Beiträge von Projekt Kuga PHEV

    na ja, hucky0611 hat berichtet, dass es in einer Werkstatt 32 durchgeführte updates gab, von denen im Nachgang bisher nicht einer wegen nachteiliger Auswirkungen des Updates reklamierte…

    Insgesamt ist es sicherlich noch verfrüht, eine generelle Aussage über die Auswirkungen des Updates zu treffen, gleichwohl bisherige Negativ-Meldungen nicht gerade sehr hoffnungsfroh stimmen.


    Grüße

    …und wie soll man deinen letzten Satz beurteilen? Ich bin echt geneigt, den zu “piepen”…🥺

    Dein Beispiel mit der Starterbatterie hinkt aber - Ford hat nicht nach der Aushändigung der Autos die 12V-Batterien mit kleinerer Leistung ausgestattet. Die kleinen Batterien waren von Beginn an verbaut und das wusste auch jeder.

    Und interessiert hat es sehr wohl, denn die kleinen Batterien führten bei vielen Kuga dazu, dass diese kleinen, offenbar unterdimensionierten Dinger reihenweise spätestens nach 2 Jahre, gerne auch früher (wie bei mir) den Geist aufgaben.

    Und da gab es schon eine intensive Diskussion über die Kapazitäten der 12V-Batterien - und das übrigens herstellerübergreifend.


    Hier ist es aber so, dass die Gebrauchskapazität für den Besitzer eines solchen Fahrzeugs deutlich eingeschränkt wird. Wie es dann möglich ist, trotzdem annähernd die gleiche Reichweite zu erlangen, das wissen nur die Programmierer der update-software.

    Wenn es zB zulasten der Leistung des Antriebs ginge, wäre das imho auch ein nachträglich entstandener Mangel…


    Wenn es denn für die ITler von Ford möglich wäre, eine Reduzierung der nutzbaren Kapazität der HV von ca. 10,5kW auf 7,5kWh (was einen Verlust von 29% bedeuten würde!!! ) bei annähernd gleicher Reichweite per software zu erreichen, dann mag ich mir mit der gleichen Software gar nicht den Reichweitengewinn bei 100%, also ca. 10,5kW nutzbarer Kapazität vorstellen…🤔


    Klar mag es, wenn denn wirklich mit 7,5 zugeladenen kWh die gleiche Reichweite erreicht würde, auf den ersten Blick egal, ja im Gegenteil, weniger zuladen bei gleicher Reichweite führt ja auch zu geringeren Kosten, also durchaus positiv sein, und dennoch bleibt dann ohne jegliche Erläuterung, an welchen Stellschrauben da von den ITlern von Ford gedreht wurde, imho ein bitteres Beigeschmäckle… Wenn aber die Reichweite und andere Fahrzeugeigenschaften dadurch nicht beeinträchtigt wären, wäre sicherlich strittig, worin dann ein nicht hinzunehmender Mangel entstanden sein sollte…🤔


    Ich würde mir da wirklich eine transparentere Kommunikation seitens Ford wünschen, was denn da a den Bestandsbesitzerautos über die Installation der software nun wirklich “gedreht” wurde.

    Wenn die software wirklich nur erkennen würde, welche Zellen/Zelleinheiten Defekte aufweisen könnte, sollte nach meinem Verständnis nicht die Kapazität eingeschränkt werden. Dies wäre imho nur dann der Fall, wenn die Software defekte Zellen als solche identifiziert, diese durch eine einschränkende Möglichkeit durch Adressierung beim Ladevorgang als nicht ladbar “markiert” und damit “aus dem Verkehr” zieht. Sollte es so sein, könnte man dann aber von einem Kunden imho nur schwer verlangen, dieses widerspruchs- und entschädigungslos hinzunehmen.


    Grüße

    Das Urteil ist eine gute Nachricht. Die Kanzlei vertritt mich auch gegenüber Ford. Mal gespannt, was bei der Ford Sammelklage rauskommt, garantiert mehr als 120 Euro.

    …aber die Sammelklage an sich bringt doch erst einmal kein bares Geld für die “gesammelten Kläger”. Trotz eines ggf. positiven Urteils für die Sammelkläger muss doch jeder einzelne ggf. wieder auf dem Gerichtswege seine Ansprüche beziffern und einklagen.

    Die Gefahr dabei ist doch auch, wenn die Sammelklage negativ beschieden wird, ist Ende mit der Klagerei, denn dann verschließen sich imho für die Teilnehmer der Sammelklage jegliche weitere rechtliche Schritte.🤔 Genau aus diesem Grund habe ich mich seinerzeit nicht der Sammelklage angeschlossen.

    Bist du schon im Klageverfahren drin?