Alles anzeigenJa, kann man vielleicht erwarten, aber das ist nicht akzeptabel.
Wir haben den Kuga gekauft, um kurze Strecken elektrisch zu fahren. Dabei wurde von Ford mit einer Reichweite von 56km geworben.
Weitere Werbeversprechen waren:
Stadtverkehr: Hier sind oft über 50 bis 60 Kilometer oder sogar mehr möglich, da durch das Bremsen viel Energie zurückgewonnen wird (Rekuperation).Autobahn und Winter: Bei hohen Geschwindigkeiten oder kalten Temperaturen unter 7 Grad Celsius sinkt die Reichweite deutlich auf etwa 40 Kilometer, da viel Energie für das Heizen des Innenraums und der Batterie benötigt wird.
Batterie: Der verbaute Lithium-Ionen-Akku hat eine Brutto-Kapazität von 14,4 kWh (nutzbar sind rund 12 kWh).
Das waren Gründe, weshalb ich mich für den Kuga entschieden habe. Das passte zu meinem Fahr und Streckenprofil, weil ich damit den täglichen Arbeitsweg rein elektrisch bewältigen konnte.
Die dauerhafte Reduzierung der Kapazität eines fehlerfreien Akkus ist deshalb nicht akzeptabel.
Wie sieht es eigentlich mit dem CO2 Ausstoß aus? Wenn ich jetzt weniger elektrische Reichweite habe, bin ich gezwungen, mit dem Verbrenner weiter zu fahren. Also erhöht sich der Ausstoß, der ja Voraussetzung für die damalige Förderung war.
Du bedenkst aber schon, dass die Formulierungen zu den Reichweiten mit ganz viel Spielraum versehen sind.
Diese genannten Reichweiten „hier sind oft … möglich, sinkt die Reichweite deutlich auf etwa …“ „garantieren“ dir diese Reichweiten nicht, sondern bleiben im Land des Konjunktivs hängen… das wird schwierig, daraus einen Anspruch vor Gericht abzuleiten.
Die 14,4 kW Bruttokapazität sind gleichwohl feste Werte, die ein Akku haben muss.
Grüße