Beiträge von long-tall-earny

    sorry,

    Aber ich versteh immer noch nicht, was eine wegfallende Funktion mit Sparkurs zu tun hat.

    Die Funktion gab es doch schon.

    Was wird gespart wenn sie wegfällt.


    Die Frage ist ernstgemeint.

    Na du möchtest es aber genau wissen!

    Um dir ja nichts vorzuenthalten habe ich mal die Ki bemüht.


    Wenn ein Autohersteller eine App-Funktion einstellt – sei es die Vorklimatisierung für ältere Modelle, das digitale Fahrtenbuch oder die Integration bestimmter Streaming-Dienste –, geht es im Hintergrund um weit mehr als nur darum, ein Icon aus der App zu löschen.

    Hinter den Kulissen spart der Hersteller an mehreren, oft sehr teuren Fronten:

    1. Laufende IT- und Cloud-Infrastruktur

    Jede Funktion, die Daten vom Auto aufs Smartphone schickt, benötigt Serverkapazitäten (z. B. bei AWS oder Microsoft Azure).

    • Datenverkehr & Speicher: Weniger Abfragen bedeuten weniger Traffic und geringere Hosting-Gebühren.
    • Rechenleistung: Das Verarbeiten von Live-Daten (wie Standort, Batteriestatus oder Reifendruck) in Echtzeit erfordert kontinuierliche Rechenleistung, die sekündlich abgerechnet wird.

    2. Wartung und Betriebssystem-Updates (Der größte Kostenfresser)

    Smartphone-Betriebssysteme sind extrem dynamisch. Apple (iOS) und Google (Android) bringen jährlich große Updates und laufend neue Sicherheits-Patches heraus.

    • Kompatibilität: Eine Funktion, die unter iOS 18 lief, bricht unter iOS 19 vielleicht zusammen. Entwickler müssen den Code ständig anpassen und testen.
    • Hardware-Vielfalt: Jedes neue Smartphone-Modell hat andere Displaygrößen und Schnittstellen. Die Anpassung alter Funktionen an neue Handys kostet permanent Entwicklerzeit, die der Hersteller lieber in neue Projekte steckt.

    3. Lizenz- und API-Gebühren von Drittanbietern

    Viele smarte Funktionen im Auto sind nicht "hausgemacht", sondern zugekauft.

    • Schnittstellen (APIs): Nutzt die App Wetterdaten, Spotify, Google Maps oder Verkehrsdaten, zahlt der Autohersteller oft Lizenzgebühren pro Nutzer oder pro Abfrage an diese Drittanbieter. Fällt die Funktion weg, enden diese Zahlungen.

    4. Support und Kundendienst

    Wenn eine Funktion zickt, glühen die Leitungen im Callcenter.

    • Fehlerbehebung: Weniger komplexe Funktionen bedeuten weniger Fehlerquellen (Bugs).
    • Entlastung: Der Kundenservice muss keine Tickets mehr für veraltete Features bearbeiten, und die Werkstätten müssen sich bei der Inspektion nicht mit Software-Verbindungsproblemen der Kunden herumschlagen.
    Zitat
    Der Sicherheits-Faktor: Jede aktive Schnittstelle (API) ist ein potenzielles Einfallstor für Hacker. Eine eingestellte Funktion muss nicht mehr auf IT-Sicherheit (Cybersecurity) geprüft oder an neue Datenschutz-Richtlinien (wie die DSGVO) angepasst werden. Das spart extrem teure Audits.


    Am Ende ist es oft eine simple Rechnung: Wenn nur noch ein kleiner Prozentsatz der Fahrer eine Funktion nutzt, übersteigen die Kosten für die Instandhaltung den Nutzen bei Weitem.


    In der Hoffnung dir Rainer dre dbzgl. dienlich gewesen zu sein können verbleibe ich wie immer mit den Worten:


    Grüße aus dem Ruhrpott

    Daß sich zu diesem Thema zwei völlig unterschiedliche Fraktionen gebildet haben ist ja unverkennbar. Dabei versucht die jeweils andere Seite mehr oder weniger geeignet zu überzeugen.

    Erstaunlich ist allerdings mit welcher Wut - Zerfressenheit hier mittlerweile geschrieben wird.

    Die Zündschnur wird merklich kürzer.

    Eine vernünftige Diskussion der ich gerne folge, ist das schon lange nicht mehr.

    Was kommt denn als Nächtes, eine Verabredung per PN zur Rauferei?

