Beiträge von Kugi71

    Ich persönlich finde es auch etwas "befremdlich", wenn man den Verbrauch (wie auch immer er berechnet wurde...) von 738km mit einem Verbrauch von 43.000km vergleicht.X/


    Da sollte man schon mehrere Tankfüllungen mit unterschiedlichen Steckenprofilen mit einbeziehen.


    Abgesehen davon, dass ich der Verbrauchsberechnung von @joe63 auch nicht so ganz folgen kann...:/


    Gruß Jörg

    Es ist krass, dass die Heizung fast genau so viel Strom verbraucht, wie der Motor.

    Das ist ja alles elektrotechnisch berechenbar:


    Eine elektrische Heizung für den Innenraum hat vermutlich eine Leistung von ca. 5kW, d.h. in 30 Minuten Fahrzeit gehen 2,5 kWh aus dem Akku oder anders gesagt ca. 23% der nutzbaren Akku-Kapazität!


    Diese Kapazität fehlt dann für die elektrische Reichweite - wären also ca. 12km Reichweitenverlust!


    Je geringer die Innenraumtemperatur gewählt wird, desto weniger arbeitet die elektrische Heizung und desto geringer fällt der Reichweitenverlust aus!


    Gruß Jörg

    Die angegeben Kapazität von14,4kWh ist nur die Brutto-Kapazität, die im normalen Betrieb nicht genutzt werden darf, um den Akku nicht zu schädigen bzw. ihn vorzeitig altern zu lassen.


    Der Akku kann nur in einem Bereich zwischen 15% und 90% genutzt werden, also nur ca. 10,8kWh - das ist die Netto-Kapazität, die also tatsächlich nutzbar ist.


    Beim Laden des Akkus entstehen Verluste, so dass nur ca. 90% der Energiemenge, die aus dem Netz entnommen wird, auch tatsächlich im Akku gespeichert wird.


    Bei meinem Kuga komme ich i.d.R. auf eine Ladekapazität von ca. 12kWh beim vollständigen Laden - hängt immer davon ab, wieviel Restenergie bei Ladebeginn noch im Akku war und natürlich auch vom Zähler, denn die meisten Zähler in den Wallboxen oder in der Verteilung sind nicht geeicht.


    Gruß Jörg

    In wie fern unterstützt denn der Elektro Motor noch wenn Batterie fast leer ist?Ich weiß das diese bei 15 Prozent oder so abschaltet zum angeblichen unterstützen.Ladet Diese sich wieder selber auf?

    Auch wenn die elektrische Reichweite bei 0km steht, wird bei jedem Bremsvorgang oder im Schiebebetrieb die Bewegungsenergie im Akku gespeichert und dann bei Bedarf abgerufen.


    Als ich letzten Winter nicht laden durfte, hatte ich trotz der 0km Reichweite immer noch einen elektrischen Fahranteil laut Bordcomputer von ca. 45%!


    Das wird natürlich mit einem schweren Anhänger deutlich weniger werden, aber man soll sich durch die "nuller Reichweiotenanzeige" nicht verunsichern lassen.


    Gruß Jörg

    Da hast du zum Teil schon recht.

    Aber warum fahre ich dann (im Sommer) rein elektrisch um die 60 Km mit 12 kw/h und nicht 120 km wie bei einem Verbrauch von 7 kw/h?

    Man muss den Verbrauch immer als Kombination aus Benzin und Stromverbrauch rechnen - nur dann wird ein Schuh draus!


    Kein Elektroauto kann mit 7kWh / 100km auskommen - das ist doch klar.


    Als ich wegen des Akku-Problems im letzten Winter nicht laden durfte, hatte ich von 100km Fahrstrecke ca. 45km rein elektrisch zurückgelegt...wäre also dann ein Verbrauch von 0kWh/100km und das ist ja Unsinn, denn diese 45km kamen nur durch Rekuperation zustande.


    Bei mir liegen die Verbrauchswerte aktuell bei 1,5l Sprit plus 15 kWh auf 100km ... aber diese Diskussion hatten wir schon in epischer Breite in einem anderen Thread...das sollte man hier nicht nochmals "aufwärmen"...


    Vielleicht hat ja hier jemand noch etwas zum eigentlichen Thema "Verbrauch mit Wohnwagen" beizutragen..?:/


    Gruß Jörg

    Danke, ich denke nicht das sich Fahrprofil anders verhält, ausser das man nur 200NM hat anstatt 400NM, ich bin nur komplett was FHEV angeht raus. Hatte mich nie mit dem Thema befasst gehabt. War früher nur Benziner und Dieselfahrer.

    Mit "Fahrprofil" ist gemeint, welche Strecken du vorwiegend mit deinem Auto fährst.


    Hybrid-Fahrzeuge können ihre Verbrauchsvorteile auf langen Autobahnfahrten nicht ausspielen - sie sind eher für kürzere Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten gedacht. Zudem sollte man auch den Willen mitbringen, sparsam zu fahren.

    Wenn man monatlich 2500km überwiegend auf deutschen Autobahnen unterwegs ist und gerne zügig oder gar sportlich fährt, wird mit dem FHEV nicht glücklich werden, da hat der Diesel eindeutig Vorteile.


    Bist du eher in der Stadt und auf Landstraßen unterwegs, ist der FHEV für dich eine gute Alternative; damit der Elektromotor den Verbrenner unterstützen und so den Verbrauch reduzieren kann, muss zunächst elektrische Energie im Akku gespeichert werden. Das passiert ja nur beim Bremsen oder im Schiebebetrieb.


    Gruß Jörg

    ich behaupt mal, daß dieses Problem kaum auftreten würde, wenn die 12V Batterie gleichzeitig auch beim Laden der Fahrbatterie an einer Wallbox erfolgen würde. Hardware zum Messen der Batteriespannung ist ja da, sonst könnte ja der "beliebte" Tiefschlafmodus nicht angezeigt werden. Also FORD: ändert die Software ! Falls das nicht ausreicht: schmeißt den verantwortlichen Entwicklungsingenieur raus und ändert auch die Hardware unserer Autos. Solchen Murks hat keiner der Käufer haben wollen.

    Der 12V-Akku wird gemeinsam mit dem Hochvolt-Akku geladen!

    Wenn man in die 12V-Steckdose einen Spannungsmesser steckt, kann man sehen, dass während des Ladevorgangs an der Wallbox oder am Ladeziegel die Spannung bei ca. 15V liegt und somit auch der 12V-Akku geladen wird - genau wie im Fahrbetrieb.


    Gruß Jörg