Beiträge von Kugi71

    Der Rückruf hat sieben Monate gedauert ? Der Akku war kaputt ?? Und der Austausch hat 7 Monate gedauert ???

    Ich interessiere mich für ein Auto und kenne niemanden der das fährt.

    Woher soll ich mir denn sonst Erfahrungen, Infos einholen ?

    Nachdem sechs Kuga PHEV beim Laden abgebrannt sind, hat Ford zunächst im September 2020 die Notbremse gezogen und die Auslieferung bzw. Produktion des PHEV gestoppt bzw. allen Fahrern der bereits ausgelieferten Fahrzeuge per Schreiben das externe Laden untersagt.


    Dann musste ja zunächst das Problem der Ursache der Brände gefunden werden - im November kam man dann zu dem Ergebnis, dass es Verunreinigungen in einigen Akku-Zellen gibt, die beim Laden für Überhitzung und damit für Brandgefahr sorgen.

    Man versuchte dann wohl herauszufinden, ob sich die Akkus mit den Verunreinigungen finden lassen - das klappte nicht, weshalb sich Ford dann entschloss, Nägel mit Köpfen zu machen und die Akkus von allen gut 33.000 PHEV zu tauschen !


    So etwas muss natürlich logistisch geplant werden und das dauert seine Zeit. Im Dezember wurden alle Fahrer angeschrieben und ein Termin für den Tausch angekündigt (in der Reihenfolge der Zulassung beginnend im Januar 2021) - bei mir war das dann die 12. KW 2021... das hat auch alles geklappt, aber so konnte ich von September 2020 bis März 2021 nicht laden.


    Ich hatte den PHEV ja erst gut zwei Wochen als der Ladestopp kam - bis dahin funktionierte alles bestens; der Akku war nicht defekt!


    Diese riesige Tauschaktion war also in erster Linie eine Vorsorgemaßnahme.


    Zum Thema "Verbrauch" ist aber alles geschrieben....da musst du jetzt selbst überlegen, was du daraus machst - hier haben wir definitiv unser "Pulver verschossen"...8o


    Gruß Jörg

    Man kann das auch etwas "sanfter" machen, wenn man bei Bergabfahrt das Getriebe in dieNeutral-Stellung bringt, denn dann funktioniert die Rekuperation nicht und beim Betätigen des Bremspedals arbeitet nur die hydraulische Bremse.


    Das"Kennenlernen" sollte nicht zu heftig passieren, denn dann kann der Belag überhitzen und "verglasen", so dass er nicht die besten Reibwerte erreicht...


    Aber dennoch sind vor allem die hinteren Scheiben noch nicht richtig eingeschliffen - aber ich bleibe dran...

    Moin moin,


    genauso ist es! :thumbsup:


    Wenn man das Bremspedal betätigt, wird zunächst der Elektromotor als Generator betrieben und lädt den Akku auf; das geschieht, so lange dies möglich ist, ohne Zuhilfenahme der hydraulischen Bremse.


    Diese kommt nur dann zum Einsatz, wenn


    - das Fahrzeug kurz vor dem Stillstand ist, denn die elektrische Bremse funktioniert umso schlechter, je langsamer der Generator dreht - komplettes Anhalten ist rein elektrisch nicht möglich!

    - der Akku noch über ca. 80% geladen ist, denn dann kann ist die Aufnahmefähigkeit des Akkus für die vom Generator erzeugte elektrische Leistung begrenzt.

    - die Bemsleistung, die über das Bremspedal gefordert wird, höher ist, als die maximale elektrische Bremsleistung, z.B. bei einer Gefahrenbremsung oder auf dem Verzögerungsstreifen auf der Autobahnabfahrt.


    Der bei mir aktivierte "Bremstrainer" zeigt beim Anhalten immer Prozentwerte zwischen 85 und 100% der Energie-Rückgewinnung beim Bremsen - die Bremsscheiben sind nach 10 tkm immer noch nicht eingeschliffen...


    Gruß Jörg

    Ich habe dieses Phänomen auch erst wahrgenommen, als das erstmals im Forum diskutiert wurde und ich diese Fahrsituation bewusst herbeigeführt habe (also im Stand bei laufendem Verbrenner in Neutral geschaltet) - Diese Situation hat man ja normalerweise eher selten.


    Ansonsten war ich vorher nie in diesem Betriebszustand und gehe mal davon aus, dass das auch am Anfang so war und nicnt erst nach ein paar 100 km Fahrstecke....


    Dass die Kobination "E-Motor + Verbrennungsmotor + CVT-Getriebe" bei vielen Herstellern identisch ist, heißt nach meiner Ansicht nach nicht, dass die Details ebenfalls identisch sind.


    Ich mache mir da momentan auch keine übermäßigen Sorgen! Ich habe 5 Jahre Garantie und wenn da tatsächlich grundsätzlich getriebemäßig etwas im Argen ist, werde ich das sicherlich noch innerhalb dieser Zeit bemerken, da das ja auch anderen so gehen wird.


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    ich war im vergangenen Oktober wegen dieser Sache bei meinem FFH - er hat dieses Geräusch im Stand bei laufendem Verbrenner bei seinen beiden PHEV auch...nach Rücksprache mit Ford sei dieses Phänomen konstruktionsbedingt und kein technischer Defekt.


    Auch wenn ich damit nicht so ganz glücklick bin, bleibt mir doch zunächst nichts anderes übrig, als mich damit abzufinden.


