Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    …wenn ich aber als Hersteller mit solch einer App und seinen Funktionen werbe, dann sollte imho auch ein täglich mehrmaliges Nutzen der App die Batterie nicht schrotten…

    Und ganz ehrlich, wann und wie oft nutzt der User die App? Wer ein „Fahrtenbuch“ führt vielleicht 3-4 Mal am Tag (wobei ich gar nicht weiß, ob denn bei einer Abfrage „Meine EV-Fahrten“ jedesmal auch das Auto „hochfährt“, denn die Daten dürften ja vom Fordserver kommen und nicht aus dem Autospeicher, und dann vielleicht noch einmal, um eine Abfahrt vorzuprogrammieren - also das sollte ein intaktes Batteriemanagement schon schaffen.

    Nein, ich sehe den Fehler an einer anderen Stelle:

    Wenn das BMS den 12V-Batteriestand in bestimmten zeitlichen Abständen überprüfen würde und dann automatisch aus der HV bei Unterschreiten eines Grenzwertes auf 90% wieder aufladen würde (hier hätte das System ja im Vergleich zum Verbrenner eine eigene Lösung parat), gäbe es keine so schnellen toten 12V-Batterien.

    Es wurde ja schon vielfach geäußert, dass genau diese Verfahrensweise ja auch jetzt schon erfolgt, aber wäre es so, würde es nicht immer wieder diese Probleme geben…irgendwas liegt da bei einigen Fahrzeugen eben im Argen - und ich unterstelle Ford mal nicht Boshaftigkeit oder Gleichgültigkeit - ich denke, selbst die „Spezialisten“ von Ford kennen die wirkliche Ursache nicht und doktern im Dunkel des geheimnisvollen Eigenlebens der betroffenen Kuga herum😉


    Grüße

    TomTraveler

    Ja, Reku-Paddel sind durchaus sinnvoll… der Mitsubishi outlander PHEV hatte das, ich habe diese Funktion auch relativ häufig genutzt - und beim Umstieg auf den Kuga auch ein bisschen vermisst😉


    Kugi71

    Auf der Autobahn bei 130km/h ist es schnell mal tatsächlich ab 25kwh/100km aufwärts bis 35 kwh mit eingeschalteter Heizung.

    Gerade eben meine Hausstrecke (20km) mit 3/4 80km/h und 1/4 innerstädtisch gefahren, Heizung auf Automatik 20 Grad, Außentemperatur 8 Grad, Verbrauch lt. Bc 21 kwh…

    Je längere Strecken man fährt, desto geringer wird der Energiebedarf der Heizung, bei einer 50km-Strecke Landstraße liege ich dann bei ca. 18kwh inkl. Heizung, und dieser Grundsatz gilt auch für den Kuga PHEV, ja eigentlich für jedes elektrisch betriebenes Auto, welches über eine elektrische Heizung verfügt (das sieht dann bei einem Kia Sportage PHEV schon wieder ganz anders aus, weil der seine Wärme ausschließlich über den Verbrenner produzieren muss, eigentlich ein Unding, dass so ein Auto überhaupt ein „E“ im Kennzeichen tragen darf😵‍💫)


    Grüße

    Imho wird OPD und Energiegewinnung durch OPD-Rekuperation etwas überbewertet… Beim Kuga ließ sich das ja nicht richtig testen, da die Reichweiten schlichtweg zu niedrig sind - aber aus meinen Erfahrungen mit einem BEV scheint sich herauszukristallisieren, dass das Auto im „Segelmodus“ tatsächlich am sparsamsten fährt.

    Wenn man sehr vorausschauend fährt und lange „segelt“, also keine Energie verbraucht und erst durch das Bremsen anfängt zu rekuperieren, also Strom genauso gewinnt, als würde man im OPD-Modus oder vergleichbar in einem entsprechend am stärksten rekuperierenden Fahrmodus im Kuga PHEV die Geschwindigkeit reduzieren, scheint in der Phase des Segelns und dem anschließenden Bremsen im Verhältnis zum Fahren und Bremsen mit starker Rekuperationseinstellung effektiver zu sein.

    Ich habe den Test auf identischer Strecke bei identischen Temperaturen und identischer Verkehrslage gemacht…das Ergebnis war tatsächlich ein Verbrauchsunterschied von 2kwh, die der „Segelmodus“ ggü. dem „OPD-Modus“ sparsamer die gleiche Strecke fuhr.

