Beiträge von Kugi71

    Moin moin


    wenn der Ladeziegel noch nie in Betrieb war, gehe ich von einem Fehler bei diesem aus...


    Wenn dein FFH nicht so weit weg ist, würde ich da mal vorbeischauen und den Kuga mal an dessen Wallbox testweise anstöpseln...


    Der Kuga kommuniziert ja über die zwei"Pilotkontakte" oben im Stecker mit der Ladestation - der eine signalisoert "Fahrzeug angeschlossen" und der andere signalisiert, welche Ladeleistung der Kuga möchte - wenn da kein eindeutiges Signal von der Ladestation/Ladeziegel kommt, wird sie nicht erkannt.


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    der Hochvolt-Akku wird nicht nur beheizt, sondern auch gekühlt und zwar nicht nur, während er an der Ladung hängt, sondern auch im normalen Betrieb.

    Wenn die Temperatur des Akkus zu hoch ist, dann lässt nicht nur seine Aufnahmefähigkeit für hohe Ladeströme (Rekuperation) sinken, sondern erhöht auch seinen Verschleiß.


    Ich hatte vor der Anschaffung des Kuga auch mal kurz mit einem Nissan Leaf geliebäugelt, habe aber genau aus diesem Grund Abstand genommen!

    Der Leaf hat noch kein aktives Batterie-Management, bei dem der Akku situationsabhängig gekühlt oder beheizt wird, was zur Folge hat, dass nach einer längeren Fahrt mit viel Last und hohen Außentemperaturen die ohnehin schon geringe Ladeleistung von 50kW nochmals deutlich sinkt und ich keine Lust hatte, 1,5 Stunden an der Ladesäule zu stehen, um wieder Strom für 100km Fahrt zu tanken.


    Die Beobachtung, dass die Reichweite über 25° Außentemperatur wieder etwas abnimmt, macht also durchaus Sinn.


    Gruß Jörg

    ...und als Elektrofachkraft kann ich deine Ausführungen bezüglich der Steckdose voll unterstützen! :thumbup:


    Eine relativ neue Schukosteckdose mit vernünftiger Verdrahtung, richtiger Absicherung und funktionierendem Fehlerstromschutzschalter (RCD) und dann läuft das mit dem Ladeziegel - aber mit der geschürten Angst vor brennenden Häusern wegen dem Laden eines Elektroautos kann man trefflich verdienen.. ;)


    Gruß Jörg

    Der Ladeziegel des Kuga hat eine Stromaufnahme von 10A - da reicht eine normale Schukosteckdose aus!


    Diese Ladesteckdose von Legrand ist da aus meiner Sicht rausgeschmissenes Geld. Die hat vermutlich etwas hochwertigere Kontakte mit etwas größerer Federkraft, damit auch 16A über lange Zet übetragen werden können...Ansonsten eine normale Schukosteckdose.

    Wie die laut Beschreibung das Fahrzeug die "Infrastruktur erfassen und den maximalen Ladestrom wählen" kann, ist mir ein Rätsel...alles Marketing!

    Die Erfassung des möglichen Ladestromes geht nur an der Wallbox, weil es da zusätzliche Kontakte für die Kommunikation zwischen Box und Auto gibt, die an der normalen Steckdose fehlen.


    Gruß Jörg

    Grundsätzlich ist jede zusätzliche Steckverbindung immer ein potenzielles Risiko, da ja die Stromstärke beim Laden mit 10A beim Ladeziegel relativ groß sind und über eine sehr lange Zeit fließen.


    Der Stecker im Ladeziegel ist temperaturüberwacht, d.h. bei unzulässiger Erwärmung wird der Ladestrom reduziert bzw. der Ladeziegel abgeschaltet. Wenn die Steckdose keinen guten Kontakt mehr zum Stecker hat und der überwachte Stecker im neuen Messadapter steckt, würde dann der nicht überwachte Stecker des Messadapters überhitzen...das sind aber theoretische Betrachtungen und in der Bedienungsanleitung werden Zwischenstecker oder Verlängerungen für den Ladeziegel aus diesem Grund ausdrücklich verboten!


    Es gibt aber einige im Forum, die diese Konstellation ohne Temperaturprobleme nutzen. Das steht und fällt mit der verwendeten Schukosteckdose - wenn die relativ neu ist, sehe ich da keine Probleme.


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    im Gegensatz zu den meisten Wallboxen hat der Ladeziegel keine Messeinrichtung integriert.


    Wenn du die geladenen bzw. die dem Netz entnommene kWh erfassen willst, benötigt man einen Zwischenzähler bzw. einen entsprechend ausgrstatteten Zwischenstecker.


    Gruß Jörg