Beiträge von Kugi71

    Moin moin!


    Man muss bei diesen Betrachtungen auch unterscheiden , ob der eingebaute Lader für einphasige oder dreiphasige Ladung vorgesehen ist.


    Wenn ich - wie im Beispiel des Links - einen 22kW-Lader eingebaut habe und diesen nur einphasig mit 10 A statt wie vorgesehen dreiphasige mit 32 A betreibe, sind die prozentualen Verluste natürlich größer - wobei mir aber der angegebene Unterschied extrem groß erscheint.


    Beim Kuga haben wir nur einen 230V 3,6 kW-Lader eingebaut und ob der jetzt mit 230V aus der Steckdose oder mit 230V aus der Wallbox versorgt wird, spielt letztendlich keine Rolle...bei größeren Ladestrom der Wallbox könnten die Verluste im Gleichrichter und den Leitungen sogar größer sein...:/


    Wenn ich mich richtig erinnere, hat hier im Forum schon jemand gepostet, dass er an der Wallbox 12,3 kWh geladen hat...das wäre dann etwas mehr, als mit dem Ladeziegel, bei dem im Schnitt 12 kWh geladen werden (0-100% laut Anzeige).


    Ich habe bisher den Akku daheim noch nicht komplett an der Wallbox geladen, daher habe ich noch keine Zahlen - bin aber wie gesagt, selbst neugierig, ob es da größere Unterschiede gibt...


    Vielleicht kann hier ja mal der ein oder andere seine Zahlen posten, wenn er welche hat.:)


    Gruß Jörg

    Sieht bei meinem Kuga genauso aus...


    Wann die 12V-Steckdose abgeschaltet wird, habe ich auch noch nicht genau ergründet - hatte es bisher einmal, dass sie nach dem Ausschalten des Systems sofort aus war, ansonsten bleibt sie eine gwisse Zeit eigeschaltet - nach 30 Minuten war sie allerdings aus...

    Denkt bei der Betrachtung dran dass der Gleichrichter einen sockelverbrauch hat, sprich die prozentuale Verlustleistung ist bei kleinen ladeleistungen recht hoch. Das kann bei den genannten Werten mal Richtung 25% gehen.

    Moin moin,


    woher hast du diese Zahl?


    Vom elektrotechnischen Standpunkt aus, sind Gleichrichter (im Unterschied zu Wechselrichtern) grundsätzlich passive Bauteile, d.h. Dioden, die natürlich eine Verlustleistung haben; diese ist linear Abhängig von der Stromstärke...

    Auch bei gesteuerten Gleichrichtern verhält es sich ähnlich.


    Die Steuerelektronik wird aus der Versorgungsspannung gespeist und ist lastunabhängig.


    Grundsätzlich geht man von einer Ladeverlustleistung von ca. 10% aus - aber hauptsächlich verursacht durch die Verlustleistung des Gleichrichters - weniger durch die Steuerung selbst.


    Aber es wäre ja leicht, es in der Praxis zu ermitteln - vorausgesetzt, man hat einen Stromzähler für die Wallbox. Dann kann man sehr gut feststellen, ob bei einer Komplett-Ladung des Akkus bei 6A mehr elektrische Arbeit entnommen wird, als bei 10 oder 16A....


    Vielleicht teste ich das mal...bin gespannt. :/


    Gruß Jörg

    Genauso verhält sich mein Kuga auch

    Die Algorithmen, nach denen das Zuschalten des Benzinmotors von statten geht, sind vermutlich sehr komplex und für den Außenstehenden kaum nachvollziehbar...:/


    Die ersten 180 km nach dem Akkutausch war das ja bei meinem Kuga auch so - erst die Konstellation "Kälte + lange Bergauffahrt + fast leerer Akku" hat das Einschalten des Benzinmotors bewirkt...


    Aber ich mache mir da keine tiefergehenden Gedanken, wann unter welchen Parametern das passiert...entscheidend ist für mich, dass das weitgehend elektrische Fahren funktioniert - mein Verbrauch seit dem Akkutausch liegt bei 0,6 l/100 km...


