Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    Helmut.A

    Woher kommt denn dieses Bild, aus der App? Habe ich bei meinem noch nie gesehen, in der BDA für meinen Ex steht das so nicht drin…da steht nur geschrieben, dass mit der Abfahrtvorprogrammierung der Innenraum mit der E-Heizung gewärmt werden kann (Anm: mit angestecktem Ladekabel auch rein elektrisch, ohne dass der Verbrenner anspringt, was beim „Fernstart“ nicht der Fall ist).

    Wie viel Zeit vor dem Fahrzeugstart springt denn die „Vorkonditionierung“ bei dir an?

    Dass die Batterie auch vorgewärmt werden soll, ist mir völlig neu, kenne ich i.S. einer „echten Vorkonditionierung“ zwar vom Mach E, aber nicht vom Kuga PHEV🤔

    Wie ich bereits schrieb, ich vermute nach wie vor, dass damit die Wärmeentwicklung in der Batterie durch den reinen Aufladevorgang gemeint ist…denn aus der Formulierung der BDA geht ein Aufwärmen i.S. der klassischen „Vorkonditionierung“ nicht hervor…


    BDA:


    „Abfahrtszeiten Durch das Festlegen von Abfahrtszeiten können Sie Ladezeitpläne einstellen und den Innenraum des am Netz angeschlossen Fahrzeugs beheizen oder kühlen lassen, sodass das Fahrzeug jederzeit zum gewünschten Zeitpunkt fahrbereit ist. Durch das Festlegen einer Abfahrtszeit können Sie die Ladezeiteinstellungen nutzen, um Ihre Stromkosten zu minimieren, aber weiterhin den Abschluss des Ladevorgangs vor der geplanten Abfahrt priorisieren. Mithilfe einer Kalenderansicht können Sie zwei Abfahrtszeiten für jeden Wochentag festlegen. Beachte:Sie können diese Funktionen auch unter Verwendung der FordPass-App einrichten und nutzen.“


    Ich kann keinen Hinweis auf eine mögliche Vorkonditionierung des Fahrakkus finden, in der BDA des Mach E steht es in dieser Passage explizit drin…

    Ah ok, das habe ich dann wirklich missverstanden.

    Kugi71 kenne ich zudem als verlässlichen und sehr vertrauenswürdigen User hier, der es nicht nötig hat schönzureden… 13,xkwh+2,3L/100km konnte ich im Übrigen absolut reproduzieren…

    Natürlich muss jeder selbst wissen, wie, wie viel und ob er beim Fahren Strom verbrauchen will. Ich gehöre ja auch eher zu der Stromspar- und Reichweitenjägerfraktion und habe nur geheizt, wenn es wirklich sein musste, weil mir die elektrische Reichweite und das emissionsfreie Fahren wichtiger war, als die Jacke in einem kuschelig warmen Auto auszuziehen😉

    Aber wie ich schrieb, muss jeder für sich selbst entscheiden…

    Im Übrigen, ich kritisieren auch beim Mach E die „katastrophale“ Winterreichweite mit Verlusten von ca. 47% mit eingeschalteter Heizung und Minustemperaturen…😉


    Grüße

    Ich habe nicht soviel Geld ausgegeben, um dann an der Heizung zu sparen :(

    Du hast in einem post gefragt, wie man auf 13-14kwh/100km mit dem Kuga PHEV kommen kann - ich habe nur auf DEINE Frage geantwortet - und daran ist nichts geschönt😉

    Ich habe den Kuga teilweise auch mit 13-14kwh gefahren, dass man da ggf. auf die Heizung als einen der größten Stromfresser verzichten muss, ist eine andere Sache - entweder Reichweite oder Heizung, kann glücklicherweise (noch) jeder selbst entscheiden.

    Wenn du nicht auf die Heizung verzichten möchtest, alles gut, aber unterstelle hier doch bitte nicht alteingesessenen „Kollegen“, sie würden hier ihre Verbräuche schönen…


    Grüße

    Das ist aber imho kein gezieltes Vorkonditionieren des Fahrakkus sondern eine, wie du geschrieben hast, eine Vorklimatisierung des Autos, die Erwärmung des Akkus erfolgt durch den Ladevorgang der Batterie, d.h., man muss die Ladezeit so wählen, dass der Fahrakku auch genau zum Zeitpunkt der Abfahrt auf 100% geladen ist.

    Alternativ, allerdings nicht so wirkungsvoll, wird mit der Abfahrtprogrammierung indirekt durch die Nachladung des HV während der Innenraumheizung durch die EHeizung auch der HV „angewärmt“, aber lange nicht so effektiv wie eine „echte“ Akku-Vorkonditionierung.

