Beiträge von jstoll

    Die Reklamation eines Mangels an einer Sache oder Lieferung fällt regelmäßig unter Vertragsrechtsschutz. Verkehrsrechtsschutz ist regelmäßig zur Abwehr von aus der Teilnahme am Straßenverkehr resultierenden Rechtsstreitigkeiten zwischen Verkehrsteilnehmern untereinander oder mit den Behörden gefragt. Insofern sollte der Verfahrensgegenstand und der Anspruch auf Rechtsschutz nochmal geprüft werden.

    Habe in den Vertragsbedingungen nachgeschaut und meine RSV hat leider recht.

    Die Reklamation eines Mangels an einer Sache oder Lieferung fällt regelmäßig unter Vertragsrechtsschutz. Verkehrsrechtsschutz ist regelmäßig zur Abwehr von aus der Teilnahme am Straßenverkehr resultierenden Rechtsstreitigkeiten zwischen Verkehrsteilnehmern untereinander oder mit den Behörden gefragt. Insofern sollte der Verfahrensgegenstand und der Anspruch auf Rechtsschutz nochmal geprüft werden.

    Danke für die Info, als weiterer Grund wurde allerdings noch angeführt, dass die Versicherung erst seit 2023 besteht, ich das Fahrzeug aber bereits Ende 2022 erworben habe. Hätte ich vielleicht noch erwähnen sollen.

    Hallo,

    ich habe dieselbe Anwaltskanzlei beauftragt. Frist zur Reaktion seitens Ford läuft am 16.07. aus und ich bin mal gespannt wie es weitergeht. Leider beinhaltet meine RSV keinen Verkehrsrechtsschutz, so dass ich momentan das Kostenrisiko trage (derzeit 1000.-€ brutto für die Bemühungen der Kanzlei auf außergerichtlichen Vergleich). Falls es vors Gericht geht, erhöht sich das finanzielle Risiko für mich allerdings, abhängig vom Streitwert.

    Aber: no risk no fun

    So sehe ich das auch, habe deswegen ebenfalls einen Anwalt eingeschaltet. Er meinte, dass es auf einen Vergleich hinauslaufen könnte, was immer noch besser als diese lächerlichen 120.-€, die man bei Ford auch noch erbetteln muss.

    Die 80% Ladebegrenzung empfiehlt sich schon alleine aufgrund einer höheren zu erwartenden Lebensdauer des (defektfreien) Akkus. Ich habe aber starke Zweifel, dass diese Maßnahme bei einem potenziell brandgefährdeten Akku (z.B. wegen eines internen Kurzschlusses) einen Akkubrand verhindern würde. Ist es nicht auch nur eine "Empfehlung" seitens Ford, nur bis max. 80% zu laden? Dass aus einer Missachtung dieser Anweisung Schadensregulierungsausschlüsse resultieren denke ich nicht. Man müsste mal seine KfZ-Versicherung dahingehend fragen.

    Falls er abbrennt, kann Ford sicher nachschauen, wie geladen wurde und ob die Empfehlung befolgt wurde. Das könnte uU auch die Versicherung interessieren.

    Die können m.W. nur nachschauen wenn man der Datenübertragung zugestimmt hat (kann mich aber auch irren - vielleicht weiß das jemand genauer). Zudem dürfte es für FORD schwierig sein nachzuweisen, dass es bei einer Ladung bis 80% nicht zu einem Brand gekommen wäre. Da halte ich die Aussage des Nachbarn schon auch für plausibel, wobei die Ladebegrenzung auf 80% generell akkuschonender ist, was der Gesamtlebensdauer zugute kommt. Mir ist es aber schon mehrfach passiert, dass die grottig schlecht programmierte Ford-App die Einstellungen nicht korrekt übernommen hat und trotzdem bis 100% geladen wurde.