    Mehr muss man dazu nicht sagen....alles top.:thumbsup:


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    ich habe es heute tatsächlich auch mal geschafft, den Benzinmotor trotz "EV-jetzt-Modus" in Gang zu bringen!


    Heute auf dem Weg zur Arbeit bei -2°C an einer längeren Steigung bei 75 km/h und einer Restreichweite von 4 km sprang der Motor mit der Meldung "Motor an wegen Systemleistung" an und blieb dann 8 km bis kurz vor dem Ziel in Betrieb - er schaltete aus, als der dritte Balken der Kühlmitteltemperaturanzeige aufleuchtete...


    Also bleibt er so lange in Betrieb, bis der Motor Betriebstemperatur hat - macht aus meiner Sicht auch Sinn.


    Er seht also, bei meinem Kuga klappt es auch....8o


    Gruß Jörg

    Ich glaube kaum, dass für das evtl. Laden der Starterbatterie 12% der Kapazität benötigt wurden. Ich denke eher, dass die Elektronik die Rechweite auch aufgrund der aktuellen Temperatur kalkuliert.

    Das denke ich auch.


    Bin heute auch bei -2° C los (interessanterweise noch mit 59 km angezeigter Reichweite) und nach 22 km Fahrt mit 32 km Restreichweite angekommen.


    Der 12V-Akku wird erst geladen, wenn man das System mit dem Start-Knopf gestartet hat.


    Gruß Jörg

    na hoffentlich ist das wirklich unkritisch. Ich habe mal gesehen, wie sich die in falschem Öl laufenden Zahnriemen auflösen, wobei ich jetzt nicht weiss ob unser Kuga in Öl laufende Zahnriemen hat.


    Moin moin,


    gehört ja eigentlich nicht hierhin, aber:


    ja, der Zahnriemen des 2,5 Duratec-Motors läuft laut technischen Daten im Ölbad.

    Dass Öl, welches nicht die Ford-Spezifikation erfüllt, den Zahnriemen schädigt, habe ich schon gesehen, aber wie gesagt, da geht es um das Öl selbst und das veränder sich durch die MoS2 - Beigabe nicht; das setzt sich nur auf den metallenen Oberflächen ab.


    In den vorigen Motoren habe ich immer einen anderen Ölzusatz (Mathy Universal-M) genutzt und konnte damit die Ölwechselintervalle ausdehnen (4 Jahre, max. 50.000km).

    Vom Hersteller des Zusatzes (Mathe-Schmierstofftechnik in Soltau) ist das Additiv aber für die Ford-Motoren mit im Ölbad laufenden Zahnriemen explizit nicht freigegeben, da man dazu keine Langzeitstudien hat (habe mich da extra erkundigt).


    Somit bleibt es dann bei den vorgeschriebenen Ölwechseln mit dem Öl der geforderten Spezifikation.


    Gruß Jörg


    OffTopic - OFF

    So eine Wallbox ist doch nichts anderes, wie eine etwas größere Steckdose. Kann man da nicht gleich von CEE auf Typ 2 fahren? Der Kuga nimmt sich doch eh bloß den Strom von einer Phase.


    Oder regelt die Wallbox zusätzlich noch irgendwas?

    Eine Wallbox ist grundsätzlich nichts Anderes als eine "erweiterte" Drehstromsteckdose, das stimmt.


    Allerdings ist diese Erweiterung das Entscheidende:


    Zum einen hat der Stecker außer den 5 Anschlüssen der CEE-Steckdose zwei zusätzliche "Pilotkontakte", mit denen Fahrzeug und Wallbox kommunizieren, d.h. Ladeanforderung und Ladeleistung werden darüber übermittelt.

    Zum anderen hat die Wallbox noch eine Fehlerstromerkennung für Gleichstrom, um im Fehlerfall (d.h. Felerströme auf der Gleichstromseite, die auf die Eingangsseite wirken)zu erkennen und abzuschalten.

    Dazu gibt es noch einen eingebauten Zähler, die Möglichkeit, die Box in eine Photovoltaik-Anlage zu integrieren usw.


    Es ist also schon etwas mehr, aber trotzdem für das, was sie bietet, sind die Preise recht gesalzen....


    Gruß Jörg