12V-Batterie schwach?
Beiträge von Kuga-Stromer
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Bei meinem Kuga fehlt die Motorabdeckung, Fertigungsdatum 11.10.2022.
Könnte also bedeuten, so um diesen Dreh herum wurde die Maßnahme umgesetzt und es gibt danach nur noch die kastrierten.
Mein Kuga PHEV vom 24.01.2022 wurde auch schon ohne Motorabdeckung geliefert. Ich vermisse sie aber auch nicht. So ist die regelmäßige Sichtkontrolle einfacher.
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… Wenn ich heute die 40tkm runter fahre, muß ich morgen das Auto abgeben und der Leasingvertrag ist zu Ende obwohl er noch 3 Jahre läuft? …
Nein der Leasingvertrag endet dann nicht, aber die Flatrate.
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… Bei der Berechnung bleiben jeweils 5000 km ausgenommen
Bei dieser Formulierung könnte strittig sein, ob es sich um einen Freibetrag oder eine Freigrenze handelt. In Beidem Fällen wird bei z.B. 4900 km nichts berechnet. Bei z.B. 5100 km werden aber in dem einen Fall nur 100 km berechnet, in dem anderen Fall die vollen 5100 km.
Hiernach wäre es bei dieser Formulierung tatsächlich ein Freibetrag. Ob das der Leasinggeber genauso sieht, sollte vorher vielleicht geklärt werden.
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Was ist denn eine Lichtmaschine? Ein Generator! Und was ist ein E-Motor im Rekuperationsbetrieb? Auch ein Generator. Also eigentlich gibt’s auch ne Lichtmaschine. Nennt sich nur anders. Klugscheißermodus aus! 🤩
So gesehen gibt es sogar zwei „ indirekte Lichtmaschinen“:
Startermotor/Generator (MG1)
Traktionsmotor/Generator (MG2)
Beiden können den HV-Akku aufladen, der wiederum über den DC/DC-Wandler die Bordspannung bereitstellt und dadurch auch die 12V-Batterie auflädt.
Unser Haus benutzt auch mehrere Lichtmaschinen, sonst müssten wir nachts im Dunklen leben. Diese Lichtmaschinen befinden sich in diversen Kraftwerken. 😉
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Mhh also wenn jemand im Vorbei fahren die Ladeklappe abfährt, müßte der linke Außenspiegel eigentlich auch was abkriegen
Das dachte ich auch erst. Aber vielleicht war ja der Außenspiegel des „Gegners“ in der Höhe der Ladeklappe des Kuga.
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… Vielleicht ist Ford ja in der Tat gar nicht daran gelegen, dass die Fahrakkus bei niedrigen Temperaturen dermaßen durch zwanghaftes Kurzstreckengefahre gestresst zu werden, wenn es im Antrieb die Alternative Verbrenner gibt. …
… Es ist doch beim PHEV wahrscheinlicher, dass ein durch Kälte gestresster Verbrennermotor eher die Garaniteleistungen überlebt als ein gestresster 11kW-Fahr-Akku, der auf 5km Fahrten nicht einmal Betriebstemperatur erreicht und bei niedrigen Temperaturen ungleich schneller altert als ein Verbrenner …
Hierbei hast du aber offensichtlich unberücksichtigt gelassen, das der Kuga PHEV nicht ausschließlich mit dem Verbrennungsmotor fahren kann. Gerade während der Warmlaufphase des Verbrennungsmotors kommt ein großer Anteil der Antriebesenergie aus dem HV-Akku. Das kann man sogar sehr schön and der zweifarbigen Leistungsanzeige erkennen. Und auch danach ist der HV-Akku einem fortlaufenden Wechsel aus Laden/Entladen unterworfen. Hat der Verbrennungsmotor Betriebstemperatur erreicht, wird auch trotz niedriger Außentemperaturen bei geringer Leistungsanforderung elektrisch gefahren, was dann auch so vom Bordcomputer ausgewiesen wird. Zudem versorgt, wenn auch mit vergleichsweise geringer Leistung, der HV-Akku über den DC/DC-Wandler das Bordnetzt und bei kaltem Verbrennungsmotor mit beachtlicher Leistung den Zuheizer. Nachgeladen werden muss der HV-Akku dabei ständig durch den Startermotor/Generator (MG1). Wäre das nicht so, liefe der Verbrennungsmotor lastfrei im Leerlauf und könnte das Fahrzeug nicht antreiben. Und auch bei laufendem Verbrennungsmotor wird bergab und beim Bremsen durch Rekuperation geladen.
Der HV-Akku ist also auch bei laufendem Verbrennungsmotor sehr aktiv und erreicht vermutlich schneller seine Betriebstemperatur als der Verbrennungsmotor selbst. Von daher gehe ich davon aus, dass auf Kurzstrecken bis 5 km ein rein elektrisches Fahren deutlich materialschonender ist als eine Hybridfahrt mit kaltem Verbrennungsmotor, vor allem wenn es, wie hier schon geschildert wurde, der tägliche Weg zur Arbeit ist.
Nicht umsonst hat Ford ja das Starten des Verbrennungsmotors im EV-jetzt bei frostigen Temperaturen als Fehler anerkannt und das entsprechende Update als Korrektur für Fahrzeuge aus dem betreffenden Bauzeitraum kostenlos zur Verfügung gestellt.
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…du hast aber schon gelesen, dass es sich hier um einen FHEV handelt?
Gibt es auch bei dem keine LiMa???
Ja, das habe ich. Auch beim FHEV gibt es keine Lichtmaschine. Abgesehen von dem kleinerem HV-Akku gibt es diesbezüglich keine Unterschiede zum PHEV.
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Sobald das Fahrzeug eingeschaltet ist, gleichgültig ob der Verbrennungsmotor läuft oder nicht, wird das 12V-Bordnetz, zu dem auch die von dir genannten Verbraucher gehören, über den DC/DC-Wandler aus dem HV-Akku versorgt. Dabei wird die Bordspannung so geregelt, dass die 12V-Batterie geladen wird.
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… Mir persönlich wäre es lieber, dass von den anderen drei Modi der zuletzt gewählte Modus auch beim nächsten Start aktiviert ist …
Es sind nicht drei sondern nur zwei Modi, nämlich EV-später und EV-laden. EV-auto und EV-jetzt bleiben ja beide bei einem Neustart erhalten. Und beim FL ist es nur noch einer, da es EV-laden dort aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen leider nicht mehr gibt.
Dass EV-später nach dem Neustart zu EV-auto wird hat mich aber auch schon gestört, wenn ich bei längeren Autobahnfahrten mal auf einem Rastplatz pausiert habe. Das kommt glücklicherweise nicht so häufig vor. Da ich innerorts grundsätzlich im EV-jetzt fahre, bin ich ansonsten nach dem Abstellen und Neustart immer im richtigen Modus.