Gleichwohl, die Ängste und „Vorurteile“, die gegen die E-Mobilität bestehen, halte ich weitgehend für vorgeschoben, weil man sich nicht vom liebgewonnenen und gewohnten Verbrenner trennen will und die Umstellung des eigenen Denkens und Verhaltensweisen schwer fällt.
Genau da bin mir nicht sicher. Ich denke, die meisten Leute würden schon, wenn das Gesamtpaket passt, und die Autos (in Familien-Auto-Größe) günstiger wären. Dass mit E diese vielen Aggregate (Anlasser, Wasserpumpe) und Verschleißteile (Zündkerzen, Auspuff, Zahnriemen, Steuerketten,...) nicht mehr benötigt und auch nicht gewartet, ausgetauscht und somit auch nicht bezahlt werden müssen, ja schon gar nicht mehr kaputt gehen können, finde ich persönlich ausgesprochen gut. Außerdem kann ein E-Motor ganz schon Fahrspaß bieten, weil das Drehmoment sofort da ist.
Ich habe allerdings den Verdacht, dass es auch im Bereich der Zulieferer eine riesen Lobby gibt, die viel ausbremst. Die ganzen Werkstätten sind doch noch voll auf Verbrenner ausgelegt. Verkaufen sehr gerne ihr teures Öl und diverse anderes Material bei der Wartung. Das fällt beim E eben komplett weg. Darum verstehe ich es auch nicht warum die Wartung eines E genauso teuer ist wie die eines Verbrenners. Genau so wie beim Fahrzeugpreis wird hier das Level mMn künstlich oben gehalten und sich die Taschen gefüllt. Auch hier fällt die Umstellung wohl schwer.