Beiträge von Kuga-Stromer

    Ich denke, dass es ein Unterschied ist, ob man bei seinem Neuwagen mal vorsichtig ausprobiert den Hammer aus der Halterung zu lösen oder ob man ihn im Notfall mit Gewalt herausbekommen muss. Wenn ich den Hammer brauche, um eine Scheibe einzuschlagen, ist es mir auch egal, ob ich die Halterung aus der Konsole breche.


    Aber, wie gesagt, ich habe das noch nicht in natura gesehen, hoffe aber, gegen Jahresende selbst Besitzer dieses Hammers zu sein. Mein jetziger Glasbrecher befindet sich im Fach unter der Armstütze zwischen den Sitzen.


    Ju1426 Hat der jetzt serienmäßig verbaute Hammer eigentlich auch einen Gurtschneider?

    Ohne das bisher im Original gesehen zu haben, finde ich die Platzierung optimal. Diese Stelle im Zentrum sollte auch nach einem schweren Unfall von Fahrer und Beifahrer noch gut erreichbar sein. Und stramm befestigt muss er selbstverständlich auch sein. Ein Notfallhammer, der bei einer heftigen Kollision oder einem Überschlag zum lebensgefährlichen Geschoss wird und zudem danach nicht mehr auffindbar ist, hilft ja nicht. Ich denke schon, dass man im Notfall so heftig daran zerren wird, dass er sich aus der Halterrung löst.

    Selbstverständlich weiß Ford welcher Akku in welchem Fahrzeug verbaut ist. Nur hilft das hier nicht wirklich weiter. Denn in jedem Akku werden sieben Akkupacks verbaut. Vermutlich weiß Ford auch welche Akkupacks in welchen Akkus verbaut wurden. Aber jedes Akkupack beinhaltet zwölf Akkuzellen. Und ab hier ist man bei Ford machtlos und das Spiel geht beim Zulieferer Samsung SDI weiter, der die Zellen fertigt und montiert. Aber selbst wenn Samsung SDI auch weiß, welche Zellen in welchen Akkupacks verbaut wurden ist noch nicht klar, welche Zellen fehlerhaft sind. Klar ist nur, dass bei Samsung SDI nach Auftreten der ersten Fälle eine zusätzliche Röntgenkontrolle in die Zellenfertigung integriert wurde. Der Fehler liegt ja offenbar in Unregelmäßigkeiten bei den Separatorfolien, die bei der Zellenfertigung verwendet werden. Diese Folien werden wiederum bei einem Zulieferer von Samsung SDI endlos gefertigt und auf Rollen geschnitten. Welche Folienstellen bei welchem laufenden Meter aus der Toleranz gelaufen sind, kann niemand wissen. Alternativ wäre auch denkbar, das die Folien erst bei der Zellenfertigung in Einzelfällen beschädigt wurden.


    Soweit verstehe ich zumindest das Problem aufgrund der bisherigen Veröffentlichungen. Das Wissen, welche Akkus in welchem Auto verbaut wurden, hilft also nur soweit, dass man nachvollziehen kann, ab wann die erweiterte Qualitätskontrolle bei Samsung gegriffen hat. In welchem Akku nun vorher eine Zelle mit einer defekten Stelle im Separator verbaut wurde, kann niemand wissen, auch wenn klar ist, welcher Akku in welchem Auto verbaut wurde.


    Daher steht im Rückruf der NHTSA ja auch „Estimated percentage with defect: 1%“ , also eine rein statistische Schätzung.

    CLBernd

    Es wäre noch gut zu wissen, wann dein Kuga gebaut wurde und welche Ausstattung er hat. Am besten schreibst du das in deine Signatur, damit man bei weiteren Fragen und Diskussionen gezielter antworten kann. Aus aktuellem Anlass würde mich persönlich noch der Kilometerstand interessieren und, falls du es verraten möchtest, was du dafür bezahlt hast.

    Ein sehr guter und wichtiger Hinweis von benello ! Die Meldung „Motor gestartet wegen Systemleistung“, die im geschilderten Fall erscheint, sollte man möglichst nie zu Gesicht bekommen. Sie bedeutet nämlich, dass man den noch kalten Verbrennungsmotor plötzlich mit höherer Drehzahl unter Last setzt. Man sollte immer so vorausplanend fahren, dass es nicht dazu kommt und den Verbrennungsmotor rechtzeitig vorher starten. Dann läuft er zunächst ein paar Umdrehungen lastfrei und wird danach behutsam „hinzugemischt“, bis er Betriebstemperatur hat. Im EV-Auto geht das auch während der Fahrt, indem man nur ganz kurz das Fahrpedal einmal durchtritt (Kickdown), ohne dass das Fahrzeug dadurch beschleunigt.

    … Daher ist mir immer noch nicht klar, wie der KUGA von Elektrisch auf Verbrenner umschaltet. Geht das automatisch oder kann das der Fahrer "irgendwie" entscheiden. …

    Tatsächlich ist es keine Umschaltung, sondern ein Zuschalten des Verbrennungsmotors. Der elektrische Antrieb ist aufgrund des leistungsverzweigenden Getriebes immer aktiv. Ob und wann der Verbrennungsmotor zugeschaltet wird, wird im wesentlichen über den gewählten EV-Modus gesteuert.


    Siehe hier im Handbuch:

    BETRIEB VON HYBRIDFAHRZEUGEN MIT NETZANSCHLUSS


    Aber auch der gewählte Fahrmodus, die Fahrweise und der Ladestand des HV-Akkus hat Einfluss darauf.


    Ohne dich jetzt enttäuschen zu wollen: Wenn es nicht gerade ein sehr junger Gebrauchter ist, solltest du aufgrund eines anstehenden Rückrufs aber ohnehin bis auf weiteres nur im Modus EV-auto fahren und den HV-Akku auf maximal 80% laden.