Beiträge von Kuga-Stromer

    ... Mein aktueller Verbrauch am 30.Juni 2023 laut Anzeige 11Kw/h pro 100km und Anzeige bleibt bei nächster Ladung, bei „99.9km“ stehen. Geht leider wohl nicht über 100km. ...

    Die Anzeige "Elektro-Effizienz" zeigt nicht den Verbrauch an, sondern die dem HV-Akku tendenziell entnommene Nettoenergie beim rein elektrischen Fahren, um die Reichweitenabschätzung zu ermitteln.


    Mehr dazu habe ich hier:



    und hier:



    sowie in den dort vorangehenden zugehörigen Beiträgen geschrieben.


    In diesem Thread geht es aber ausschließlich um die tatsächlichen monatlichen Verbrauchswerte, die sich grundsätzlich nur aus den getankten Litern Kraftstoff und geladenen Kilowattstunden elektrischer Energie inklusive Verluste geteilt durch die gefahrenen Kilometer über den gesamten Monat berechnen lassen. Zum Monatswechsel wird dazu jeweils vollgetankt und vollgeladen und der Kilometerstand festgehalten.

    Schon wieder ist eine Monat vorbei. Nach dem Effizienztest im Mai bin ich wieder auf meine übliche, bevorzugt elektrische Fahrweise zurückgekommen. Bei dem warmen Wetter fühlt sich das Auto wohl und dankt mit recht geringem Verbrauch. Es war wieder viel Autobahn (über 70%) dabei und ging meist bergauf und -ab.


    Juni:

    1500,3 km gefahren, davon 1054,6 km (70,3%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 46,0 km/h

    Getankt E10: 43,52 l für 74,14 €

    Geladen: 142,6 kWh für 57,95 €


    Verbrauch:

    Benzin 2,90 l/100km plus Elektrizität 9,51 kWh/100km, Energiekosten 8,80 €/100km

    … Da drängt sich mir gleich die Frage auf, ob jemals einer der vielen Rückrufaktionen über das KBA kam?

    Das Schreiben von Ford zum Rückruf 22S47 (Lamellen entfernen und Löcher in die Motorraumbodenplatte einbringen) kam bei mir über das KBA mit einem Datenschutzhinweis bezüglich der Nutzung meiner Anschrift aus dem Zentralen Fahrzeugregister.

    dass das Getriebe sauber vom Motor trennt, um den nächsten Gang einzulegen (z.b. von D in R).

    Durch diese falsche Trennung verschleisst alles schneller …

    Wenn man weiß, wie ein leistungsverzweigendes eCVT arbeitet, was man hier im Forum an entsprechender Stelle auch nachlesen kann, dann weiß man auch, dass der Verbrennungsmotor nie vom Getriebe getrennt wird, sondern immer kraftschlüssig über den Schwingungsdämpfer damit verbunden ist. Daher kann auch nichts durch falsche Trennung verschleißen. Auch werden beim Kuga Hybrid keine Gänge eingelegt oder gewechselt. Ein Umschalten von D nach R ändert nur die Ansteuerung der beiden elektrischen Maschinen.

    ... Am liebsten würde ich alle Mitteilungen von Ford ignorieren und die Rückrufaktion erst durchführen lassen, wenn ein offizielles Schreiben vom Kraftfahrt-Bundesamt bei mir eintrudelt. ...

    Da ich mich gar nicht bei Ford registriert habe, keine App verwende und mein Auto auch soweit wie möglich offline ist, stellt sich die Frage bei mir gar nicht. Ein für mich relevanter Rückruf kommt selbstverständlich per Briefpost vom KBA zu mir.


    ... Denn ich glaube nicht, dass dieses Update zum Vorteil der Kunden sein wird. Ich möchte gar nicht wissen, was hier für den Endkunden verschlimmbessert wird. Vielleicht drosseln wir mal die Drehzahl oder nehmen etwas an Leistung weg? Keine Ahnung, was man hier softwaretechnisch lösen möchte ...

    Was das geplante Software-Update machen soll, wurde doch schon mehrfach veröffentlicht und auch hier diskutiert. Es soll dadurch lediglich ein eventuell auftretender Motorschaden frühzeitig erkannt werden. Es ist wohl mehrfach vorgekommen, dass trotz Motorschaden wissentlich oder unwissentlich elektrisch weitergefahren wurde, bis sich im Motorraum ein Brand entwickelte. Das soll mit dem Update verhindert werden.

    ... Es hört sich fast so an, als wenn die Motorsteuerung bei Anforderung von Systemleistung nicht weiß ob sie auf Benzin oder Elektro schalten soll. ...

    Beim eCVT des Kuga PHEV gibt es kein Umschalten zwischen Benzin und Elektro. Es gibt nur einen rein elektrischen Antrieb, wenn der Verbrennungsmotor steht oder einen Hybridantrieb, wenn er läuft. Wenn man aber mit rein elektrischen Antrieb (EV-auto oder EV-jetzt) den HV-Akku leer fährt, springt automatisch der Verbrennungsmotor an. Und bei den meisten Kuga PHEV klapert dann der Schwingungsdämpfer, bei einigen mehr, bei anderen weniger auffällig und in der Getriebeeinstellung N, die das Neutral nur durch einen Regelkreis simuliert, ruckelt dann das Fahrzeug.


    Mehr dazu hier:



    Ich vermute mal, dass dieses Verhalten hiermit gemeint ist, oder?

    … Dennoch schaltet sich der Verbrenner kurz mal zu, wenn sie auf die Autobahn auffährt. …

    Wobei „kurz mal zu“ zumindest im kalten Zustand eine komplette Warmlaufphase ist. Das sind z.B bei der Distanz zwischen den beiden Fotos schnell mal ein bis zwei Liter auf 100km. Das nimmt dann gerade die Leistungsspitzen aus der Elektro-Effizienz heraus. So kommt es auch bei mir zu den unterschiedlichen Werten zwischen Elektro-Effizienz und realer Nettoenergie.


    Und Verbrauch ist noch einmal etwas ganz anderes. Verbrauch ist das, was an der Zapfsäule der Tankstelle und dem Energiezähler des Elektrizitätslieferanten angezeigt wird.

    Meine Frau fährt gute Werte aus. ...

    Das sind keine schlechten Werte, vor allem für diejenigen, für die Werte von 20 kWh/100km und darüber normal sind.


    Dass diese Anzeige aber mit Vorsicht zu genießen ist, hatte ich ja im Mai in diesem Thread gezeigt.


    4454-230530-elektroeffizienz-jpg


    Zudem darf man nicht vergessen, dass es sich hier um die Nettowerte der rein elektrischen Antriebsenergie und nicht um den Verbrauch handelt.


    Zur Zeit fahre ich mit Nettowerten zwischen 15 kWh/100km und 17 kWh/100km auf bergiger Strecke bei einem Autobahnanteil von über 50%. Die Elektro-Effizienz zeigt bei mir aber trotzdem Werte von 13 kWh/100km bis 15 kWh/100km an.