Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    vielleicht auch noch einmal auf die 100km bezogen in Einzelschritten:


    Ausgangslage:


    Mein Kuga ist an der Garagensteckdose vollgeladen, dann zeigt der Bordcomputer die in der Auswertung meiner bisherigen Fahrten (dabei berücksichtigt er u.a. meinen Gasfuß, die eingeschalteten elektrischen Verbraucher) sich ergebenen „orakelten“ elektrische Reichweite (bei diesen Temperaturen irgendwas um die 70-80km).


    Ich fahre jetzt mit meinem Kuga PHEV eine Strecke von 100km.


    Wenn ich sanft fahre, keine Kickdowns und keine Autobahnfahrten dabei habe, ist der Fahrakku als Beispiel nach 75 gefahrenen Kilometern leer (das sind ungefähr bei mir 14kwh hochgerechnet auf 100km, denn diese Strecke bin ich gefahren).

    Automatisch springt nun der Benzinmotor an und treibt das Auto an. Natürlich verbraucht der Verbrenner dann Benzin. Wenn ich nun nach 100km mein Auto abstelle, habe ich auf diesen 100km also Strom für 75km und Benzin für 25km verbraucht (das sind bei sparsamer Fahrweise dann hochgerechnet auf die 100km 1,2Liter) .

    Diese beiden Werte zusammen ergeben folglich meinen gesamten Energieverbrauch auf die gefahrene Strecke von 100km - 14kwh + 1,2L Benzin.


    Erneut meine Frage: Comprende amigo???


    Gruß

    ModMax

    „Verstehen Sie Spaß“ ist es wohl nicht, eher „Versteckte Kamera“?

    Dennoch unternehme ich den vereinfachten Versuch:


    Verbrenner = Benzin oder Dieselmotor usw.

    Vollhybrid = Kleiner Fahrakku, der immer wieder durch Bremsen und den Hauptmotor, nämlich einem Verbrenner aufgeladen wird, in der Regel aber nur mini Strecken elektrisch fahren kann und insofern den Verbrenner unterstützt

    PHEV (PluginHybrid) = Größerer Fahrakku, der von extern an einer Steckdose oder Ladesäule aufgeladen wird, der es ermöglicht, kleine Strecken rein elektrisch zu fahren, gepaart mit einem Verbrennermotor, der einspringt, wenn der Fahrakku leergefahren wurde oder aber leistungsfordernd gemeinsam mit dem Fahrakku die volle Systemleistung beider Elemente zur Verfügung stellt

    BEV = Reiner Elektromotor, der ausschließlich mit Strom rein elektrisch fährt


    Comprende? Welches Schweinderl hätten‘s denn gerne…?


    Gruß

    Die grobe Richtschnur gibt es imho schon im post #2.

    Ich liege jetzt nach über 3000 gefahrenen Kilomtern bei ca. 1 L/100km Benzin und gut 14kwh/100km… ich bin also von meinem Streckenprofil ein „Viellader“, denn meine „Regel“-Strecken fahre ich auch rein elektrisch.

    Wenn du also, wie Kugi71 anmerkte, eine regelmäßige Möglichkeit der Ladung hast und so deine regelmäßigen Strecken weitgehend elektrisch zurücklegen kannst, also im Jahresdurchschnitt Strecken um die 50km täglich zu absolvieren hast, dann wäre imho die Anschaffung eines PHEV durchaus überlegenswert.

    Bist du aber lange Strecken auf Autobahnen oder Landstraßen unterwegs, fährst du gerne sportlich, wirst due die 1,2L/100km nie erreichen können. Je weniger du rein elektrisch fährst, umso weniger lohnt sich imho die Anschaffung eines PHEV…


    Gruß?

    … zumindest sind deine Erfahrungen ein INDIZ dafür, dass ein Kuga PHEV auch drei Wochen ohne Ladung und Bewegung durchhält ?

    (Wenn man sieht, wie unterschiedlich die Kuga i.S. Anspringen des Verbrenners bei geladenem Fahrakku reagieren, dann bin ich nicht so schnell von einer Allgemeingültigkeit deiner Aussage überzeugt?)


    Gruß

    Warum stehst du an der Ampel immer auf der Bremse, ich schalte AutoHold ein, Auto rollt ja dann auch nicht weg.

    Brauche dann nicht laufend Bremspedal treten.?

    Anmerkung OT:

    …aber auch dieses System funktioniert etwas ruppig, wie ich finde… die Bremse wird mit Betätigem des Gaspedals schon etwas ruckartig gelöst, das geht deutlich besser (im T-Roc meiner Gattin funktioniert das sehr weich und ohne Ruck)