Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    Die Mercedes C-Klasse bringt jetzt schon bis zu 111km, die erfüllen jetzt schon die 23er Hürde…aber 70k€ ist ja auch ne Hausnummer?

    Aber ich denke, dass der Markt eben gezwungen ist, mehr Reichweite zu bringen, denn sonst sind die Autos ab 2023 auch nicht mehr so leicht verkäuflich sein, wenn die staatliche Förderung ausläuft oder extrem reduziert wird…alle Hersteller müssen ja dann die 80km bringen, und das wäre ja schon mal was…(auch, wenn hier einige Besitzer schon mit solchen Reichweiten zumindest im Sommer gesegnet sind)?


    Gruß

    Ganz interessanter Bericht, wenn auch nicht PHEV betreffend, so dennoch beachtenswert, dass der Ford Mach E einer der Autos ist, die am meisten Reichweite durch die Heizung verlieren… Wenn man sieht, dass andere Hersteller es deutlich besser hinkriegen, könnte Ford darin noch ein deutliches Verbesserungspotential auch beim Kuga PHEV erkennen, wenn man nur wollte?


    https://efahrer.chip.de/news/13-e-autos-in-hartem-winter-test-so-weit-kommen-tesla-und-co-wirklich_106663


    Gruß

    …siehe es mir bitte nach, wenn ich nicht zwischen den threads hin und her springe, um mir Informationen selbst zu beschaffen?

    Die nach meiner Meinung nach definierte Zielgruppe für die Nutzung eines PHEV habe ich mehrfach sehr deutlich in meinen Beiträgen, sogar in diesem thread benannt…ich wiederhole es aber gerne noch einmal für dich

    Kurzform:

    - Streckenprofil im Bereich täglich um die +-50km

    - überwiegend innerstädtisch zur Vermeidung lokaler Emissionen und Ausnutzung der Rekuperationsfähigkeit eines PHEV

    - keine Autobahnen und Schnellstraßen, da dort (>70km/h) die elektrischen Verbrauchswerte deutlich ansteigen

    - so oft laden, wie es geht, ggf. täglich, um den Verbrennerbetrieb als ausnahmsweise Antriebsmöglichkeit zu nutzen (also systembedingt)

    - Fahrprofil vorausschauend mit sanftem Gasfuß

    - kein Gasfußfetischist

    - sparsamer Umgang mit Heitung und Klimatisierung


    Und noch einmal meine persönlichen Verbauchswerte seit April 2021 mit gefahrenen 7400km mit dem Kuga PHEV (ich könnte dir auch noch aus 18Monaten davor die Verbrauchswerte des Vorgängers, nämlich des Outlander PHEV als Erfahrungswerte nennen?), die zeigen, dass die Verbrauchsangaben des Herstellers Ford auch in der Praxis durchaus nicht realitätsfremd sind:


    1,57 L/100km durchschnittlicher Benzinverbrauch

    12,54 kwh/100km durchschnittlicher Stromverbrauch


    Der Benzinverbrauch ergibt sich aus den Tankrechnungen, der Stromverbrauch ergibt sich zum Einen aus den erfassten Werten aus meinem zwischengeschaltetem Energiemessgerät, den übermittelten Werten aus den Abrechnungen der Kartenanbieter und zum Anderen aus den abgelesenen Werten vom Stromzähler, da decken sich die Werte sehr gut.

    Bei den von dir bekanntgegebenen Verbrauchswerten muss wohl irgendeine Fahr-Komponente nicht wirklich den verbrauchsidealen Voraussetzungen entsprechen…aber wo der Haken dabei ist, kannst nur du beurteilen…


    Eine Anmerkung sei mir noch erlaubt, hier will dir niemand Böses oder dich irgendwie anmachen, aber dein nicht nur von mir empfundener Frust und damit verbunden die Negativdarstellung des Autos kann ich in dieser Generalität nicht - wie aus meiner Sicht dargestellt - so bestätigen.


    Gruß

    Die Rechnungen hin und her - Sorry, dass ich das so deutlich sage (und mich wiederhole):

    Du hast imho das falsche Fahrzeugkonzept gekauft!


    Der PHEV ist artgerecht dazu bestimmt, Emissionen insbesondere innerstädtisch zu reduzieren, weil das Auto in der Lage ist, durch von außen zugeführten Strom lokal emissionsfrei zu fahren - und dafür gibt es eine Förderung des Staates.

    Um diesen Zweck zu erfüllen, muss der PHEV grundsätzlich regelmäßig von außen geladen werden, die Verbrauchsangaben des Herstellers rühren daher, dass die Elektronik des Autos ggf. den Verbrenner nur „systembedingt“ zuschaltet. Sinn und Zweck des PHEV ist nicht, überwiegend, weil der Halter nicht laden kann oder will, über den Verbrenner betrieben zu werden. Dass in diesem Fall die Verbrauchsangaben nach WLTP nicht eingehalten werden können, ist mehr als klar und offensichtlich.


    Wenn du dich jetzt enttäuscht über die Verbräuche beklagst, liegt das aber nicht am Auto, denn das lässt sich grundsätzlich mit entsprechenden Verbrauchswerten fahren (siehe mein Verbrauch in 6 Monaten mit diesem Auto), das liegt an deinem Fahrverhalten und Streckenprofil, das schlichtweg offenbar nicht zu einem PHEV passt. Entweder, du bist vom Händler falsch beraten worden oder hast dich selbst nicht umfangreich über die Eigenheiten eines PHEV erkundigt oder Informationen falsch bewertet.


    Du bist leider noch Antworten auf die Fragen nach dem täglichen Strecken- und Fahrprofil schuldig geblieben, ich denke, in diesen Antworten liegt der Hase im Pfeffer begraben.


    Sorry für die deutlichen Worte, ich möchte dich damit keinesfalls persönlich angreifen, ich kann aber deine Äußerung über den enttäuschenden Verbrauch des Kuga PHEV so nicht stehen lassen. Nutze das Auto so, wie es die technische Konstruktion vorsieht und erfordert und du wirst nahezu auch die WLTP-Verbrauchswerte erreichen können?


    Gruß

    Ich verstehe diese Rechnung auch nicht so ganz…

    Du nutzt den PHEV, wenn ich die Daten richtig interpretiere, mehr als Vollhybrid als als PHEV?

    Ein PHEV spielt erst seine Stärken aus, wenn er artgerecht gehalten wird, also überwiegend geladen wird und nicht, wenn er überwiegend als Verbrenner gefahren wird, ansonsten hat man imho das falsche Autokonzept gewählt…das liegt dann aber nicht am Auto.

    Mein Gesamtverbrauch als Gesamtsystem gesehen liegt bei ca. 1,6L + 12,55kwh auf 100km…


    Gruß