Beiträge von TomTraveler

    Das ist richtig - ein Teil der Verluste entsteht über die Widerstände der Leitungen und der Leistungselektronik.

    Hallo Kugi71 und Kuga-Stromer, genau solche Details des Energeierhaltungssatzes wollte ich Andi61 ersparen und ihm das System Auto möglichst anschaulich erklären.


    Ob nun kinetische Energie an der Scheibenbremse oder elektrische Energie am Widerstand in Wärme umgewandelt wird, ist für den Anwender übrigens immer korrekt mit "Verlust" bezeichnet, da er diese Energie bereitstellen muss, aber letztendlich nicht nutzen kann, da sie als Abwärme an die Umwelt abgegeben wird und er sie folglich "verliert".

    Das wird mir zu abstrus.

    Hallo Andi61 , das mit dem Verbrauch ist ganz einfach zu verstehen, wenn Du Dir Dein Auto als einen Kasten vorstellst, in den Du oben Energie reinsteckst und unten dafür Bewegung rausbekommst.


    Das heißt nichts anderes, als dass Du Dein Auto als ein technisches Gesamtsystem anschauen sollst:


    Du steckst zwei Sachen rein: Elektrische Energie (in kWh) + Benzin (in Liter)

    Du bekommst dafür raus: Zurückgelegte Wegstrecke (in km)


    Der Verbrauch berechnet sich dann ganz banal zu:

    Verbrauch = [Elektrische Energie (in kWh) + Benzin (in Liter)] / Strecke (in km)


    Das ist dieselbe Verbrauchs-Rechnung wie früher, nur dass Du zwei Energieträger verwendest und daher auch beide berücksichtigen musst.

    Entsprechend kannst Du heute nicht mehr einfach sagen, Du hast 7 Liter auf 100 km verbraucht, sondern: x Liter und y kWh auf 100 km.

    Nur wenn Du auf das Laden verzichten und ausschließlich tanken würdest, könntest Du den Verbrauch auf herkömmliche Art mit Liter/100 km angeben.


    Das bedeutet auch, dass Du elektrische Ladeverluste und Rekuperation hierbei vergessen kannst.

    Warum?

    1. Du rechnest mit der elektrischen Energie, die Deine Wallbox aus dem Netz gezogen hat (siehe oben bei „reinstecken“).

    Wenn nun die elektrischen Komponenten beim Laden des Akkus nicht perfekt arbeiten, sondern etwas der aus dem Stromnetz gezogenen Energie dabei "verlieren", dann ist das genauso, wie wenn ein Verbrennungsmotor nicht effizient arbeitet und das Benzin nur schlecht verbrennt. Das sind Verluste, die im Prozess auftreten. Das musst Du aber nicht explizit auswerten. Das ist enthalten in der Strecke, die Du als Ergebnis zurücklegen kannst. Je geringer die Verluste, desto weiter kommst Du.

    2. Rekuperation ist ähnlich, außer dass Du nichts verlierst, sondern gewinnst. Beim Verzögern wird Deine Bewegungsenergie nicht an den Bremsscheiben in Wärme umgewandelt und an die Umwelt abgegeben, sondern über den Generator in elektrische Energie umgewandelt und im Fahrakku gespeichert. D.h. Dein Auto ist dadurch effizienter als ein herkömmlicher Verbrenner. Das musst Du aber auch nicht explizit auswerten. Das ist enthalten in der Strecke, die Du als Ergebnis zurücklegen kannst. Je mehr Energie du so zurückgewinnst, umso weiter kommst Du.


    Fazit:

    Ladeverluste, Rekuperation, Anzeige der elektrischen Fahrstrecke im Tacho etc. sind für technisch bewandte Personen eine Hilfe ins Innere des Systems zu schauen.

    Für die Effizienz unseres PHEVs braucht man aber nur die Werte außerhalb des Systems, nämlich verbrauchte elektrische Energie der Wallbox, die getankte Benzinmenge und die damit zurückgelegte Wegstrecke.

    1. 10 km


    2. Laut Google:


    Ziel der Richter ist es, Käufer von „Neuwagen“ vor ungeklärten Fahrstrecken zu schützen. Dabei muss nicht über jeden einzelnen Kilometer Rechenschaft abgelegt werden. Mehr als 200 km ungeklärte Strecke vernichtet jedoch auf jeden Fall die Eigenschaft „fabrikneu“ (BGH, Urteil vom 18.6.1980, Az: VIII ZR 185/79).28.08.2009


    3. Nicht annehmen, sonst akzeptierst du den zu hohen km-Stand als fabrikneu.

    Ich hatte die Illusion das man ihn hinten im Fond anstecken kann, da kommt aber nix, die Steckplätze sind nur zum aufladen.

    Ein USB-Stick im Fussbereich der Fondpassagiere wäre auch etwas gefährlich bzgl. versehentlicher Tritte gegen den Stick.


    Besser dafür geeignet war die Position der USB-Anschlüsse in meinem ehemaligen Mk 2 im geschlossenen Ablagefach unter der vorderen Mittelarmlehne.


    Allerdings ist SYNC eine Primadonna, welche USB-Sticks erkannt werden, aber das ist ein anderes Thema.

    Wo ich den Kuga übrigens mal loben möchte ist, das die Ansagen vorne über den Centerlautsprecher kommen, während die Musik weiter dudelt.

    Dafür ist der Center bei normaler Musikwiedergabe und Default-Fader-Setting so dominant, dass es sich nicht nach toller B&O-Anlage in Stereo anhört, sondern wie ein altes Mono-Radio mit einem Lautsprecher vorne Mitte.


    Ich hab den Fader daher ein Stück nach hinten verstellt, dann wird es etwas besser, aber der Center ist einfach unglücklich integriert.

    ich habe die Meldung bekommen dass mein LTT abläuft.

    Ob sich die Verlängerung des Live Traffic Abos für m.W.n. 3,99 €/Monat - also annähernd 50 € p.a. - lohnt, muss wohl jeder für sich selbst beantworten.
    Es gibt ja Alternativen wie z.B. diverse Karten-Apps auf dem Handy zu nutzen und ins SYNC zu übertragen.


    Da ich weder ein Freund von solchen Abos bin noch Android Auto oder iOS CarPlay nutzen möchte, werde ich demnächst ganz old-school den Fallback zu TMC machen, wie Gemstone in einem anderen Thread schön zusammengefasst hat: