Beiträge von FordLader

    Farbauswahl nach erwartetem Wiederverkaufswert war beim Kauf noch nie ein Thema für mich/uns. Ich würde aber nicht bestreiten, dass es rein wirtschaftlich durchaus ein Thema sein kann, wenn man besonders ausgefallene Farbe wählt (ich muss gerade an den alten Polo denken, den es in Farbkasten-Lackierung gab).
    Habe jetzt die aktuelle Statistik zur Farbauswahl bei den Neuwagen-Zulassungen nicht im Kopf. Würde mich darum aber auch gar nicht kümmern.
    Bin selbst nach allen möglichen Farben, von Schwarz bis Weiß, seit bereits einigen Fahrzeugen Silber-/Hellgrau-fokussiert. Dabei blieb es letztendlich.
    Natürlich langweilig, aber maximal schmutzunempfindlich und passt „zur Flotte“. Und das neue Mineral-Silber beim Kuga...

    Aber wähle nach Deinem Geschmack, was Dir gerade gefällt. Du bist es, der es jeden Tag anschauen und einsteigen muss, zunächst wohl doch für ein paar Jahre.

    Ich bin bisher mit den Assistenz-Systemen insgesamt sehr zufrieden (um nicht zu sagen begeistert, abgesehen vom iACC), hatte aber, wie andere hier auch, noch keine Vergleichsmöglichkeiten in dieser Vielfalt.

    Allerdings -oder vielleicht auch deshalb- lasse ich mir die Aufmerksamkeit nicht abnehmen bzw. mache mir das sehr bewusst.
    Den Spurhalte-Assi habe ich seit Fahrzeug-Übernahme permanent aktiv. Es war anfangs gewöhnungsbedürftig und einen gewissen erzieherischen/bevormundenden Einfluss will ich ihm auch nicht absprechen. Natürlich gab es damit auch schon Überraschungen, wie hier schon angesprochen. Das war bisher aber jederzeit gut korrigierbar und beherrschbar.
    Dagegen positiv aufgewogen, hat er mich in ein paar Situationen, bei kurzer Unaufmerksamkeit, mit rechtzeitigem Rütteln schon auf die Fahrspurmitte „zurück geholt“. Wäre sicher auch ohne noch gut gegangen, aber doch etwas später, und dann vielleicht nicht ohne Schrecksekunde für den Gegenverkehr. Das könnte in Zukunft ja auch mal anders/noch wichtiger sein.

    Hände habe ich meist beide am Lenkrad, immer aber zumindest eine Hand.

    Freihändig und Füße auf dem Armaturenbrett geht noch nicht. Macht aber doch sicher auch noch niemand.


    Vielleicht solltest Du nicht ganz so harsch vom Kuga reden („Bananen-Kuga“, irgendwas mit „Drecks-Karre“ ? war’s glaube ich auch schon...). Wenn er das schon mal selbst hören musste... Nicht, dass er dann eingeschnappt ist und sich zu besonderen Schandtaten provoziert fühlt.

    Aber Spaß beiseite:

    Die Zufriedenheit überwiegt derzeit. Ich glaube aber generell jedem gerne seine Erfahrungen (positiv oder negativ) mit den Assistenz-Systemen, der mehr in verschiedenen Verkehrs-Situationen unterwegs ist und finde es auch wichtig, das hier zu posten und zu diskutieren.
    Dann ist man auch gewarnt.

    Im Gegensatz zu einigen anderen Problemen sind das aber doch genau die Probleme, die man vorhersehen konnte, weil struktureller Natur.

    Da kann das Auto nichts für. Falsch gewählt oder zu früh...

    Mein Kuga-Kumpel hier vor Ort wartet jetzt bereits seit drei Monaten; zufällig heute auf den Tag genau.

    Die Verärgerung kann man da schon verstehen, wenn Ankündigungen und Versprechungen so weit von der Realität entfernt sind.