    Ich nutzte die Abfahrtprogrammierung so oft es ging, meine Feststellung dabei war, dass der Akku mit Abfahrtprogrammierung nicht ganz so schnell an Reichweite abbaute wie beim absoluten Kaltstart. Allerdings kostete die Abfahrtprogrammierung ca. 2kwh nachladen…


    Grüße

    …ich sehe das genauso wie Rainer dre… du hast das doch nicht verbockt, dass dein Auto da für längere Zeit dir nicht zur Verfügung steht - und es ist endlich mal ein fairer Händler, der so handelt.

    Na klar würde ich das Ersatzfahrzeug wie ein rohes Ei behandeln und im Rahmen der Nutzung zusehen, dass da nix über den normalen Gebrauch hinaus beschädigt oder beansprucht wird, aber grundsätzlich wäre ich froh gewesen, hätte ich so einen Händler gehabt…😉


    Gruß

    Es ist doch, um zum Thema zurückzukehren, die Frage gar nicht zu beantworten, da die individuellen Strecken- und Fahrprofile völlig anders gelagert sind.

    Machen wir es doch einmal an ein paar Beispielen mit 48C/kwh Hausstrom aus (Ladesäulen bringt nix, denn es gibt kaum einen Anbieter, der unter den 50C liegt) und/oder Benzin für den heutigen Tagespreis von 1,799€/L und eine Nettokapazität von 12kwh des Fahrakkus…


    Variante 1 (ich fahre rein elektrisch 100km)


    - 0,48€/kwh, mit eingeschalteter Heizung und „normalem“,, gesetzeskonformen Fahren ohne Geschwindigkeiten >90km/h mit einem Verbrauch um ca. 24kwh/100km rechnen, d.h., ich hätte Kosten in Höhe von 11,52€, bei 1000km Monatsfahrleistung 115,20€
    Das wäre aber nur der Fall, wenn meine Regelstrecken unter 35km wären und ich weitgehend ohne Verbrenner fahren würde und das Auto permanent an der Lade nuckelt.

    Also trifft diese Rechnung kaum auf die Mehrheit zu…


    Variante 1a (ich fahre rein als Vollhybrid 100km)


    -1,799€ Super E10 bei gleichen Gegebenheiten wie Variante 1 bei einem Verbrauch von 6L/100km, ergibt einen Kostenaufwand für Benzin in Höhe von 10,61€ bei 1000km Monatsfahrleistung 106,14


    Variante 2 (ich fahre geladen los, fahre aber zB 60km täglich, vollgeladen los ohne zwischenladen zu können)


    - 0,48€/kwh, mit eingeschalteter Heizung und „normalem“,, gesetzeskonformen Fahren ohne Geschwindigkeiten >90km/h mit einem Verbrauch um ca. 24kwh/100km, einen Verbrauch von 6L/100km und einem Benzinpreis von 1,799€ = 6,64€


    Variante 2a (ich fahre die 60km als Vollhybrid)


    - 1,799€ Super E10 bei gleichen Gegebenheiten wie Variante 2 bei einem Verbrauch von 6L/100km, ergibt einen Kostenaufwand für Benzin in Höhe von 6,37€


    Variante 2b (ich kann nach der Hälfte der ersten Teilstrecke wieder vollladen, fahre also die 60km rein elektrisch)


    - 0,48€ bei 60km und einem Verbrauch von 14,4kwh = 6,90€


    So, nun muss sich jeder überlegen, wo die Schwerpunkte individuell gesetzt werden sollen - Scheiß ich auf die 10€ Mehrkosten für „sauberen“ Strom und fahre lokal emissionsfrei oder will ich im Winter 10€/Monat Geld sparen…


    Im Sommer sieht es wieder ganz anders aus…


    Gehe ich von 70km elektrisch rausgepresster Reichweite aus, verbrauche ich auf diese 70km ca. 11kwh, macht auf 100km hochgerechnet 7,68€, im Vollhybridmodus verbrauche ich dann vielleicht 5,5L/100km für 9,73€



    So, genug der Zahlenspielereien, will mit meinen Zahlenspielen aber ausdrücken -


    jeder muss für sein Streckenprofil und Fahrprofil und die Jahreszeit selbst ausrechnen, was wohl unbestritten wirtschaftlich günstiger ist, oder aber vielleicht der Gedanke, die örtliche Umwelt durch lokales emissionsfreie Fahren durch viel laden und damit die höheren Ausgaben von ca. 10€ im Monat doch die Oberhand gewinnen kann…


    Grüße