…wenn ich aber als Hersteller mit solch einer App und seinen Funktionen werbe, dann sollte imho auch ein täglich mehrmaliges Nutzen der App die Batterie nicht schrotten…
Und ganz ehrlich, wann und wie oft nutzt der User die App? Wer ein „Fahrtenbuch“ führt vielleicht 3-4 Mal am Tag (wobei ich gar nicht weiß, ob denn bei einer Abfrage „Meine EV-Fahrten“ jedesmal auch das Auto „hochfährt“, denn die Daten dürften ja vom Fordserver kommen und nicht aus dem Autospeicher, und dann vielleicht noch einmal, um eine Abfahrt vorzuprogrammieren - also das sollte ein intaktes Batteriemanagement schon schaffen.
Nein, ich sehe den Fehler an einer anderen Stelle:
Wenn das BMS den 12V-Batteriestand in bestimmten zeitlichen Abständen überprüfen würde und dann automatisch aus der HV bei Unterschreiten eines Grenzwertes auf 90% wieder aufladen würde (hier hätte das System ja im Vergleich zum Verbrenner eine eigene Lösung parat), gäbe es keine so schnellen toten 12V-Batterien.
Es wurde ja schon vielfach geäußert, dass genau diese Verfahrensweise ja auch jetzt schon erfolgt, aber wäre es so, würde es nicht immer wieder diese Probleme geben…irgendwas liegt da bei einigen Fahrzeugen eben im Argen - und ich unterstelle Ford mal nicht Boshaftigkeit oder Gleichgültigkeit - ich denke, selbst die „Spezialisten“ von Ford kennen die wirkliche Ursache nicht und doktern im Dunkel des geheimnisvollen Eigenlebens der betroffenen Kuga herum😉
Grüße