Alles anzeigenDer Kuga lädt die Starterbatterie wenn die Zündung an ist bzw. der Motor läuft oder wenn die HV-Batterie geladen wird. Die Frage wäre daher, wie schnell entlädt sich die HV-Batterie im Stand, wenn man mit dem Kuga nicht fährt?
Ich kenne einen anderen PHEV, da kann man eine Ladungserhaltungsfunktion aktivieren. Dabei wird die Starterbatterie überwacht und automatisch von der HV-Batterie geladen, sollte deren Ladung zu weit abfallen. Trotzdem wird empfohlen, den "Hauptschalter" (ja, den gibt es dort extra im Sicherungskasten des Autos) zu benutzen, wenn das Auto mehrere Wochen steht.
Im Handbuch vom Kuga sind mir jetzt keine solchen Dinge aufgefallen - oder hab ich dir nur überlesen?
Sobald die HV-Batterie voll ist, wird doch kein Strom mehr über den Ladeziegel gezogen?
Wenn man jetzt im SYNC3 einstellt, dass das Auto nur einmal am Tag in einer bestimmten Zeitspanne laden soll, dann dürfte das für die Leitung keine andere Belastung sein, als jeden Tag das Auto nach dem Fahren ans Kabel zu hängen?
Also davon unabhängig, dass es nie verkehrt ist, seine Elektroinstallation mal prüfen zu lassen, bevor man da regelmäßig ein E-Auto dran hängt.
Lithium-Ionen-Akkus haben eigentlich eine sehr geringe Selbstentladung - wenn man den Kuga mal acht oder zehn Wochen stehen lässt, sollte sich der HV-Akku nicht großartig selbst entalden.
Im Kuga gibt es keinen "Hauptschalter", über den man das Hochvolt-System abschalten kann. Diesen Job übernimmt ein Hauptschütz (also ein elektromechanischer Schalter), das nach Einschalten des Fahrzeugs anzieht und den Hochvolt-Akku mit der Steuerung verbindet - im Motorraum in Fahrtrichtung links vorne befindet sich eine Steckverbindung, die die 12 V-Steuerleitung zum Hauotschütz untrbricht (so steht es jedenfalls im Rettungsdatenblatt).
Wenn der Hochvolt-Akku voll ist, wird der Ladevorgang abgeschaltet und der Ladeziegel nimmt nur noch den Ruhestrom auf, der nicht mehr als ein paar mA betragen dürfte.
Gruß Jörg