Beiträge von Nicafe

    Ich habe eine weitere Funktion gefunden, die in vielen auch älteren Autos drin ist/war, aber im Kuga nicht in der Bedienungsanleitung beschrieben ist:


    Es geht um das Umschalten der Verkehrsdurchsagen auf normale Lautstärke, wie die "Schließen"-Funktion der Verkehrsmeldung auf dem Hauptbildschirm. Wenn ich erkenne, dass eine Verkehrsdurchsage mich und meine Fahrtstrecke nicht betrifft, gab es in allen meinen vorherigen Autos und auch in den Audi-Dienstwagen der letzten 30 Jahre die Möglichkeit, durch einen einfachen Tastendruck am Lenkrad die Verkehrsmeldung "wegzudrücken" und das normale Programm (Radio, Musik von einer externen Quelle, usw.) wieder in normaler Lautstärke einzustellen, ohne dass man dafür die Hand vom Lenkrad nehmen und das Schaltfeld auf dem Bildschirm suchen muss.


    Man drückt links am Lenkrad die Taste "Ton aus" (das ist der durchgekreuzte Lautsprecher) ZWEI Mal, und dann ist die Lautstärke wieder normal. Das ist insbesondere bei schnellerer Fahrt von großem Vorteil, wenn man beide Hände am Lenkrad und den Blick auf der Straße lassen kann ...

    Ich habe es in meinem Kuga-Leihwagen anfangs ausprobiert und die Navi-Anzeigen auf allen drei Möglichkeiten eingestellt (Hauptbildschirm, Digitaltacho, Head-Up-Display).


    Mittlerweile habe ich sie im Digitaltacho abgestellt, weil mir das HUD als grobe Orientierung völlig ausreicht, für weitere Info steht ja der Bildschirm zur Verfügung.

    Ich glaube, hier geht es weniger um das Thema Strom kaufen, sondern um die Belastbarkeit der bisher verlegten Leitungsnetze.


    Wenn in einer Dorfstraße mit einem Jahrzehnte alten Kabelnetz plötzlich mehrere E-Autos geladen werden sollen, zusätzlich zum ja sowieso schon vorhandenen Stromverbrauch, dann können schnell die Leitungen in die Knie gehen. Das soll wohl vermeiden werden durch die Möglichkeit der Steuerbarkeit der Wallbox.


    Unser Kuga tut da nix, der lädt sowieso nur mit maximal 3,7 kW, da hat jeder Elektroherd mehr Strombedarf. Aber wenn sich mal ein Tesla oder ein Porsche mit den zukünftig angedachten 180 kW zuschalten, dann wirds schnelle zappenduster.

    Sieht aus wie die Mündungsöffnung der Bordwaffe im James-Bond-Kuga ... 8o.


    Ja, ich weiß, wieder mal zuviel Fernsehen geguckt. Aber die (alten) Bond-Filme waren klasse. ;)

    Wenn in einem Straßenzug 30 Wallboxen mit 11 oder sogar 22kW gleichzeitig laden wollen, geht der Netztrafo in die Knie - dann werden die Wallboxen aus der Ferne entweder in der Ladeleistung reduziert oder in Gruppen zu- und abgeschaltet.

    Das heißt also:


    Man stelle sich vor, dass ich mein Auto an die Wallbox hänge, weil es geladen werden muss, weil ich in drei Stunden vielleicht damit zur Arbeit oder sonst wohin fahren muss. Es könnte also passieren, dass ich zur geplanten Abfahrtszeit zu meinem Auto komme und feststellen muss, dass es nicht geladen ist, weil von externer Seite eben gerade meine Wallbox abgeschaltet wurde.


    Beim Hybrid wäre das ja noch irgendwo zu verkraften, weil der Verbrennungsmotor in der Hinterhand ist, wenn auch dann unwirtschaftlich. Was machst du aber in einer solchen Situation, wenn du ein reines Elektroauto hast?


    Kann das passieren? Wenn ja, dann sind die Lastmanagement-Wallboxen also relativ unzuverlässig. Das wäre ein Argument zur Vermeidung dieser externen Steuerungsmöglichkeit, solange es eben noch zulässig ist. Zwar langsamer, aber sicherer im Sinne von verlässlicher ist also das Aufladen des Kuga über den 230 V-Anschluss?

    Das sollte wohl so sein, wie vieles andere auch, aber ich würde es nicht gerne ausprobieren ...


    Wie steht immer wieder so schön in der Bedienungsanleitung: Nichtbefolgen dieser Anweisung kann zu Schäden am Fahrzeug führen, die nicht von der Fahrzeuggarantie abgedeckt sind.