    Gruß Jörg

    schattenparker :


    Eigentlich hatten doch hier jetzt mehrere User ihre tatsächlichen Kraftstoff- und Strom-Verbrauchswerte hier gepostet - da muss man sich doch nicht so an diessen 1,2l Normverbrauch festbeißen...vielleicht schaust du noch mal hier rein, denn da findest du noch mehr reale Verbrauchswerte:



    Und falls du mich in dieser Liste findest...der (noch) recht hohe Verbrauchswert bei mir resultiert aus den sieben Monaten "Ladepause" durch den Rückruf, die von September 2020 bis März 2021 gedauert hat...:P


    Ansonsten habe ich hier auch langsam den Eindruck, dass es hier nicht um eine wirkliche Beratung geht...da bin ich dann auch raus. X/


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    natürlich muss ich für meine PV-Anlage erst einmal eine Stange Geld in die Hand nehmen - für den erzeugten Strom, den ich selbst verbrauche, muss ich aber (mit Ausnahme der Umsatzsteuer!) nichts zahlen. Das ist eine Frage des Standpunktes.


    Um mal die Rechnung für den Durchschnittsverbrauch für meinen Kuga zu rechnen (seit dem ich ihn wieder aufladen darf):


    Gefahrene Strecke seit letztem Tanken : 1711 km

    Getankte Spritmenge : 29,25 l zu 1,55 € = 45,34 €

    Geladene Strommenge : 206,1 kWh zu 0,256 € = 52,76 €

    --------------------------------------------------------------------------------

    Verbrauch Kraftstoff für die gefahrene Strecke : 1,71 l/100km

    Verbrauch Strom für die gefahrene Strecke : 12,05 kWh/100km

    Kosten für 100km : 5,73 € (


    Wäre ich die Strecke mit meinem Nissan Juke gefahren (Vorgänger des Kuga), der im Schnitt 6,5 l/100km gebraucht hat, wären es 111,2l Kraftstoff für die gefahrene Strecke oder 172,38 € oder 10,08 € für 100km.


    Somit spare ich momentan auf 100 km fast 50% der Kosten - wobei es bei mir sogar noch mehr ist, da ich aktuell am Arbeitsplatz sogar gratis laden kann (noch!).


    Und es spielt schon eine Rolle, wieviele Kilometer ich täglich (und damit auch jährlich) fahre, denn je seltener ich den Akku auflade, desto stärker schlägt der (teurere) Spritverbrauch zu Buche.


    Vielleicht konnte ich das Thema "Verbrauch" etwas anschaulich machen...:/


    Gruß Jörg

    Natürlich ist die Nutzung des ÖPNV umweltschonender als die Nutzung des privaten PKW...


    Wenn es dir um Umweltveträglichkeit geht, solltest du die entsprechenden Veröffentlichungen des Fraunhofer Instituts lesen. Die Herstellung eines batteriebetriebenen Autos verursacht deutlich mehr CO2 als herkömliche PKW. Das muss der batteriebetriebene PKW dann erst mal herausarbeiten. Faustformel: je größer der Elektromotor, umso länger muss die Laufzeit sein, um einen Effekt bei derCO2-Reduzierung zu erhalten.

    Das ist aber auch nicht mehr so ganz aktuell...


    Presseinformation
    Elektroautos, die heute gekauft und in Deutschland genutzt werden, haben eine deutlich bessere Klimabilanz als Diesel und Benziner
    www.isi.fraunhofer.de


    Da ja immer mehr Strom regenerativ erzeugt wird, wird die Ölkobilanz der elektrischen Antriebe immer besser. Die PHEV haben verhältnismäßig kleine Akkus und daher auch eine bessere CO2-Bilanz als reine Stromer.


    Neben der Laufleistung spielt also auch die Größe des Motors eine Rolle. Wenn du bisher Fiesta gefahren bist, ist der Sprung auf Kuga riesig. Der ist aber nur erforderlich, weil Ford keine anderen Hybrid-autos bisher hat. Andere Hersteller (Toyota, VW u.ä.) sind da aber schon weiter. Dementsprechend würde ich mich da mal umschauen.

    Ein großer Teil der Antriebe bei Ford-PKW sind heute schon teilelektrisch als Mild-Hybrid - insoweit stimmt es nicht so ganz, dass Ford da außer dem Kuga nichts anderes im Portfolio hat...


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum!


    Wenn du die Anschaffung eines Plug-In-Hybrid-Kraftfahrzeugs in Betracht ziehst, ist es wichtig, wie dein durchschnittliches Fahrprofil und deine örtlichen Gegebenheiten aussehen:


    - hast du an deinem Wohnort oder Arbeitsplatz die Möglichkeit, den Akku des Kuga aufzuladen?

    - fährst du eine tägliche Strecke, die nicht größer ist als 50 km?

    - bist du jemand, der gerne sparsam unterwegs ist oder lieber sportlich flott?


    Diese 1,2 l/100km sind eher ein theoretischer Wert; ich liege momentan bei etwa 1,6l/100km, weil ich meine tägliche Strecke zur Arbeit (40km gesamt) rein elektrisch fahre, am Arbeitsplatz und daheim den Akku täglich auflade und lediglich am Wochenende oder unter der Woche in Ausnahmefällen mit dem Benzinmotor fahre, wenn die Strecken länger sind.


    Ich empfehle dir einen Besuch beim Händler und eine ausgiebige Probefahrt!

    Ich habe meinen "Dicken" fast ein Jahr und steige immer noch genauso begeistert ein wie zu Beginn - der macht einfach Spaß! Das lautlose elektrische Dahingleiten und gleichzeitig genug Leistung in jeder Fahrsituation! Auch wenn der Akku nach ca. 60km leer ist, braucht der Kuga mit ca. 5,5l/100km auch noch weniger als dein Sir Henry...;)


    Gruß Jörg