da haben mir die Sitze gefühlt besser gefallen, obwohl sie „nur“ aus Stoff und nicht aus Leder waren.


    Was mir im Innenraum des Vorführwagens nicht gefallen hat, sind im Wesentlichen zwei Punkte:

    • Der Monitor für Navigation, Infotainment usw. auf der Mittelkonsole stört die Optik des Armaturenbretts ganz erheblich. Da hätte es sicherlich erheblich elegantere Möglichkeiten gegeben, das Display in die Konsole zu integrieren.
    • Wenn man auf dem Beifahrersitz Platz genommen hat, dann fällt sehr extrem das seitlich (bei den Belüftungsdüsen) kantige und eckig geformte Armaturenbrett auf. Das passt nicht zum eleganten und eher rundlich geformten Äußeren das Kuga.

    Eine weiterer für mich persönlich sehr wichtiger Punkt ist die nicht verriegelbare Tankklappe. Dieses Thema habe ich einem separaten Thread angesprochen, siehe dort.


    Außen ist der neue Kuga ein sehr schönes und ansprechendes Auto geworden. Der wuchtige St-Line-Kühlergrill ist Geschmacksache, da ist der des Titanium doch etwas dezenter und eher meine Wahl. Ein wunderbares Zubehör ist die elektrische Anhängerkupplung. Endlich hat das drunterkrabbeln zur Montage der abnehmbaren Kupplung ein Ende.


    Dann gings zur ersten Fahrt: Zuerst gab es ca. 50 km Autobahn, teils mit Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie längeren und steilen Steigungsstrecken. Der Kuga läuft mit niedriger Geräuschkulisse, der Diesel drängt sich dem Gehör nicht zu sehr auf, auch die Abrollgeräusche der Reifen halten sich in Grenzen. Das Getriebe ist ein Sahnestück: Sowohl nach Kaltstart wie auch bei Betriebstemperatur schaltes es butterweich und immer so, wie es die Einstellungen (Eco, Normal, Sport, usw.) verlangen. Für meinen Normalbetrieb würde ich die Einstellung generell auf Eco festlegen, denn ich liebe es, wenn der bullige und starke Diesel sein Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen so richtig ausnutzen kann und schnell hochschaltet, ich war begeistert. Der Motor hat viel Kraft gleich unten aus dem Drehzahlkeller, sodass man Drehzahlen über 2.500 min-1 überhaupt nicht benötigt. Wenn man dann bei Überholvorgängen doch einmal etwas fester aufs Gaspedal drückt, dann kann man mit den Schaltwippen am Lenkrad manuell in einen höheren Gang schalten und so wieder im optimalen Bereich des höchsten Drehmoments bleiben, hohe Drehzahlen vermeiden und mit geringe(re)m Spritverbrauch unterwegs sein. Abseits von Geschwindigkeitsbeschränkungen hatte ich sehr schnell und mühelos auch mal ein Tempo von 165 km/h auf der Uhr, ohne es durch höhere Windgeräusche gemerkt zu haben. Abgesehen von dem immer noch leicht nervösen Fahrwerk lässt sich der Kuga auf der Autobahn sehr gut fahren.


    Nach der Autobahn ging es dann auf die Landstraße, hügelig, kurvig, eine so richtig schöne variable Teststrecke zum Ausprobieren. Natürlich habe ich auch einmal die Sporteinstellung ausgewählt: Dabei zieht die Elektronik die Schaltpunkte des Getriebes deutlich nach oben, was sportliches Fahren in erster Linie durch eine höhere Geräuschkulisse suggeriert, weniger durch bessere Fahrleistungen. Aus Gründen der Leistung ist die Sport.Einstellung in der gefahrenen Motor-Getriebe-Konstellation absolut nicht erforderlich, der 2,0 EcoBlue schafft Beschleunigen an Steigungen locker auch mit kleinen Drehzahlen; vielleicht nicht mit Eco, aber immer auch mit der Normaleinstellung. Längere Bergabstrecken konnten mit der M-Funktion des Getriebes und der mit den Schaltwippen festgelegten Gangstufe dann sehr bequem und ohne ständige Bremseingriffe befahren werden. Die Kurvenlage ist bei normaler Fahrweise angenehm neutral, prügeln wollte ich ihn aufgrund des neuen Fahrzeugszustandes nicht.


    Nach einer abwechslungsreichen Strecke über insgesamt ca. 170 km stellte ich den Kuga ab mit einem auf dieser Strecke durchschnittlich Spritverbrauch von 5,1 Liter/100 km. Für ein Neufahrzeug sowie angesichts der Streckentopographie und der nicht ganz so zögerlichen Fahrweise war das ein für mich überraschend geringer Wert. Ich bin sicher, dass der Kuga im gemischten Alltagsbetrieb mit deutlich unter 5 l/100 km gefahren werden kann, wenn er denn einmal eingefahren ist.


