Beiträge von Kuga-Stromer

    ich hab die Erfahrung gemacht, dass im Stadtbetrieb und nis ca 80km/h der Stromverbrauch wesentlich weniger ist, wenn ich mit "L" fahre, da stärker rekuperiert wird. …

    Wenn das wirklich deine überprüfbare Erfahrung ist, tritts du ohne „L“ immer so fest auf die Bremse, dass die Scheibenbremsen genutzt werden.


    Ansonsten gilt: Wer viel rekuperiert, muss auch viel beschleunigen. Da die Verluste beim Beschleunigen aus rekuperierter Energie ca. 30% betragen, ist es sparsamer weniger zu rekuperieren und dafür auch weniger beschleunigen zu müssen, also vorausschauender zu fahren. Fährt man mit „L“ im Stadtverkehr, verführt das eher zu einer dynamischen Fahrweise mit höherem Verbrauch. Nur das Benutzen der Scheibenbremsen ist verlustreicher als die Rekuperation, da beim mechanischen Bremsen die gesamte Energie in Wärme umgesetzt wird (100% Verlust).


    Da das Perpetuum Mobile noch nicht erfunden ist, gilt weiterhin: Wer bremst (mit oder ohne Rekuperation) verliert (Energie).

    Wettermäßig hatte der Februar einiges zu bieten, von lausekalt bis frühlingshaft warm, von patschnass bis sonnig und trocken. Den elektrischen Zuheitzer hatte ich kaum noch im Einsatz, Sitz- und Lenkradheizung schon noch. Fahrprofil: 60% Autobahn, 20% Landstraße und 20% innerstädtisch, bergauf und bergab. Fahrmodus fast nur Normal mit EV-auto.


    Februar:

    779,8 km gefahren, davon 434,6 km (55,7%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 39,5 km/h (Autobahndauerbaustelle)

    Getankt E10: 28,18 l für 49,01 € (1,739 €/l)

    Geladen: 89,0 kWh für 36,49 € (0,410 €/kWh)


    Verbrauch:

    Benzin 3,61 l/100km plus Elektrizität 11,41 kWh/100km, Energiekosten 10,96 €/100km


    Das Benzin ist teurer, dafür sinkt der Verbrauch mit den steigenden Außentemperaturen. So bin ich auch im Februar mit dem Verbrauch sehr zufrieden.

    So jetzt noch schnell fragen, wenn ich die sli batterie durch ne agm austausche, reicht es den bms mittels 5x lichthupe und 3x bremspedal zurückzusetzen oder muss irgendwas umgestellt werden auf agm?

    So jetzt noch schnell antworten, dass das, oh Wunder, in diesem Thread schon x-mal diskutiert wurde, z.B. hier:



    Und dann noch schnell der Hinweis, dass im Forscan die Batterietypen falsch hinterlegt sind.

    … Wie der Kuga auf "alte" Sprit reagiert weiß ich nicht genau. Und ob wirklich jemand in einem halben bis dreiviertel Jahr nicht einen Tank leerfährt auch nicht. …

    Wenn der Verbrennungsmotor zu lange nicht mehr benutzt wurde, erlaubt der Kuga PHEV keinen rein elektrischen Betrieb mehr und startet bei jeder Fahrt den Verbrennungsmotor, auch um das alte Bezin zu verbrauchen. Es erscheint dazu die Meldung: „Motor läuft wegen geringer Nutzung Normalbetrieb„.

    Nebenbei gefragt: muss man das beim eCVT eines PHEVs auch machen gem. Wartungsplan, und falls ja, bei welcher Fahrleistung?

    War schon da:


    ...jedenfalls benennen die amtlichen Dokumente nur Produkte aus Ungarn. Andererseits weiß man ja nicht, woher die Vorprodukte für die Akkus kommen.

    Daher kann man immer nur von den offiziellen Dokumenten auf betroffene End-Produkte schließen. Weitergehende Schlüsse sind daher m. E. eher spekulativ.

    Da hast du Recht. Dennoch spekuliere ich mal:

    Die Ursache des Problems liegt ja in fehlerhaften Separatorfolien. Ungarn ist eine Hochburg was Separatorfolien betrifft. Eine der größten Produktionsstätten wird von LG mit Toray betrieben und zwar ca. 60km vom Samsung SDI Batteriewerk entfernt.

    Hat Volvo nicht dasselbe Problem mit Akkuzellen von LG?

    Aber ja, alles nur Spekulation …

    … Kuga PHEV MK3.5 eingegangen. Auch für dieses Modell gilt die Rückrufaktion für die HV-Batterie …

    Auch in folgendem Artikel ist jetzt vom Baujahren bis 2026 die Rede:


    Ford Recalls Plug-In Hybrid Escape and Corsair Vehicles for Battery Concern
    The now-discontinued Escape PHEV and its twin from the Lincoln brand are being recalled to the tune of 24,690 vehicles in the US market
    www.autoevolution.com

    … Es handelt sich um zwei spezifische Samsung SDI-Module aus Ungarn. …

    Die vom NHTSA gelisteten zwei Komponenten sind jeweils die kompletten Akkus in zwei verschiedenen Versionen, bestehend aus sieben Akkumodulen und dem BECM. Diese werden nicht bei Samsung gebaut, sind aber von den potentiell fehlerhaften, bei Samsung SDI in Ungarn produzierten, Akkuzellen betroffen (involved).

    … Diese kann man eher löschen und wenn ich drinne Sitze, habe ich noch die Chance raus zukommen bzw. Meine Kinder und die Hunde zu retten, da diese nicht in Sec. In Flammen 🔥 stehen oder explodieren

    Richtig ist, dass man Akkubrände nicht so schnell dauerhaft löschen kann wie Kraftstoffbrände. Dass aber der Akku sofort explodiert oder das Auto innerhalb von Sekunden im Vollbrand steht, wäre mir neu.


    Selbst in diesem aktuellen Ausnahmefall war vor der Explosion eines Akkublocks noch genug Zeit für mehrere Löschversuche. Warum sollte man da nicht vorher noch das Auto samt Kinder und Hund verlassen können?


    Batterieblock explodiert: Großeinsatz wegen brennendem E-Auto in Sankt Augustin
    In Sankt Augustin hat am Mittwochvormittag ein E-Auto gebrannt. Nach ersten Löschversuchen explodierte der Batterieblock.
    www1.wdr.de