Beiträge von Kugi71

    Moin moin,


    wie die Anzeige der steigenden Kühlmitteltemperatur zustande kommt, kann ich nicht sagen - aber der Benzinmotor wird während des elektrischen Betriebes leider nicht vorgeheizt.

    Hatte das auch an anderer Stelle schon vermutet - allerdings ging diese Vorheizung aus meiner Sicht zu schnell; nach dem Start war ja die Kühlmitteltemperatur schon nach etwa einer Minute bei vermeintlich 60° ... und das kann nicht hinkommen!


    Wenn man geschätzte 10l Kühlmittel in einer Minute von 20° auf 60° C erwärmen will, braucht man eine Heizleistung von ca. 28kW!!! Wo sollen die herkommen?!


    Habe dann mal angehalten und bei geöffneter Haube den Motorblock per Hand auf Temperaturerhöhung geprüft - weder ein erreichbarer Schlauch noch Motorblock oder Zylinderkopf waren in irgendeiner Weise wärmer als die Außentemperatur...


    Schon sehr merkwürdig, woher dann die Anzeige kommt...:/


    Gruß Jörg

    Bei den geringen Ladeströmen, die für die Akku-Ladung beim Kuga benötigt werden, spielt es aus meiner Sicht keine Rolle für die Schonung des Akkus, ob mit 6, 10 oder 16A geladen wird.


    Die Bauteile im Onboard-Lader funktionieren da auch gleich gut!


    Die Reduzierung der Ladeleistung spielt in erster Linie bei den DC-Schnellladern eine Rolle, bei denen mit Leistungen von mindestens 50 kW geladen wird.


    Inwieweit die Leistung beim Kuga bei höherem Ladestand reduziert wird, habe ich noch nicht kontrolliert - vielleicht mache ich das mal im kommenden Urlaub mit Hilfe des Zwischenzählers, der vor der Wallbox sitzt - glaube aber kaum, dass es da große Reduzierung bei Ladeständen jenseits der 80% gibt...aber es kommt auf einen Versuch an...


    Gruß Jörg

    Update: Elektriker war da und hat die beiden Phasen getauscht. Läuft und lädt.

    Und ich habe gelernt, dass die LEDs nicht grün sondern gelb leuchten. Wir waren zwar alle der Meinung, das sein grün, muss aber gelb sein, da grün nicht definiert ist. So kann man sich irren:-)


    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Na , das war dann aber kein Ruhmesblatt für den Elektriker-Kollegen...X/


    Die Phasenfolge sollte man bei Drehstromanschlüssen immer prüfen, egal, ob der angeschlossene Verbraucher ein Rechtsdrehfeld haben will oder nicht - Berufsehre...;)


    Und aus eben diesem Grund muss auch ein Prüfprptokoll angefertigt und dem Kunden übergeben werden...das würde ich vom Kollegen schon einfordern, denn das muss im Preis mit drin sein.

    In der Werkstatt muss ich bei einer Inspektion i.d.R. auch nicht das Auslesen des Fehlerspeichers extra bezahlen, denn das gehört dazu...


    Gruß Jörg

    Aber zurück zum Kuga: Natürlich sind die modernen Motoren wesentlich empfindlicher, mit Klopfsensoren und so weiter. Die moderne Technik ist nicht vergleichbar mit einem Rasentraktor oder einem 67 Jahre alten Deutz-Diesel.

    Da hast du sicherlich recht, allerdings sorgen gerade diese Sensoren dafür, dass sich die Elektronik (natürlich nur in gewissen Grenzen) auf die wechselnde Kraftstoffqualität einstellt und das Zündkennfeld entsprechend ändert.


    Bei uraltem Sprit wird natürlich auch das nichts mehr nützen...


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    aus eigener Erfahrung kann man Benzin problemlos auch über einen längeren Zeitraum lagern.


    Mein Spaßmobil Can-Am Spyder ist von November bis April im "Winterschlaf"; der Tank wird Ende Oktober randvoll gemacht, allerdings mit einem Schuß Benzinzusatz (https://www.mathy.de/shop/de/kraftstoffsystem/MATHY-FB.html) .

    Im April genügt ein kurzer Druck auf den Startknopf und der Motor startet sofort und läuft von den ersten Metern an perfekt.


    Noch deutlicher ist es beim Rasentraktor. Da ich den ja nicht zur Tankstelle fahre, wird im April ein 20l-Kanister mit dem Benzinzusatz voll getankt und der Mäher von April bis Oktober nur aus dem Kanister betankt. Von November bis März ist auch der im Winterschlaf...wenn ich jetzt beim ersten Mähen im April den Motor starte, ist das Benzin im Tank ja schon 12 Monate alt - und der Mäher startet genauso einwandfrei wie der Spyder (natürlich etwas "Orgeln", um den Vergaser wieder mit Kraftstoff zu füllen).


    Der Spyder wird mit E10, der Rasentraktor aufgrund seines Alters von geschätzt 25 Jahren, mit E5 betankt - welchen Anteil das Additiv hat, kann ich nicht sagen...


    Gruß Jörg

    @Miquel ? Text vergessen ?


    Edit: Text wurde offensichtlich nachgetragen:thumbsup:


    Aber ehrlich gesagt haben Öladditive noch weniger mit dem AGR zu tun als die o.g. Kraftstoffadditive8o Was kommt als nächstes? Stickstofffüllung der Reifen?:D

    Es ist nicht erforderlich, das ins Lächerliche zu ziehen...


    Es ging hier um den Hersteller http://www.mathy.de, der seit vielen Jahrzehnten Additivefür Öl und Kraftstoff herstellt.

    Niemand wird gezwungen, diese einzusetzen....


    Die Additive für die AGR-Reinigung sind vermutlich so beschaffen, dass sie nicht verbrennen, sondern beim Durchströmen des AGR-Ventils ihre Reinigungswirkung entfalten - ich bin mir jedenfalls sehr sicher, dass der Hersteller da nichts entwickelt hat, das wirkungslos ist...


    Aber wie gesagt, dazu hat jeder seine eigene Meinung...


    Gruß Jörg