    Am nächsten Tag konnte ich bei einer Außentemperatur von 2°C den Kaltstart testen. Der Motor lief gleich von Beginn an sehr ruhig ohne Diesel-Nageln. Das Getriebe schaltete von ersten Meter an sauber, ruckfrei und butterzart. Die Sitzheizung spricht mit äußerst wenigen Gedenksekunden sofort an, einfach nur klasse. Einige kürzere Strecken des normalen Tagesbedarfs habe ich am zweiten Testtag dann noch befahren, wobei sich herausstellte, dass ich mich sehr schnell an die Bedienung, die äußeren Abmessungen und das Handling des Kuga gewöhnt habe. Leider musste ich ihn dann schon wieder abgeben.


    Zusammenfassend ist für mich die Entscheidung gefallen, dass der Kuga mein nächstes Auto sein wird. Am meisten werde ich mich an das Fahrwerk gewöhnen müssen, da muss ich mit den Reifendrücken und vielleicht auch den -Größen spielen. Ich habe lange abgewartet und gezweifelt und überlegt, denn bei einer solchen Investition wollte ich nicht die Katze im Sack kaufen, sondern auch das Popometer mit entscheiden lassen. Aber es hat sich gelohnt. In Summe ist der neue Kuga ein richtig tolles Auto geworden. Nun geht es noch um die Frage der Ausstattung und der Motorisierung, (der St-Line ist raus aus der Auswahl, die Benziner sowieso), aber da werde ich in den nächsten Tagen noch einige Fahrzeuge sehen bzw. fahren, bevor auch diese Entscheidung feststeht.


    Alle, die sich jetzt schon für den neuen Kuga entschieden haben, kann ich nur beglückwünschen zu einem richtig guten Auto. Mein Kompliment geht auch an Ford: Alle Achtung, diesen Riesenschritt hätte ich nicht erwartet.


    Viele Grüße



    Niko

    wenn die Scheibenwischer arbeiten.

    Aber Vorsicht: Die Lichtautomatik bei Wischerbetrieb arbeitet nur dann, wenn die Wischer ebenfalls auf Automatik (d. h. mit Steuerung durch den Regensensor) stehen. Denn nur dann schaltet sich nach dreimaligem ununterbrochenen Wischens das Abblendlicht ein.


    Habe ich die Wischer dagegen manuell auf die erste Stufe Dauerwischen gestellt, ist die Lichtautomatik nicht in Betrieb, d. h. das Abblendlicht wird NICHT eingeschaltet.

    Insbesondere die Langstreckenfahrt mit dem PHEV würde mich interessieren: Was braucht er an Sprit, wenn z. B. über mehrere hundert Kilometer Autobahn ausschließlich mit dem Verbrenner gefahren wird?


    Ich bin hier und da schon mal nach München und zurück unterwegs (einfache Fahrt ca. 500 km) und frage mich, ob sich der PHEV deshal für mich lohnt, weil vielleicht der Konsum an Benzin zu hoch wird. Oder ob nicht dsoch der Diesel die bessere Lösung ist.

    Ich bin kurz vor der Entscheidungsfindung, welchen Motor ich bestelle, werde noch den 1,5 Ecoblue mit Automatik-Getriebe probefahren und dann wissen, wo die Reise hingeht.


    Im Zusammenhang mit der im Raum stehenden neuen Kaufanreizprämie hat mir mein FFH empfohlen, noch bis Juni mit dem Vertragsabschluss zu warten, denn nichts wäre ärgerlicher, wenn ich jetzt unterschreiben würde und im nächsten Monat dann irgendwelche Prämien oder Förderungen zusätzlich zu ergattern sind. Da ist immerhin die Rede von einigen tausend Euro, und das könnte meine Kaufentscheidung für oder wider den einen oder anderen Motor doch noch einmal beeinflussen.


    Wenn es diese Prämie dann doch nicht geben wird, dann habe ich zwar noch einmal ein paar Wochen verschenkt, aber aber diese werden mich am Ende der Lieferzeit wahrscheinlich weniger ärgern als das eventuell verschenkte Geld.


    Ob die Politik den Autoherstellern mit den in Aussicht gestellten Kaufanreizen einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln, denn so wartet jetzt jeder Kaufinteressent auf diese Fördermaßnahmen, und so werden in den nächsten Wochen bis zu einer Entscheidung über dieses Thema erst recht keine Autos gekauft.

    Das macht Sinn.


    Also auch der Opel hat eine verriegelbare Tankklappe. Das kenne ich so von allen Opels, Audis, VWs, Mercedes, usw. Und Ford hat kann es ja auch, wie am S-Max und Mondeo bewiesen wird. Warum es dann beim Kuga nur der PHEV ist, wird uns Normalsterblichen wohl verborgen bleiben.


    Derartige Kleinigkeiten in einem neu auf den Markt kommenden Auto wegzulassen, geht gar nicht. Absolutes und heftiges Kopfschütteln. Hab in den letzten Tagen mit vielen Leuten darüber gesprochen, das konnte niemand nachvollziehen. Die Denkweise der Automobilkonstrukteure ist manchmal schon sehr sonderbar ...


