Beiträge von Nicafe

    Der größte Unterscheid des Eco-Modus zum Normalmodus macht sich neben der stärkeren Rekuperation beim Fahren mit Tempomat bemerkbar:


    Wenn der Abstandsregeltempomat aktiv ist, dann beschleunigt er im ECO-Modus weniger stark und spart so Energie.


    Genauso ist die Beschleunigung "zärtlicher", wenn eine im Tempomat gespeicherte Geschwindigkeit mit Reset wieder aufgerufen wird. Das macht das Fahren wirtschaftlicher, aber auch komfortabler, weil das Beschleunigungen nicht so stark und abrupt einsetzt wie in den anderen Fahrmodi, besonders in der Stadt mit häufig wechselnden Geschwindigkeiten in der Kolonne.

    Es gab anfangs beim Kuga Software-Probleme, die dafür gesorgt haben, dass verschiedene Steuermodule nicht abgeschaltet wurden bzw. immer wieder hochgefahren sind.


    Der BMS hätte dafür sorgen sollen, dass die 12V-Batterie nicht tiefentladen wird. Weil dieser BMS in der Serie aber ebenfalls defekt war, wurde die 12V-Batterie immer wieder tiefentladen mit den bekannten Problemen. Eigentlich war also der BMS die Fehlerursache für die tiefentladene und damit zerstörte Batterie.


    Bei meinem Kuga wurde der BMS im April 2021 rein vorsorglich getauscht, und seither hatte ich keine Probleme mehr mit Tiefschlaf usw.

    Und nun wieder das 12 V Problem,wenn es nicht das ABS Modul ist,was zieht dann an der Batterie.

    Ich würde der Werkstatt einmal ganz unverfänglich und beiläufig die Frage stellen, ob denn damals oder eben aktuell der Batterie-Mangament-Sensor BMS getauscht (!!! und nicht nur resettet !!!) wurde. Falls das nicht so sein sollte, dann wird wahrscheinlich Deine Batterie ein weiteres Mal hinüber sein, zuzüglich einem neuen BMS.


    Es wäre ein sehr heißer Tipp an den Meister...

    Und Ford hat doch „gespart“:

    Ist hier wirklich jemand so naiv und glaubt, Ford hätte diese Schreiben (zu vielen zigtausenden) durch eigene Mitarbeiter geschrieben, ausgedruckt, eingetütet, frankiert und zur Post gebracht?


    Hallo Leute, so etwas kann sich kein Unternehmern der Welt leisten: Solche Dinge werden immer an externe Dienstleister vergeben, und mindestens ein ebensolcher hat hier gepennt und nur die Anschreiben, aber nicht die Karten nicht in den Briefumschlag gesteckt. Dass mehrere solche Dienstleister beteiligt waren zeigt schon die Tatsache, dass bei einigen Adressaten die "Karte" dabei ist und bei anderen eben nicht.


    Das wiederum sollte man Ford vielleicht freundlich mitteilen ("Hallo, da ist etwas schief gelaufen"), ohne hier wieder kräftig auszuteilen und herumzuhacken. Ich hasse das. Denn ich bin sicher, dass Ford von diesem Missgeschick eines Dritten bisher vielleicht noch nicht einmal etwas weiß.

    Das Problem war schon im letzten Winter ein Thema hier im Forum und konnte erst einmal nicht gelöst werden. Soweit ich mich erinnern kann, war die Ambientebeleuchtung aber nicht das Problem, sondern eher die geringe Helligkeit der Tasten und Knöpfe.


    Weitaus schlimmer finde ich die Zeitverzögerung beim automatischen Dimmen des Sync-Bildschirms: Ich fahre immer wieder mal eine Strecke mit mehreren schnell aufeinanderfolgenden Tunnels, und da bleibt das Sync nach Tunneleinfahrt für viele Skeunden noch auf voller Helligkeit und blendet extrem, nach der Tunnelausfahrt bleibt die Anzeige dann aber auch genauso lange dunkel, man kann erst einmal nichts erkennen und es dauert entsprechend lange, bis die Helligkeit für das Tageslicht wieder eingestellt ist.


    Die digitale Tachoanzeige dagegen reagiert sehr schnell und gut, aber die Sync-Reaktion ist extrem träge. Ich frage mich, weshalb man die automatische Dimmung der beiden Anzeigen nicht gekoppelt hat.

