Ich habe dann - aufgrund der letzten Beiträge - mal heute ein wenig selbst getestet.
Nach 100% Ladung angezeigte elektrische Reichweite 62km.
Die ersten 10% der Kapazität waren nach 6 km Fahrt weg - also genau die 10% der veranschlagten Reichweite...dann habe ich aber eine starke Steigungsstrecke zu fahren und da schmilzt die Reichweite bei jedem Ladezustand massiv und da kann man das nicht vernünftig testen!
Ineffizienter ist es natürlich, weil bei vollem Akku die Rekuperation kaum vorhanden ist, aber wenn man die ersten Kilometer auf einer längeren Strecke unterwegs ist, bei der die Rekuperation kaum Effekte hat (kaum Gefälle oder Stop & Go), dann spielt es keine so große Rolle.
Dann habe ich bei 25% Restladung an der Wallbox den Ladevorgang gestartet und die Leistung über den Zwischenzähler ermittelt - wie erwartet waren es 3,6 kW.
Bei einem Ladestand von 88% habe ich wieder die Ladeleistung ermittelt - es waren nach wie vor 3,6 kW - der prozentuelle Zuwachs der Kapazität war in gleicher Zeit auch nicht geringer.
Insoweit frage ich mich, warum ein Ladevorgang über 80% ineffizienter wäre...
Bei reinen E-Autos, die an Hochleistungsladesäulen mit 100kW Gleichstrom und mehr geladen werden, trifft dies zweifelsfrei zu, denn da wird zur Schonung des Akkus ab 80% die Ladeleistung massiv gedrosselt und ich brauche für die letzten 20% teilweise mehr Zeit, als von 20 auf 80% zu laden - das ist natürlich extrem ineffizient!
Ich gehöre zu den Menschen, die Behauptungen, egal von wem und wo ich sie lesen, gerne hinterfrage und auch selbst mal teste, soweit ich es kann...das kann ich nun mal nicht lassen. 
Was die fehlende Rekuperation angeht, stimme ich der Ansicht voll zu, aber den Rest konnte ich aus eigener Erfahrung so nicht bestätigen - vielleicht testet das ja der ein oder andere auch mal.
Gruß Jörg