Beiträge von TomTraveler

    Seither funktioniert die Start/Stop Automatik auf jeden Fall so, wie sie es soll. Das war fast 4 Jahre davor nicht der Fall.

    Das hat ja fast die gleiche Qualität wie das Thermofenster bei den Dieseln, über das etliche Hersteller gestolpert sind.

    Letzten Endes bedeutet die deaktivierte Start/Stopp-Automatik einen höheren Verbrauch und somit mehr CO2-Ausstoß.

    ich hatte erwartet, dass das Vorwärmen auch ausgesteckt funktioniert.

    Ja, das war auch meine Erwartung, wenn man mal als Laternenparker nicht eingestöpselt ist und trotzdem vorklimatisieren möchte.

    In dem Punkt hat mich der Kuga PHEV dann doch sehr enttäuscht.


    Andere Hersteller stellen da den Kunden und dessen Erwartungen in den Vordergrund und erfüllen diese Ansprüche an die Komfortfunktionen des Fahrzeugs.


    Zitat aus einem aktuellen Branchen-Artikel zu dem Thema:


    Zitat

    Doch neben der Möglichkeit, elektrisch mit all dem damit verbundenen Komfort zu fahren, haben Plug-in-Hybride gegenüber normalen Verbrennern etliche weitere Vorteile. Beispielsweise die Möglichkeit, den Innenraum vor dem Start zu klimatisieren. Um den Akku nicht zu belasten und die Reichweite nicht zu schmälern, klappt das aber häufig nur, wenn das Auto an der Ladestation, Wallbox oder Steckdose angeschlossen ist. Die Hybride von Mercedes beispielsweise können über das Bordnetz den Innenraum vorheizen oder im Sommer kühlen. Selbst wenn die Sonne aufs Dach knallt, sind dann Sitze und Schalter nicht mehr brüllend heiß. Die Klimatisierungsfunktion lässt sich per App oder direkt im Auto starten. [...]

    Aber wie viel Strom zieht eine elektrische Standheizung? "Nicht viel", sagt Eva Niederberger, Teamleiterin Fahrversuche Powertrain-Integration bei Mercedes. "Lässt ein Laternenparker die Heizung bei Temperaturen knapp unter null Grad eine dreiviertel Stunde laufen, so sinkt die Reichweite vielleicht um acht bis zehn Kilometer".

    Bei über 110 km, die theoretisch mit einem vollen Akku eines Mercedes GLC oder einer E-Klasse drin sind, fällt das kaum ins Gewicht.


    Quelle des lesenswerten Artikels rund um die aktuelle Situation bei PHEVs:

    https://www.firmenauto.de/bran…ybrid-weiter-mit-stecker/

    Die tollen Bremsen sind ja ein Dauerbrenner-Thema hier im Forum, inkl. der Ursachen wie Rost durch wenig Gebrauch dank Rekuperation sowie Qualitäts-Mängel beim Material.


    Was mich eher wundert sind die anderen Probleme wie Federn und Ölverlust. Diese Themen kenne ich sonst nur von meinen Autos mit 10+ Jahren auf der Uhr.

    Im aktuellen TÜV-Report fällt der Kuga Mk3 bei den 2- und 3-jährigen SUVs mit der dritthöchsten Durchfallquote von 9,0% auf.

    Probleme machen Federn, Dämpfung, Bremsscheiben und Ölverlust.


    (Der Mk1 ist übrigens bei den 12- und 13-jährigen SUVs dabei, der Mk2 jedoch nicht.)


    Vorsicht beim Gebrauchtkauf: Diese SUVs fallen bei der HU häufig durch
    Trotz ihrer Beliebtheit schneiden einige SUVs im jährlichen TÜV-Report erschreckend schlecht ab. Der Bericht zeigt, welche gebrauchten Modelle besonders…
    www.t-online.de

    Wieder ein Diesel oder ein FHEV oder PHEV.

    Ich fahre normal 3 mal die Woche ca. 110 (Gesamter Arbeitsweg) pro Tag. 50% Landstraße 50% Autobahn. Hätte eine PV Anlage zum selber laden zu Hause. Was würdet ihr empfehlen?

    Kein Diesel. Der ist für Trucks. Und selbst diese werden jetzt elektrifiziert.


    Mit eigener PV-Anlage beantwortet sich Deine Frage ja von selbst: PHEV. Oder gleich BEV.


    (Schau auch mal bei VW und den Schwestermarken: Deren neue PHEV-Plattform erlaubt 100 -120 km elektrisches Fahren, also fast das doppelte vom alten Kuga-System, z.B. im neuen Tayron, Tiguan, Kodiaq, Terramar.)

    Aber danach verlangsamt sich die Batteriealterung und der SoH pendelt sich stabil bei um die 90% ein.

    Die im Post #1 verlinkte P3-Studie wurde jetzt durch eine Untersuchungsreihe der DEKRA bestätigt.

    Diese hat inzwischen bei mehr als 25.000 BEVs ihren selbst entwickelten Batterie-Schnelltest durchgeführt.

    Die Ergebnisse bestätigen, dass in der Regel auch bei einer Fahrleistung von 200.000 km der Batteriezustand (SoH) bei um die 90% bleibt.


    Wir hatten schon im Laufe des Threads diskutiert, dass sich diese Erkenntnisse nicht 1:1 auf einen PHEV übertragen lassen.

    Trotzdem nimmt das ein Stück weit die Befürchtung, dass Fahrbatterien im Laufe ihres Lebens immer weiter abbauen.


    Bei Firmenauto gibt es einen Artikel zum Nachlesen der Details:


    Dekra: 25.000 Batterie-Schnelltests: Akkus langlebiger als gedacht
    Das Ergebnis nach rund 25.000 Batterie-Schnelltests der Dekra beweist: Selbst bei hohen Laufleistungen halten E-Auto-Batterien ihr Level. Welche Auswirkungen…
    www.firmenauto.de

    Wie kann man ein solches Systeme auf so unzuverlässigen Datenquellen basierend zur Vorschrift machen

    Die ungeklärte Frage für mich ist dabei noch immer, wann gelten die Geschwindigkeiten aus den Kartendaten und wann die von der Kamera erkannten Schilder?


    Beispiel für Kartendaten:

    Ich fahre hin und wieder einen Autobahnabschnitt, auf dem 120 km/h gilt. Dort stehen regelmäßig 120er-Schilder rechts und links mit Zusatzschildern für die Uhrzeit, in der die Beschränkung gilt, und für die betreffende Streckenlänge.

    Mein Kuga ignoriert diese Schilder in beide Richtungen zuverlässig und zeigt sie nicht im Display an, vermutlich weil die Karten hier freie Fahrt verzeichnet haben.


    Beispiel für Kameradaten:

    In einer Nachbarstadt bin ich vorgestern eine Strasse innerorts für den Durchgangsverkehr gefahren, auf der keine weitere Geschwindigkeitsbeschränkung galt. Rechts und links liefen parallel schmale Anwohnerstrassen für die anliegenden Grundstücke. An den Sträßchen standen 30er-Schilder, die von der Kamera im Kuga erfasst und mir angezeigt wurden.


    Diese Fehlanzeigen sind jetzt nur ärgerlich und erschrecken einen höchstens, wenn das Auto plötzlich meint es gelte Tempo 30 während man sich gemütlich vom ACC mit 50 chauffierten lässt.


    Falls jedoch Geschwindigkeitsalarme oder irgendwann einmal sogar automatische Speed-Limiter im Auto darauf basieren, dann gute Nacht.