Beiträge von TomTraveler

    Weiß jemand, ob der Kuga dann mit Anlieferung beim Händler auch direkt rausgegeben wird, oder ob da händlerseitig noch irgendwelche Tests oder Inspektionen fällig sind?

    Dein FFH entfernt an dem Neufahrzeug alle Transportmaterialien und macht eine Übergabe-Inspektion. Laut Karl Geiger von Geiger Cars in München fehlt auch oftmals ein halber Liter Öl, den der FFH dann auf seine Kappe nachfüllen muss, weil Ford an allem spart.


    Dazu muss Dein Verkäufer in der Werkstatt einen Termin reservieren. Dank Fachkräftemangel ist das für manche Autohäuser bereits eine terminliche Herausforderung, die zur Verzögerung der Übergabe führen kann.


    Parallel muss auch noch die Anmeldung des Autos erfolgen. Da manche Kfz-Zulassungsstellen seit Corona ebenfalls Personalmangel haben und entsprechend lange Wartezeiten für Termine bestehen, ist hierbei die Anmeldung durch einen vom FFH beauftragten Anmeldeservice die sicherere Variante.


    D.h. zwischen Ankunft Deines Autos beim Händler und der Übergabe an Dich solltest Du mal eine Woche Zeit einplanen.

    Die ist bei mir immer an.

    Bei mir auch, zum Kühlen und zum Entfeuchten.

    Bei den aktuellen Temperaturen um die 30 Grad auch immer mit Vorklimatisierung vor der Abfahrt, entweder über App oder nach parken in praller Sonne mit Starten des Autos in EV-Jetzt und Max-A/C im Stand.


    Wenn ich schon einen HV-Akku an Bord habe, dann muss der auch für etwas gut sein.

    …und zu welchem Preis mit vergleichbarer Ausstattung?

    Aber Ihr wisst doch selber, dass Auto-Generation x+1 immer teurer ist als Generation x.

    Dann haben wir auch noch Inflation oben drauf.

    Und VW hat jüngst erst angekündigt, dass die Preise steigen werden.


    Wie auch immer, der Tiguan war immer schon teurer als der Kuga, bzw. gibt Ford scheinbar höhere Rabatte, und wenn der nächste Tiguan Schnellladen beherrscht, ist es klar, dass er ein aufwändigeres und und damit teureres Ladegerät verbaut hat.

    Versuche mal noch andere Sticks, das Sync ist da manchmal recht eigen 🥴

    Leider ist das keine liebenswerte Eigenheit, sondern ein sehr ärgerliches Übel des Kuga.
    Ich hatte mir extra einen USB-Stick gekauft, um meine Musik im Kuga dabei zu haben.
    Jedoch wurde der korrekt formatierte Stick nicht vom Kuga angenommen.
    Bevor ich mir jetzt ein halbes Dutzend Sticks von verschiedenen Herstellern kaufe und ausprobiere, streame ich die Musik übers Handy.
    Und fürs SYNC-Update brauche ich keinen USB-Stick, weil ich mir das Thema wahrlich nicht antue.

    würde der PHEV auch mit irgendwann geschwächter Batterie immer noch „der beste Voll-Hybrid“ bleiben

    Naja, während Ford ("die tun was") weder das Escape-Facelift für Deutschland homologisiert als Kuga-Mk3-Facelift auf den Markt bringt, noch den elektrischen Explorer wie ursprünglich angekündigt zeitnah produzieren wird, bringt VW noch in diesem Jahr die nächste Generation des Tiguan an den Start, auch als PHEV mit 2,0-Liter TSI und elektrischer Reichweite von ca. 100 km. Dabei wird jetzt beschleunigtes AC-Laden möglich sein und erstmals serienmäßig auch DC-Schnelladen - was beides hier im Forum schon des Öfteren beim Kuga vermisst wurde.

    Wenn von Microsoft die Wellen zu Software-Updates so langsam kämen, so fehlerbehaftet und so User-freundlich wie von Ford, würden Welt und Wirtschaft still stehen.

    Auch wenn mancherorts die modernen vernetzten Fahrzeuge schon als „Handy auf Rädern“ bezeichnet werden, darf man eins nicht vergessen:


    Bei Firmen wie Microsoft oder Apple ist IT das Kerngeschäft. Drum läuft das dort in der Regel mit Updates recht reibungslos, aber selbst dort können Probleme auftreten.


    Die ganzen etablierten Automobilhersteller bauen das digitale Zeug nur ein, um mit Tesla mitzuhalten, die die IT-Latte hoch gehängt haben, und um das Cockpit nicht an Apple und Google zu verlieren, denn mit mobilen digitalen Diensten lässt sich auch im Aftersale gutes Geld verdienen (Ford Live Traffic Abo 3,98 € im Monat ist da noch das billigste).


    Wenn man aber etwas aus einem äußeren Zwang heraus macht, und nicht weil es in den Firmen-Genen liegt, dann wird das nie erstklassig werden. Bei Ford kommt der Kostenspardruck hinzu, aber selbst VW mit Millarden-schwerer IT-Tochter Cariad kann sich bzgl. ihrer IT-Systeme kaum vor schlechten Nachrichten retten.


    Fazit: Blechbieger sind halt keine Software-Entwickler.

    Aus der ADAC MotorWelt Nr. 2 Sommer 2023, Rubrik Auto & Technik, Seite 84.


    Interview mit Jan Schreier, der seit 10 Jahren die ADAC-Pannenstatistik auswertet:


    "Gab es 2022 Fahrzeugmodelle, die relativ häufig eine Panne hatten?

    Da gab es leider mehrere. Bemerkenswert sind immer wieder die Modelle, die schon nach wenigen Jahren hohe Ausfallraten haben. Betroffen sind etwa Baureihen vom Toyota C-HR, Ford Kuga oder Opel Insignia. Das liegt in der Regel daran, dass die Hersteller minderwertige Batterien verbaut haben."

    Waren es nicht 70%???

    Hier der original Text von Ford, den man auf der oben von mir verlinkten Ford-Seite nachlesen kann:

    „8 JAHRE GARANTIE

    Die Batterien unserer Hybrid- und Elektroautos umfassen eine Garantie über acht Jahre bzw. 160.000 Kilometer. Wir garantieren, dass die Batterie Ihres E-Autos während der Garantielaufzeit mindestens 80 % ihrer ursprünglichen Leistung und Reichweite beibehält.“