    Schon wieder eine unnötige Ausgabe, die sich Ford meiner Meinung nach hätte sparen können.

    Die werden schon ihren Grund haben, sicherlich hat es schon den einen oder anderen Vorfall gegeben.


    Und ich finde es lobenswert von Ford, dass man auf diese spezielle Situation hinweist, obwohl Ford das ja eigentlich garnicht tun müsste. Denn: mit Garantie oder Gewährleistung hat ein solcher Schaden absolut nichts zu tun, das bleibt bei demjenigen hängen, der die Räder wechselt ... Also entweder der DiY-Kugist, die Reifenwerkstatt, der freie Werkstatt, ...


    Und noch einmal: Bei der Fahrzeugübergabe meines neuen Kuga beim Händler im Januar 2021 war unter anderem genau dieses Thema ein ausdrücklicher und intensiv besprochener Bestandteil des Übergabegesprächs. Zwar noch ohne schriftlichen Hinweis und ohne Karte, dafür aber mit Live-Vorführung am Auto

    es geht ja hier darüber hinaus auch um den Sicherheitsaspekt

    Grundsätzlich hast Du Recht, aber gerade den Sicherheitsaspekt lässt mich jeden Zwischensteckker von einer solch hohen Strombelastung fernhalten.


    Ein Zwischenstecker als Funkschalter oder Stromzähler ist da mit ganz großer Sicherheit das schwächere Glied in der Kette und trägt eher nicht zum Thema Sicherheit bei.

    Erlkönig-Fotos ... für 2023 ... beim Ford Escape.

    Sehr interessant am Bericht sind die sich daran anschließenden Kommentare, wo sehr viel von Qualitätsproblemen und mangelnder Zuverlässigkeit gesprochen wird, dabei aber außer der bei einigen Ford-Modellen herausfliegenden Windschutzscheibe (!) und der im Kuga schlechten Sitze nur wenig in Details gegangen wird. Besonders interessant aus unserer europäischen Sicht ist der letzte Kommentar, darin wiederum der letzte Satz:


    Geoff Went October 28, 2021 at 3:23 AM

    I have a mHEV 2.0ltr diesel 2020 manual/Stick shift ST-Line version in Europe called Kuga and I am impressed with economy and the IP. The only criticism was the the gear knob which I had to change for a Fusion/Mondeo St knob as this is much more eorgonic that the lightweight stadard Kuga knob. I have had many Fords over the past 30 years and reliablibilty has not been an issue. Maybe it depends on where they are built.


    Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass es uns mit unserem europäischen Kuga doch vergleichsweise sehr gut geht ...

    Ist das nur durch die niedrigen Außentemperatur, 6 Grad, erklärbar??

    Des PHEV-Steuerungssystem ist ein richtig schlaues Kerlchen: Je nach Fahrsituation und -geschwindigkeit (Stadt, Landstraße, Autobahn) wird im EVspäter ein unterschiedlich großer Puffer im Akku bereitgestellt, um die Rekuperation sinnvoll zu ermöglichen, d. h. mit größtmöglicher Bremswirkung und dadurch mit größtmöglicher Stromerzeugung.


    Heißt in der Praxis:


    - Auf der Autobahn wird beim Abbremsen oder Ausrollen aus höheren Fahrgeschwindigkeiten eine relativ hohe momentane Rekuperationsleistung erzeugt und im Akku gespeichert. Deshalb lässt das System relativ viel Platz im Akku und geht in der Restkapazität schon einmal auch unter 80 %.


    - Auf der Landstraße und in der Stadt, wo langsamer gefahren wird und deshalb die momentane Rekuperationsleistung geringer ist, reicht auch ein kleinerer Puffer aus. Deshalb belässt die Steuerung auch schon mal über 80% Ladezustand im Akku.


    Maßgeblich ist also die bei einer Bremsung oder Bergabfahrt momentan bereitgestellte Rekuperationsleistung, die im Akku gespeichert werden muss, um die volle Bremsleistung erzeugen zu können, ohne dass die Radbremsen in Anspruch genommen werden. Je höher die Fahrgeschwindigkeit, desto größer also der Puffer im Akku.


    Und dieses System finde ich so klasse, das ist so hervorragend durchdacht, ich bin immer noch und immer wieder begeistert vom Kuga-PHEV.