Aus einem Artikel von mobile.de:
Die Bezeichnung Matrix bezieht sich auf die Anordnung der LED-Leuchten. Die Dioden sind in Tabellenform angeordnet, waagerechte Zeilen treffen auf senkrechte Spalten. Je nach Situation werden einzelne Segmente der Matrix vorübergehend abgedunkelt.
Die Kombination von Matrix-LED und Lichtautomatik erlaubt es Autofahrern, stets mit eingeschaltetem Fernlicht zu fahren. Das System schaltet permanent die Dioden aus, die andere Verkehrsteilnehmer blenden könnten. Dieses sogenannte blendfreie Fernlicht sorgt für eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn.
Matrix-LED: Verschiedene Systeme der Hersteller
Fast alle Hersteller bieten inzwischen solche Systeme an:
Audi Matrix LED
BMW adaptive LED-Scheinwerfer
Ford Dynamic LED
Mercedes Multibeam LED
Opel IntelliLux LED
Toyota Matrix LED
VW IQ Light
Sie unterscheiden sich in der Regel mit der Anzahl der einzelbestückten LED-Chips. Je mehr davon auf einer Platine sitzen, desto feiner lässt sich das Licht steuern und desto heller wird die Straße ausgeleuchtet. Opel baut beim Astra anfangs 16 LED-Segmente pro Scheinwerfer ein, Mercedes schon 84 LED-Segmente. Mittlerweile hat das Multibeam genannte Mercedes-System bei der S-Klasse mehr als eine Million Mini-Spiegel. Wie bei einem Projektor ließen sich damit sogar Schriften oder Symbole auf die Straße malen. Aber auch Systeme mit deutlich weniger Punkten bieten immer noch Vorteile gegenüber statischen LED-Scheinwerfern.