    Will sagen: Mehr Rekuperationsleistung muss nicht auch automatisch auch unter dem Strich den niedrigeren Verbrauch bedeuten…wer viel Wert auf elektrische Reichweite legt, sollte das einfach mal mit seinem Auto testen…😉


    Grüße

    Sehe ich ähnlich - ich habe mich etwas vom äußeren Kleid des Mach E verleiten lassen… aber es ist auch beim selbsternannten „Premiumprodukt“ nicht besser… die Software ist genauso bescheiden wie beim Kuga, die Autos zeigen nach 2-3 Monate deutliche Rostaufblühungen in den Türfalzen, die Kommunikation zwischen FordPass App zeigt identische Schwächen zu denen des Kuga, die Schützenproblematik ist immer noch nicht Geschichte, der Energieverbrauch für die Heizung ist irrwitzig, der Service ist genauso mies wie beim Kuga - die Spitze bei einem Potsdamer Händler war bisher - als der dortige Servicemitarbeiter hörte, dass ich ein Anliegen mit dem Mach E habe, bekam ich abwinkend die Aussage: „Mustang Mach E - Gott bewahre!!!“

    Seit drei Monaten versuche ich nun, eine kompetente Aussage zur Nachrüstung des nicht ausgelieferten automatischen Parkassistenten zu bekommen - du kannst raten, was in dieser Zeit passierte: Das Schweigen im Walde, Abtauchen des Servicemitarbeiters, unbeantwortete Nachfragen… und zu guter Letzt: Das für zunächst alle Mach E April avisierte Blue Cruise kommt, wenn überhaupt in Deutschland, nur für die Produktionslinie ab November 2022 - die anderen produzierten Fahrzeuge davor gehen leer aus…


    Ford, ich danke für so viel Umsicht und Kundenorientierung - aber für mich ist es zu viel des „Guten“ - besser gesagt des Versagens - mein nächstes Auto wird ganz sicher kein Ford mehr…

    Tommy76

    Der Kuga kann eine Diva sein - wenn ich unbedingt sparsam unterwegs sein wollte, waren Geschwindigkeiten >70km/h tödlich für die elektrische Reichweite, genauso wie die Heizung…

    Meine Reichweiten lagen bei Strecken in Berlin und im Umland im Sommer bei guten und echt rein elektrisch gefahrenen ca. +-70 km, mit Heizung bei niedrigen Außentemperaturen 30-35 km (der hohe Verbrauch der Heizung spiegelt sich übrigens auch im Betrieb des Mach E wieder).

    88km habe ich nie geschafft…jedenfalls nicht ohne Verbrennerunterstützung…


    Ein Verbrauch von 7L/100km im Vollhybridmodus bei 130km/h sind imho zwar nicht „fantastisch“, aber für einen 2,5 L-Sauger mit 150PS und 1,8t Lebengewicht kein soooo schlechter Wert - das verbraucht unser T-Roc Benziner auch auf der Autobahn😉


    Ich habe auch auf der Autobahn festgestellt, dass schneller als 120km/h ungemein mehr Energie (egal ob Strom oder fossilen Brennstoff) bei Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben kosten, das scheint leider eben so zu sein.


    Grüße

    …zweimal zur Mangelbeseitigung auffordern, danach ab zum Anwalt, Auto wandeln oder Vertrag rückabwickeln.

    Ich habe den Eindruck, bei den Autos, bei denen das Problem auftritt, wird das Thema immer wieder auftreten (wie der Fall von Fortissimo u.a., z.B. meiner), egal, was die da an updates rausspielen oder wie oft die Batterie getauscht wird…da scheint irgendwie Bauteil nicht zu funktionieren und ehe das gefunden wird, biste raus aus der Garantie…

    Es muss ja einen Grund geben, warum einige völlig problemlos mit dem Auto fahren, keine Verbrenner, die anspringen, keine Tiefschlafphasen, nix… und dann die anderen, die immer wieder die gleichen Fehler beklagen und verständlicher Weise die Lust am Auto verlieren.

    Im Übrigen Fortissimo - war bei mir genauso, Ford assistance, ADAC das erste Mal mit Starthilfe, ein paar Stunden später war der ADAC wieder mit dem Abschlepper da… Zunächst hatte Ford auch signalisiert, die Batterie wäre in Ordnung und wäre nun aufgeladen, auf meine deutlich Intervention ließen sie den Wagen eine weitere Nacht stehen, am morgen war das Auto wieder tot - Resultat: Ne neue Batterie und angeblich alle Updates… zwei Monate später fing die ganze Scheiße wieder von vorne an - 11,6V beim Fahren 15,2-15,4V, hinten die Türen funkten nicht mehr, die Rückspiegel rubbelten und der erste Tiefschlaf stellte sich ein.

    Ich hätte nun das Thema während der 7 Jahres-Garantie auskosten können, aber ich brauche ein funktionsfähiges Auto und so habe ich das Auto wieder abgegeben und getauscht…


    Ich drücke dir die Daumen…


    Grüße