    Zumal ich sicher bin, dass der Kabelstrang dafür vorkonfiguriert ist, mit allen Steckverbindern, Anschlüssen, usw. Deshalb: Wenn der FFH es nicht schafft, die Verriegelung einzubauen, dann mache ich es selbst, das krieg ich noch hin.


    Das wird dann die erste eigene Bastelarbeit am neuen Auto. Einerseits ärgerlich, aber andererseits freue ich mich schon darauf.

    Ich kenne solche Storys auch aber die hatten immer einen persönlichen Bezug...

    ... oder Schabernack, ist auch schon vorgekommen



    Würde mich doch arg wundern, wenn das nicht mehr so ist...

    Es ist aber tatsächlich so, sogar der Verkäufer beim FFH war zunächst felsenfest der Meinung, dass der neue Kuga so etwas nicht hat.

    Hallo an alle im Forum,


    vielen Dank für Eure Antworten. Das deckt sich dann auch mit den Erfahrungen auf der IAA in Frankfurt, denn dort war ein PHEV ausgestellt.


    Ich habe diese neue Erkenntnis gerade meinem FFH mitgeteilt, er war sehr erstaunt: "Wieder etwas gelernt.", sagte er. Aber er geht nun auch davon aus, dass diese Tankklappenverriegelung dann auch für alle anderen Fahrzeuge nachrüstbar sein wird.


    Wir werden sehen.


    Viele Grüße



    Niko

    Hallo zusammen,


    gerade habe ich einen Kuga ST-LineX mit dem 2,0 Ecoblue mit 190 PS für zwei Tage probefahren dürfen. Ich war sehr zufrieden, werde noch einige Alternativen testen, aber eines steht nun fest: Mein neues Auto wird ein Kuga.


    Bei allem positiven Eindruck: Eines hat micht geägert: Ein mir sehr wichtiges Detail an meinem Auto ist die verriegelbare Tankklappe. Früher hatten alle Autos (sehr oft gegen Aufpreis) einen abschließbaren Tankdeckel, die Funktion wird heute meist von der durch die Zentralverriegelung abgesperrten Tankklappe übernommen.


    Der letzte Kuga MK2 hatte diese Funktion nicht, aber der neue Kuga MK3, welcher 2019 in Frankfurt auf der IAA präsentiert wurde, HAT SIE DEFINITV GEHABT. Der Inhaber eines Ford Autohauses, mit dem ich mich eigens wegen des Kuga in Frankfurt traf, ist mein Zeuge. Die Klappe war verriegelt, und es gab eine Taste links neben dem Fahrlichtschalter, mit welcher man die Tankklappe öffnen konnte. Ich war happy.


    Aber nun folgendes Bild: der ST-LineX, den ich nun zwei Tage probegefahren habe, hatte diese Funktion oh Wunder nicht, die Klappe war nicht verriegelt, diese Taste war nicht vorhanden. Die Aussage dazu vom FFH: Das gibt es für diese Autos nicht. Fakt ist für mich: Ohne abschließbaren Tankverschluss kaufe ich kein Auto, sogar mein Deutz von Baujahr 1954 (siehe Foto im Avatar) hat den. Einige persönliche Erfahrungen mit Zucker im Tank oder Senf im Einfüllstutzen (wir hatten gerade vor wenigen Tagen erst Hexennacht…) oder mutwillig per Vandalismus abgerissene Tankklappen bei geparkten Autos haben bei mir ein für alle Mal und unveränderbar diese Einstellung festgelegt.


    Ich weiß: In wie fern die verriegelte Tankklappe einen wirksamen Schutz vor Diebstahl oder Manipulation bietet, sei dahingestellt, aber sie verhindert schon einmal einen schnellen unbefugten Zugriff. Meine Haustür lasse ich schließlich auch nicht offen stehen, sondern sperre sie ab, und der Stutzen meines Heizöltanks hat auch ein Schloss. Klar, dies bietet immer noch keinen hundertprozentigen Schutz vor unseriösen Zeitgenossen, aber stört zunächst einmal den ungehinderten Zugang. Allen Ernstes: Ich habe meinen Kuga schon vor dem Auge verschwimmen sehen.


    Und jetzt kommt der Knaller: Der Escape, die US-Version des Kuga, HAT SEHR WOHL DIE VERRIEGELBARE TANKKLAPPE !!! Ich habe deshalb meinem FFH gerade die Hausaufgabe mitgegeben, zu prüfen, mit welchem Aufwand dieses System in deutschen Kugas installierbar ist. Und eines ist für mich klar: wenn der FFH es nicht schafft, dann mache ich es selbst, soviel steht fest.


    Viele Grüße



    Niko

    Und du hast kein Foto gemacht? Tststss

    Ging leider nicht, ich war dienstlich unterwegs und hatte Geschäftspartner im Auto.


    Ich hatte aber echt schon den Gedanken, extra noch einmal dorthin zu fahren. Ist eine Stunde Fahrzeit. Mal sehen, wie sich die Geschichte mit dem Sturmtief am Sonntag entwickelt, vielleicht setze ich mich ins Auto ...