Beiträge von TomTraveler

    sind auch die letzten 2er immer noch so schlimm?

    Ford ist bekannt dafür, im Laufe des Bauzeitraums eines Modells Ausstattung einzusparen, und nicht dafür, Dinge grundlegend zu verbessern.


    Das Thema Rost liest man leider immer wieder im Zusammenhang mit Ford. Selbst die Amis, die niedrigere Qualitätsniveaus bei Autos akzeptieren als wir Europäer, beklagen sich darüber.


    Die AMS hatte im März bei der Kauberatung zum Mk2 das Problem Rost sogar ganz deutlich in den Vordergrund geschoben:


    Gebrauchtwagencheck Ford Kuga 2: Vieleskönner mit einem großen Problem
    Der Ford Kuga ist nicht ohne Grund ein beliebtes und gutes Familienauto. Sein Erfolg gibt ihm recht. Dennoch besitzt er echte Achillesfersen, auf die Sie beim…
    www.auto-motor-und-sport.de

    Ich habe den mk2 als das zuverlässigeres Auto kennen gelernt.

    Ich bin 6 Jahre in Summe 3 mk2 als Firmenwagen gefahren und war mit denen nicht ansatzweise so oft in der Werkstatt wie mit meinem jetzt eigenen mk3.

    Das hätte mein Beitrag sein können. 😃


    Ich bin in 6 Jahren 2 Benziner Mk2 jeweils 3 Jahre gefahren.


    Der letztere war das Facelift mit 176 PS Benziner Automatik Allrad. Mit dem Auto hatte man bei zügiger Fahrt nicht das Gefühl einen SUV zu steuern so gut passten Antrieb und Fahrwerk zusammen.

    Beim Mk3 PHEV hingegen weiß man im Sportmodus auf kurviger Landstraße nie, wohin die Vorderachse als nächstes ausbrechen will.


    Dafür hat sich der Mk2 Allrad an der Tanke glatt das Doppelte vom Mk3 PHEV genehmigt …


    Da das Thema Rost beim Mk2 nicht zu unterschätzen ist, würde ich bei Kauf mit langfristiger Halte-Perspektive immer zum neueren Modell greifen und den Unterboden machen lassen.

    Vielleicht erhöht sie sich ja auch. Das Öl wird ja schön durchgewärmt. Alles was da nicht rein gehört verflüchtigt sich da ja eventuell. Das habe ich irgendwo hier im Forum gelesen...

    Halte ich persönlich für eine Urban Legend.

    Dies würde voraussetzen, dass die Ölqualität sensorisch bestimmt würde.

    Ich wette, der angezeigte Ölzustand ist lediglich ein Countdown, der sich über die gefahrenen Kilometer und die verstrichene Zeit speist.

    Ich monitore den Wert bei meinen Kugas seit 4 Jahren und lasse auch Prognosen berechnen, wann die 0% erreicht sein werden.

    Bisher sehe ich nur eine lineare Abhängigkeit zu Zeit und Weg. Daher dürften die geplanten 10.000 km unseres Urlaubers ihren Effekt zeitigen.

    Nur eingebaute Fahrfreude :)

    Das ist ja gerade das verrückte:


    Wenn man mal verdaut hat, wie viel einen das Auto gekostet hat und

    wenn man keinen Rasselmotor hat und

    wenn man den Kuga vorklimatisieren konnte, weil er diesmal nicht im Tiefschlaf war und

    wenn man das Auto öffnen und starten konnte, weil die 12V-Batterie durchgehalten hat und

    wenn man beim Beladen des Kugas nicht versehentlich zuerst versucht hat, die hinteren Türen mit den eingesparten Sensoren zu öffnen und

    wenn man bei dem aktuellen sonnigen Wetter nicht aus alter Mk2-Gewohnheit zum Dachhimmel nach der Sonnenbrille gegriffen hat, die man dort nicht mehr findet sofern man kein Pano hat,

    und wenn einen die bevorstehende Fahrt nicht zwecks nächstem Rückruf zum FFH führt,

    ja dann macht es viel Spaß, mit Kameras und PDC rundherum easy auszuparken, leise elektrisch davon zu rollen, auf den hohen bequemen Sitzen thronend klimatisiert durch die Landschaft zu gleiten, Musik aus der B&O-Anlage zu hören und bei warmem Verbrenner im Sportmodus die volle Systemleistung per Kickdown abrufen zu können.


    Enttäuschung und Freude wohnen bei Ford leider nahe beieinander.