    Weil auch der Tempomat im Kuga nicht die einzige Ausnahme von allen anderen ist... für mich.

    Sparsamer (also Eco, wenn schon bewusst als Modus vorgewählt) fährt man i. d. R. schon mit gefühlvollem Fuß am Gas, bereits beim normalen Tempomat, erst recht dann mit Einstellung auf adaptiv oder intelligent.

    Der Tempomat beschleunigt da schon ordentlich und bremst dann wieder abrupt ab, und das Ganze dann wieder von vorne. Hängt natürlich auch sehr vom Streckenverlauf und von der Verkehrsdichte ab.


    Wie gesagt, meine persönliche Erfahrung und Meinung. Tempomat ist ansonsten eine absolut feine Sache, besonders der adaptive, je nach Strecke und gewähltem Modus.

    Diese Diskussionen habe ich mit meinen Outlander-Kumpels auch... und ich kann dem bisher absolut nichts rational Begründbares entgegen setzen...


    Tatsache ist leider, dass die ganzen, im elektronischen Nirwana verschwundenen, Reichweiten- Kilometer des Kuga auch beim Fahren nicht mehr dazu kommen. Im Gegenteil, die gehen weiter verloren, überproportional zur gefahrenen Strecke, abhängig von der Anzahl der Zwischen-Stopps; je mehr Stopps und Start-Vorgänge, desto mehr.


    IMHO muss man zudem auch differenzieren, um die tatsächliche Tragweite „des Problems“ abzuschätzen bzw. zu erkennen:

    Es verschwinden nur die „geladenen“ Kilometer. Die bereits eingerechneten rekuperierten Kilometer während der Fahrt bleiben dabei ja gleich; das zudem auch völlig unabhängig vom Fahrmodus, ob mit oder ohne Verbrenner.

    Also prozentual ergeben sich somit bei unserem Kuga weit höhere Verluste in den „geladenen“ Kilometern als auf den ersten Blick ersichtlich.


    Unter dem Strich kommen wir (zusammen mit meinem Kuga-Kumpel) im Vergleich zu den Outlander-Kumpels schon auf 10-15% mehr Reichweite als die Outlander-Fraktion.

    Dafür schleichen wir mit dem Kuga aber auf der Straße wesentlich mehr im „Test-Modus“ herum als die anderen...

    In Anbetracht der theoretisch schlechteren Effizienz des Outlanders durch die technischen „Nachteile“ (Allrad, zusätzlicher/gesonderter E-Motor an der Hinterachse, höheres Gewicht, um nur ein paar zu nennen) müsste der Unterschied deutlich höher sein. Ganz zu schweigen vom größeren Fahr-Akku, der für sich alleine schon für mehr Reichweite sorgt.

    Also da macht der Kuga im Verhältnis zu wenig aus den technischen/konzeptionellen Vorteilen.


    Ich meine nach wie vor, dass hier am Kuga etwas am HV-Akku gewaltig zieht, was nicht ziehen sollte, zumindest bei einigen Fahrzeugen mehr oder weniger deutlich; ganz abgesehen davon ob die Anzeige unzuverlässig ist. Wäre es nur Letzteres, müssten wir alle weiter kommen als die Anzeige „uns läßt“. Das ist ja gerade nicht die Regel.


    Dies alles bezogen auf die rein elektrische Reichweite.

    Im Hybrid-Modus und als Verbrenner scheint der Kuga schon sparsamer zu sein als der Outlander. Auch das Fahrverhalten ist da natürlich noch ein ganz anderes Thema.


    EV später ist der (Voll-)Hybrid-Modus. Da setzt der E-Motor mit ein und macht auch mal alleine, sobald wieder zusätzlicher E-Reichweite rekuperiert wurde; je öfter, desto besser, um möglichst lange ohne Verbrenner zu „segeln“.

    Da kann man schon mal durcheinander kommen, wenn man den Wagen noch nicht hat...
    Generell hat Fritz natürlich Recht bzgl. EV jetzt.