    Besser jetzt einen Gang rückwärts einlegen.

    Alle Argumente wurden ausgetauscht.


    Eigentlich ist das Thema im Moment durch.


    Bis dann die ersten irgendwann von einer erfolgreichen Rückabwicklung berichten können.

    Und Erfolgsmeldungen über Identifizierte Akkus und deren Austausch mitgeteilt werden.


    Grüße aus dem Ruhrpott

    Entweder wirds ein neuer oder ein Jahreswagen, über die Ausstattung bin ich mir noch nicht im Klaren, Active X ist nett mit den ganzen Spielereien, aber ich denke der Titanium wird mir reichen. ST-Line fällt raus, ich finde die roten Nähte an den Sitzen nicht schön

    Setz dich doch einfach mal vor den Rechner eifelfeuer und vergleiche die Ausstattung deiner Wunschvariante mit der besseren Variante. Wenn du auf alles dauerhaft verzichten kannst und auch willst, ist's ja gut.

    Bleiben aber doch Ausstattungen übrig die du dann doch gerne hättest, dann kalkuliere noch mal.
    Hier gab's schon häufig Leser, die mit einem Stück Draht in der Hand nach einer günstigen Nachrüst Möglichkeit für dies und jenes fragten.

    Oft geht's dann nicht mehr und man ärgert sich trotz neuem Auto. 😉

    Grüße aus dem Ruhrpott

    Mich würde vor allem das härtere Fahrwerk des ST-Line (X) stören.

    Als Fahrzeug für meine Probefahrt hatte der FFH keinen Vignale zur Verfügung. Alle Händler der Region hatten keinen.

    Die Proberunde haben dann meine Frau und ich mit einem ST-LineX gemacht.

    Nach 1½ Stunden Fahrt - jeder die Hälfte als Fahrer, habe ich ihm den Wagen mit meinen beiden Bandscheiben Vorfällen und schmerzverzerrtem Gesicht wieder hingestellt. Mit den Worten - ist der Vignale, wie von ihm zugesagt, nicht deutlich weicher auf normaler Strecke hat er das Auto schneller wieder zurück als er denken kann.

    Der FFH hatte Recht, was für eine Wohltat.

    Gekauft habe ich den Vignale dann aber 50km entfernt 2% günstiger bei einem anderen Händler, der hatte zwar auch keinen Vignale da, hat's aber auch versprochen.


    Grüße aus dem Ruhrpott

    Das mit der Reichweiten Anzeige als Momentaufnahme ist ja so eine besondere Sache.

    Sie ist eine Hochrechnung der Reichweite auf Basis der Zahlen aus der Vergangenheit.

    Dabei geht das System bei der Ø Errechnung davon aus, dass sich der Fahrstil, Geschwindigkeit, Streckenprofil und Temperaturen in der Zukunft wieder genauso verhalten.

    Nicht allzusehr wahrscheinlich.

    Und dann gibt's ja auch noch die völlig durchgeknallte Anzeige von 99km E -Reichweite nach externer Vollladung. Die sich dann auf der Straße wieder relativieren.


    Das Ziel mit einer Tankfüllung und Ladung bis ins Allgäu zu kommen, wie hier irgendwo von einem User gelesen, würde mich eher dazu veranlassen mehr auf die Tankanzeige zu achten als auf die Restreichweite.


    Grüße aus dem Ruhrpott

    Im Normalfall (außerhalb der Wartezeit auf 25SC4) bin ich ganz nah bei Kuga Mike , mit bis max. 125 kmh, mit aktivierten ACC im ECO- Modus und EV Später cruise ich ganz unaufgeregt mit, verbraucht wenig und komme stressfrei an.


    Da wir aber lt. Ford z.Zt. möglichst im Auto - Modus fahren sollen und alle anderen Modi, wie auch EV Später meiden sollen, möchte ich dazu hier auch nicht aufrufen.

    Für Strecken auf der BAB lade ich daher zur Zeit den HV-Akku extern gar nicht erst auf.

    Denn nach 25 bis 30 km E-Reichweite ist auf der BAB sowieso Schluss mit lustig.

    Es bliebe sonst nur ein Kickdown um den Verbrenner zu starten. In der nächsten Baustelle schaltet sich dann der Verbrenner wieder ab und spätestens nach dem nächsten Stopp wird dann vergessen den Verbrenner Start zu provozieren.

    Das tue ich mir nicht an.


    Grüße aus dem Ruhrpott