Wenigstens haben sie auf den Lautsprechern wieder Embleme angebracht.
Ja, die sind wieder solange da, bis die Presse fertig ist mit den Berichten zum Facelift und dann geht das Streichkonzert wieder los.
Kicksensor und Möglichkeit die Rücksitzlehne vom Kofferraum aus umzulegen fehlen wohl schon ab Produktionsstart.
Was das äußere Design betrifft, so ist schon auffallend, dass im Wesentlichen nur die Front überarbeitet wurde. Das war meiner Meinung nach auch notwendig, denn die aktuelle Nase gefällt mir nicht, und das habe ich auch schon von vielen anderen gehört.
Ob die neue Front nun besser ankommt, ist wie immer Geschmacksache. Die Presse bezeichnet sie gegenüber dem Vorgänger als aggressiver, für mich hätte sie aber eher noch robuster ausfallen können.
Auch die „Coast-to-Coast Light-Bar“ wird nicht jedem gefallen. Auf mich wirkt die deplatziert und überflüssig. Mir gefallen diese leuchtenden Verbindungen der Lampen tatsächlich am Heck in Rot besser als bei den Frontscheinwerfern.
Interessanterweise wird in einem Video erwähnt, dass der Kuga und der Bronco Sport auf der gleichen Plattform aufbauen. Das ist die C2 Plattform auf der Ford den Kuga explizit als City Crossover herstellt, während der Bronco Sport auf Offroad-Tauglichkeit setzt.
Was hierzulande weniger bekannt ist: Ford baut in den USA noch ein weiteres erfolgreiches Modell auf dieser Plattform, nämlich den Lincoln Corsair. Der besetzt zur Unterscheidung von der vorgenannten Modellen wiederum eine andere Nische und kommt als Nobel-SUV daher, wie die anderen Modelle der Ford-Marke Lincoln auch. (Ruhig mal googlen, der sieht nicht schlecht aus und bringt bessere Fahrassistenten als der Kuga mit.)
Die Kunden im Heimatland von Ford haben in der Kompakt-SUV-Klasse also deutlich mehr Auswahl als wir, die sich nur über das Kuga-Facelift freuen dürfen.