Beiträge von Kugi71

    Ja, an den schnell drehenden Stromzähler muss man sich mit einem PHEV (oder BEV!) erst gewöhnen...;)


    Bei jedem kompletten Ladevorgang des Kuga gehen ca. 12kWh durch den Zähler - da kommt im Monat schon einiges zusammen.


    Wir haben neben dem Kuga noch einen Mustang Mach-E und statt 55€ haben wir jetzt 120€ monatlich für Strom zu zahlen - aber im Vergleich zu den Beträgen, die jeden Monat für Benzin draufgingen, ist das immer noch recht günstig...im Winter etwas weniger als im Sommer.


    Gruß Jörg

    Bei ausgeschaltetem - also stehendem - Fahrzeug ist der DC-DC-Wandler nicht in Betrieb und der 12V-Akku wird über die Verbraucher entladen, die weiterhin in Betrieb sind.


    Wenn die Spannung des 12V-Akkus einen festgelegten Wert unterschreitet, dann soll das Batterie-Management eigentlich die noch eingeschalteten Verbraucher zusätzlich abschalten, um eine Tiefentladung zu verhindern - soweit die Theorie.


    Wenn aber irgendwelche Steuergeräte nach dem Ausschalten des Fahrzeugs nicht komplett heruntergefahren werden, wird der 12V-Akku auf diesem Weg "leergesaugt" - das Batterie-Management reagiert hier offenbar nicht, weil in dessen Software die Steuergeräte vermutlich gar nicht abgelegt sind und daher nicht abgeschaltet werden können.


    Gruß Jörg

    Alles richtig!

    Allerdings hat der "Fahrakku" nur 14 kWh, d.h. 20 % Reserve sind max. 2,8 kWh (was übrigens auch für eine Vollladung an der Säule von 11,5-12 kWh spricht.)

    Die Starterbatterie hat allerdings nur 45-50Ah, d.h. ca. 0,8 kWh, jetzt ist die Frage wie lange puffert der Fahrakku die Starterbatterie bzw. bis zu welchem "Tiefpunkt"? Puffert er überhaupt noch bei Erreichen der Reservemenge von 20 %?

    Zunächst einmal muss jedem klar sein, dass von 1kWh, die ich über den Ladeziegel oder die Wallbox aus dem Netz ziehe, nur ca. 0,9kWh im Akku "ankommen" - der Rest sind Ladeverluste über die Leitungen, Transformator, Gleichrichter und Steuerelektronik.


    Somit sind es nur ca. 75% der Akkukapazität, die tatsächlich für den Fahrbetrieb genutzt werden (90% von 12kWh, die pro Komplettl--Ladung aus dem Netz entnommen werden)- an anderer Stelle hatte mal jemand via Software die genutzte Akkukapazität ausgelesen - der Akku wird bis auf minimal 15% der Gesamtkapazität entladen und auf 90% der Gesamtkapazität aufgeladen - entspricht also den errechneten 75%!


    Der DC-DC-Wandler zur Ladung des 12V-Akku ist bei eingeschaltetem Fahrzeug immer in Betrieb - wenn der HV-Akku unter der minimalen Kapazität von 15% angelangt ist, springt der Verbrenner an und sorgt dafür, dass der Motor als Generator arbeitet und den HV-Akku nachlädt.


    Somit wird der 12V-Akku während des Fahrbetrieb immer nachgeladen, egal ob elektrisch oder mit Verbrenner gefahren wird.


    Gruß Jörg

    …ich wage auch hier die These aufzustellen, hättest du mit der App die Abfahrtzeit eingegeben und nicht den „Fernstart“ benutzt, wäre der Verbrenner bei angestöpseltem still geblieben…?


    Gruß


    Da hast du sicherlich recht - allerdings hatte ich es vorher noch nie, dass der Verbrenner beim Fernstart angesprungen ist, während das Ladekabel angeschlossen war.


    Gruß Jörg

    Ich hatte vorletzte Woche den Kuga tags zuvor geladen.

    Morgens waren dann die Scheiben vereist und ich stöpselte den Kuga nochmals an die Wallbox und aktivierte kurze Zeit später den Fernstart, um ihn elektrisch aufzutauen...Pustekuchen.


    Ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass trotz Verbindung zur Wallbox der Verbrenner engesprungen war! =O


    Normalerweise bleibt bei meinem der Verbrenner grundsätzlich still, wenn "EV-Jetzt" eingestellt ist - umso mehr verwunderte mich hier das Anspringen des Verbrenners trotz Ladung...aber der Kuga hat immer wieder Überraschungen am Start. ;)


    Gruß Jörg

    Ich denke auch, das Problem liegt hier vorwiegend bei den Lademöglichkeiten in Wohngebieten, die es auch Menschen ohne Eigenheim oder zumindest eigenen Stellplätzen ermöglichen, rein elektrisch von A nach B zu kommen.


    Wir haben ja seit August einen Mache-E daheim und sind auch schon in den Urlaub gefahren; das lief absolut probkemlos!


    Es waren auf dem Weg immer genug Schnellladesäulen vorhanden und selbst am Urlaubsort Bodensee war die Dichte an entsprechenden Ladepunkten überraschend hoch!


    Wenn mir aber in der Nähe der eigenen Wohnung die Lademöglichkeit fehlt, dann nützen mir die Schnellader für die Urlaubsfahrt herzlich wenig...X/


    Gruß Jörg

    Es geht mir nicht um die Prognosen für 2025 ... das kann keiner vorhersagen, aber die Entwicklung ist ja deutlich. ..


    Das das persönliche Empfindem etwas anderes aussagt, mag ja sein ... hier bei uns in der "hunsrücker Provinz" findet man auch sehr wenige Ladepunkte, aber wenn man etwas genauer hinschaut, sieht man, dass immer wieder mal einer neu dazukommt.

    Komischerweise hat mich mein "Freundlicher" gefragt, ob ich auch ab und zu mit Benzin fahre?

    Und das ergibt nur Sinn, wenn beim rein elektrischen fahren die Starterbatterie geleert wird!

    ... oder wenn die "Fachleute" beim FFH selbst keine Ahnung von der Technik des PHEV haben... ist ja leider nicht das erste Mal, dass wir so etwas hier im Forum haben...:/


    Aber wie Projekt Kuga PHEV schon richtig schrieb: der 12V-Akku wird über den HV-Akku geladen, über einen Gleichspannungswandler, der aus den 300V ca. 15V macht; dieser DC-DC-Wandler wird immer zugeschaltet, wenn der Kuga gestartet wird oder über das Ladekabel der HV-Akku geladen wird.


    Gruß Jörg

    Dann stimmt was nicht mit deinem Kuga :/. Ich bin die letzten Tage bei teilweise unter 0 Grad Aussentemp immer im EV-Jetzt Modus unterwegs gewesen ohne dass der Benziner ein einziges mal angesprungen wäre.

    So ist es bei meinem Kuga auch - im EV-Jetzt-Modus kein Zuschalten des Verbrenners, auch nicht bei den aktuellen niedrigen Temperaturen.


    Gruß Jörg