Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    Hm, die meisten der letzten 12 Beiträge haben eher weniger mit dem Thema "Erfahrungen mit der rein elektrischen Reichweite des PHEV und den Verbrauchswerten" zu tun.
    Sei's drum,

    Er heizt meines Wissens sowohl im Elektro- als auch im Hybridmodus rein elektrisch, also ohne Wärmepumpe.

    …na ja, nicht nur indirekt hat das Thema Heizung imho schon mit der elektrischen Reichweite zu tun… sehe ich als TE entspannt???

    Die Diskussionen über Kosten beim Stromanbieter passen gleichwohl irgendwie nicht richtig hier rein?

    …da muss ich aber mal reingrätschen, da ich persönlich das so nicht stehen lassen will?

    Kritik am schlechten Winterverhalten eines PHEV soll ja erlaubt sein, die übe ich ja auch - ABER:


    Wir alle haben uns auf das Abenteuer Ford Kuga PHEV eingelassen. Jeder hatte die Möglichkeit, sich eingehend über das Thema Elektromobilität zu informieren.

    Es ist allgemein bekannt, wie schlecht die Effektivität eines Fahrakkus bei Kälte und bei Strombelastung durch eine betriebene Heizung ist. Mit diesen Problemen hat JEDER Elektromobilfahrer zu kämpfen, egal ob PHEV oder BEV (der Benzinverbrauch steigt ja auch im Winter mit eingeschalteten Stromverbrauchern, na klar, nicht so stark, aber dennoch).

    Jetzt finde ich es aber untunlich und unfair, den Kuga PHEV bzw. dieses gesamte Fahrzeugkonzept nun dermaßen schlecht zu reden, als „Dreckschwein“ hinzustellen und die PHEV-Fahrer in die Ecke der Zulieferung und Bestärkung der PHEV-Hasser zu stellen.

    Ich könnte dir auch entgegnen, dass jeder von uns eben seine Strecken und sein Ladeverhalten so einrichten sollte (wenn ihm die fahrende Emissionsfreiheit so wichtig ist), dass er eben nach 30km laden muss - dann bleibt alles bei der lokalen Emissionsfreiheit.

    Und wenn man nicht sein Streckenprofil so einrichten kann, hat man eben das falsche Auto gekauft…?


    Insofern finde ich die Kritik am Kälteverhalten des Fahrakkus sehr berechtigt, aber letztendlich ist das technisch derzeit mit diesem Akkutyp offenbar nicht wesentlich änderbar, aber jeder hätte VOR dem Kauf wissen können, worauf er sich einlässt…

    Und als letzten Punkt:

    Der Kuga ist auch im Vollhybridmodus für seine Größe immer noch ein spritsparsames Auto, vergleichbare Benziner oder selbst Vollhybriden erreichen fahrzeugklassenadäquat kaum solche niedrigen Verbrauchswerte??


    In diesem Sinne

    Gruß

    Nimm mal eher 0,40 €/kWh, zumindest an öffentlichen Ladesäulen. Dann sind es 14 €, bei 25 kWh immer noch 10€.
    Das Benzin ist auch eher teurer, bleibt aber trotzdem noch unter 10€.

    Ich habe meinen Garagenstrompreis zugrunde gelegt…na klar, lade ich mit zB ADAC oder Maingau, muss ich derzeit 42 bzw. 44C zahlen, hätte ich eine PV-Anlage auf dem Dach, müsste ich eine solche REchnung nicht aufmachen. Diese REchnung ist natürlich individuell…

    Die 35kwh/100km sind sicherlich auch sehr hoch und unter miesesten Voraussetzungen gerechnet, dennoch, betrachtet man die Wirtschaftlichkeit eines PHEV im Winter, ist es zumindest nicht ganz unwahrscheinlich, dass der Vollhybridmodus günstiger sein kann, als der Elektrobetrieb.


    Gruß

    …ich meinte das gar nicht als Vorwurf in deine Richtung - wie ich schrieb, ich bin da völlig bei dir.

    Nur die grundsätzliche Ausrichtung sollte der elektrische Betrieb sein, deswegen habe ich mir einen PHEV zugelegt (solange die öffentliche Ladeinfrastruktur so schlecht ist, werde ich auch definitiv beim PHEV bleiben und mich nicht auf irgendwelche Abenteuer einlassen).

    Und irgendwann ist in der Tat der „Vorteil“ einer 11kwh-Voll-Ladung aufgebraucht. Ich vermute, dass wir auf 100km hochgerechnet um die 35kwh brauchen werden, also ca. 3x laden müssen, wo wir im Sommer nur 1,3x laden müssen…

    Im Vollhybridmodus lege ich mal bei dezenter Fahrweise 5,5L E10/100km zugrunde -

    Dann brauchen wir nur noch zu rechnen, was wirtschaftlicher wird:

    Strom: 35kwh x 0,32€ = 11,20€

    Benzin: 5,5L. x 1,639€ = 9,0145€


    Fazit: Ford, tu was (zumindest künftig), damit der Stromverbrauch in kalten Jahreszeiten beim Betrieb der Heizung nicht dermaßen unverhältnismäßig in die Höhe steigt?


    Gruß