Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    …was daran konstruktionsbedingt sein, ist für mich mehr als fraglich. Andere Hersteller (so wie du anmerktest u.a. Toyota genauso wie Mitsubishi) bauen die gleichen Antriebskonzepte mit Verbrenner plus cvt, da klappert nix, da rasselt nix? ich konnte das Phänomen bisher (noch) nicht nachvollziehen…

    Merkwürdig finde ich an der ganzen Sache, dass ja anscheinend in der allerersten Zeit des Betriebs des Fahrzeugs dieses Phänomen nicht auftritt, jedenfalls sind mir jetzt hier aus dem Forum keine Fälle bekannt, die unmittelbar bei km 0-X davon berichtet haben…

    Wenn, wie Ford das kolportiert, dieses Phänomen konstruktionsbedingt wäre, dann müsste es doch bei allen Kuga und auch schon bei Kilometer 0 so sein und nicht erst nach ein paar 100 gefahrenen Kilometern…??


    Gruß

    … das war eine nicht durchgerechnete Beispielrechnung mit dem Versuch, die Verbräuche eines PHEV aufgrund seiner „Bimotorisierung“ zu erläutern!!!

    Ich habe schon einmal geschrieben, ich habe alle Lade- und Tankvorgänge erfasst, dabei ergeben sich im realen Betrieb auf 100km gerechnet nach insgesamt >3000 gefahrenen Kilometern 14kwh Stromverbrauch und 1L Benzinverbrauch… ich bin aber zugegebener Maßen ein Fahrer, der ökonomisch und möglichst ökologisch unterwegs ist, das Maximum an real erreichbarer Reichweite auszutesten versucht und weder Raser noch Autobahnfahrer ist…und das versuche ich mit meinen eigenen PHEV seit September 2019 - also ganz erfahrungslos bin ich in diesem Fahrzeugsegment nicht?

    Ich weiß wirklich nicht mehr, worauf du eigentlich hinaus willst…Du hast Fragen gestellt und einige User hier haben versucht, umfangreiche Antworten und Erklärungen zu geben.

    Von daher bin ich erst einmal an dieser Stelle raus, bis du deutlich machst, was du eigentlich nun wissen willst, worauf du hinaus willst und was du vorhast…


    Alles Gute

    Gruß

    lieber RalfCux:

    Genau diese Bemerkung habe ich erwartet… sie ist faktisch völlig richtig, und 99% der hiesigen User wissen das auch. In der hier vorliegenden Fragestellung verkompliziert dein Hinweis die Thematik für den TE und hilft eher nicht weiter, wenn jemand mit dem Thema Elektroantrieb bzw. der gemischten Form des Elektroantriebs als Vollhybrid und schon gar nicht der des PHEV so gar keine Verständnislage mitbringt und bar jeder Sachkenntnis scheint (das meine ich überhaupt nicht böse oder herabwürdigend, in diesem Fall schlichtweg aber in die hiesigen Erläuterungen einbeziehend, wenn denn der TE nicht bewusst ein „trolliges“ Verhalten hier vorspielt…)


    In diesem Sinne

    LG an alle, die es ernst meinen mit dem Thema Kuga PHEV??

    vielleicht auch noch einmal auf die 100km bezogen in Einzelschritten:


    Ausgangslage:


    Mein Kuga ist an der Garagensteckdose vollgeladen, dann zeigt der Bordcomputer die in der Auswertung meiner bisherigen Fahrten (dabei berücksichtigt er u.a. meinen Gasfuß, die eingeschalteten elektrischen Verbraucher) sich ergebenen „orakelten“ elektrische Reichweite (bei diesen Temperaturen irgendwas um die 70-80km).


    Ich fahre jetzt mit meinem Kuga PHEV eine Strecke von 100km.


    Wenn ich sanft fahre, keine Kickdowns und keine Autobahnfahrten dabei habe, ist der Fahrakku als Beispiel nach 75 gefahrenen Kilometern leer (das sind ungefähr bei mir 14kwh hochgerechnet auf 100km, denn diese Strecke bin ich gefahren).

    Automatisch springt nun der Benzinmotor an und treibt das Auto an. Natürlich verbraucht der Verbrenner dann Benzin. Wenn ich nun nach 100km mein Auto abstelle, habe ich auf diesen 100km also Strom für 75km und Benzin für 25km verbraucht (das sind bei sparsamer Fahrweise dann hochgerechnet auf die 100km 1,2Liter) .

    Diese beiden Werte zusammen ergeben folglich meinen gesamten Energieverbrauch auf die gefahrene Strecke von 100km - 14kwh + 1,2L Benzin.


    Erneut meine Frage: Comprende amigo???


    Gruß

    ModMax

    „Verstehen Sie Spaß“ ist es wohl nicht, eher „Versteckte Kamera“?

    Dennoch unternehme ich den vereinfachten Versuch:


    Verbrenner = Benzin oder Dieselmotor usw.

    Vollhybrid = Kleiner Fahrakku, der immer wieder durch Bremsen und den Hauptmotor, nämlich einem Verbrenner aufgeladen wird, in der Regel aber nur mini Strecken elektrisch fahren kann und insofern den Verbrenner unterstützt

    PHEV (PluginHybrid) = Größerer Fahrakku, der von extern an einer Steckdose oder Ladesäule aufgeladen wird, der es ermöglicht, kleine Strecken rein elektrisch zu fahren, gepaart mit einem Verbrennermotor, der einspringt, wenn der Fahrakku leergefahren wurde oder aber leistungsfordernd gemeinsam mit dem Fahrakku die volle Systemleistung beider Elemente zur Verfügung stellt

    BEV = Reiner Elektromotor, der ausschließlich mit Strom rein elektrisch fährt


    Comprende? Welches Schweinderl hätten‘s denn gerne…?


    Gruß

    Die grobe Richtschnur gibt es imho schon im post #2.

    Ich liege jetzt nach über 3000 gefahrenen Kilomtern bei ca. 1 L/100km Benzin und gut 14kwh/100km… ich bin also von meinem Streckenprofil ein „Viellader“, denn meine „Regel“-Strecken fahre ich auch rein elektrisch.

    Wenn du also, wie Kugi71 anmerkte, eine regelmäßige Möglichkeit der Ladung hast und so deine regelmäßigen Strecken weitgehend elektrisch zurücklegen kannst, also im Jahresdurchschnitt Strecken um die 50km täglich zu absolvieren hast, dann wäre imho die Anschaffung eines PHEV durchaus überlegenswert.

    Bist du aber lange Strecken auf Autobahnen oder Landstraßen unterwegs, fährst du gerne sportlich, wirst due die 1,2L/100km nie erreichen können. Je weniger du rein elektrisch fährst, umso weniger lohnt sich imho die Anschaffung eines PHEV…


    Gruß?