Aber Freunde, mal Hand auf‘s Herz:
Ist es denn alleine mit dem Batteriewechsel getan? Ist es nur die originale Ford-Batterie, die defekt ist?
Ich habe das bisher so verstanden, dass die Batterie irgendwoher im Stand, vermutlich durch irgendwelche Module, die das BMS nicht sauber herunterfährt, leergesogen wird.
Wenn dem so ist, dann hilft zwar eine neue Batterie kurzfristig, aber doch nicht nachhaltig, weil die Ursache des Übels mit dem Austausch der Batterie alleine nicht beseitigt, die neue Batterie also in einem schleichendem Prozess mit der Zeit wieder so weit entladen wird, dass auch diese wieder nach x-Monaten wieder den Geist aufgibt.
Ich muss doch bei den Fahrzeugen, die das 12V-Problem haben, die Ursache finden und abstellen, damit auch die neue Batterie dann mal 5 Jahre überleben kann und der Fahrzeugführer das Auto auch mal 2 Wochen abstellen kann, ohne dass der ADAC kommen muss…
Bei meinem scheint es ja so zu sein, dass ich, da das Auto idR nie länger als 18 Stunden steht, noch nie den ADAC rufen musste, weil die Batterie tiefentladen war.
Die Tiefststände, die ich bisher mit meinen bescheidenen Mitteln gemessenen habe, waren 11,6V, und da scheint das Auto ja immer noch anzuspringen, wenngleich auch Funktionen wie keyless oder Strom 30 Minuten Nachlauf auf der 12V-Steckdose nach Abschalten der Zündung nicht mehr funktionieren, also das System zur „Batterieschonung“ sofort heruntergefahren wird.
Nach meinen jetzigen Erfahrungen mit Ford, würde ich, wenn mein Auto 2x liegengeblieben wäre (Möglichkeit der 2maligen Nachbesserung) und Ford sich weigern würde, dann die bekannten Maßnahmen zu treffen, einen Rechtsbeistand hinzuziehen, da man als Kunde ja eher nicht so ernst genommen wird… ärgert zwar meine Rechtsschutzversicherung, aber dafür habe ich sie ja…😉
Grüße