Beiträge von Kugi71

    Das heißt also:


    Man stelle sich vor, dass ich mein Auto an die Wallbox hänge, weil es geladen werden muss, weil ich in drei Stunden vielleicht damit zur Arbeit oder sonst wohin fahren muss. Es könnte also passieren, dass ich zur geplanten Abfahrtszeit zu meinem Auto komme und feststellen muss, dass es nicht geladen ist, weil von externer Seite eben gerade meine Wallbox abgeschaltet wurde.


    Kann das passieren? Wenn ja, dann sind die Lastmanagement-Wallboxen also relativ unzuverlässig. Das wäre ein Argument zur Vermeidung dieser externen Steuerungsmöglichkeit, solange es eben noch zulässig ist. Zwar langsamer, aber sicherer im Sinne von verlässlicher ist also das Aufladen des Kuga über den 230 V-Anschluss?

    Moin moin,


    wie das später mal in der Praxis umgesetzt wird, weiß ich nicht, aber das soll natürlich nicht passieren.


    Ein großer Energieversorger hat vor einiger Zeit mal einen Feldversuch gemacht, indem er eine komplette Wohnstraße mit Wallboxen und (geliehenen) E-Autos ausgestattet hat und die Leute laden sollten, wann sie es für richtig halten.

    Wie Wallboxen waren untereinander vernetzt und konnten kommunizieren.

    Ich nehme an, dass das System "lernt", wann und wie lange an den einzelnen Boxen geladen wird und steuert dann die Boxen entsprechend an.


    Wenn jemand vorwiegend (wie wohl die meisten) das Auto am Nachmittag anschließt und erst am Morgen wieder vom Netz trennt, kann problemlos nachts die Wallbox auch zeitweise abgeschaltet werden - wichtig ist ja nur, dass das Fahrzeug morgens voll geladen ist.


    Wenn dagegen jemand häufig tagsüber für eine oder zwei Stundenauflädt, wird die Box dann nicht abgeschaltet, da das System an diesem Ladeverhalten "erkennt" dass in diesem Moment die Ladung erforderlich ist...


    Es wurde damit auch nachgewiesen, dass es punktuell nicht zu einem "Blackout" kommen kann, auch wenn sehr viele E-Autos vorhanden und geladen werden sollen - ein häufiges Argument der Elektro-Skeptiker...

    So in etwa stelle ich mir das in der Zukunft vor - aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein hinunter...


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    könnte der ein oder andere die Tage mal "nachfühlen"/nachschauen, ob aus der Belüftungsdüse für die Rückbank auch nur kalte Luft kommt, während sie vorne warm aus den Düsen kommt...danke :love:


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    die von der Kfw geförderten Wallboxen können über LAN, WLAN oder GPRS mit dem Internet verbunden und entsprechend gesteuert werden. Sie haben also das von dir markierte Lastmanagement an Bord - das wird nur momentan noch nicht eingesetzt.


    Das ist alles noch Zukunftsmusik, aber irgendwann muss man von außen auf die Wallbox zugreifen können, damit die Ortsnetze durch die vielen zu ladenden E-Autos nicht überlastet werden.


    Wenn in einem Straßenzug 30 Wallboxen mit 11 oder sogar 22kW gleichzeitig laden wollen, geht der Netztrafo in die Knie - dann werden die Wallboxen aus der Ferne entweder in der Ladeleistung reduziert oder in Gruppen zu- und abgeschaltet.


    Gruß Jörg

    hallo ahd20,

    Wie auf dem Foto zu sehen, oberhalb vom Schanier, der Gummistopfen mit dem Loch??

    Moin moin,


    wenn man auf den Link in deinem ersten Post klickt, kommt eine Fehlermeldung...da ist was beim Einstellen der Datei schief gelaufen...


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    du willst doch nur eine Wallbox für deinen Kuga installieren, oder?


    Dann brauchst du das Teil nicht - wenn ich das richtig gelesen habe, braucht man dieses Gerät, wenn man mehrere Ladepunkte betreiben will. Wenn an 5 Ladepunkten gleichzeitig geladen werden soll, wäre das System überlastet und der Leistungsverteiler schaltet die Ladepunkte so zu, dass keine Überlastung stattfindet, aber alle angeschlossenen Fahrzeuge auch geladen werden - also ein "Lastmanagement".


    Gruß Jörg

    Was mir heute beim Probieren auch aufgefallen ist:


    Bei 20° Temperatureinstellung kommt aus den Belüftungsdüsen für die Rückbank nur eiskalte Luft während sie vorne gut warm herauskommt!

    Erst wenn man den Temperaturregler auf HI stellt, kommt die Luft leicht lauwarm aus der Düse - das kann ja eigentlich auch nicht richtig sein?!


    Da bisher nur die Hunde hinten mitgefahren sind, ist das bisher nicht aufgefallen...die beschweren sich in der Regel nicht wegen der Temperaturen. :D


    Könnt ihr das bei euch mal prüfen, ob das auch so ist? Habe am kommenden Donnerstag einen Termin beim FFH und da könnte ich das mal zur Sprache bringen...


    Gruß Jörg

    Wenn es darum geht, ob ich mir das ganze ÜBERHAUPT leisten kann, muss man halt wieder ne andere Rechnung aufmachen, aber einfach nur zu sagen, 'ich bekomme keine Förderung, dann will ich das nicht', finde ich falsch gedacht....

    Finde ich nicht falsch gedacht!


    Eine Wallbox ist eine Investition in die Zukunft, da sie für den Kuga nicht nötig ist.


    Mit der Förderung hätte ich sie bereits jetzt getätigt, aber so muss ich das nicht und gebe das Geld für wichtigere Dinge aus, da es mit der bereits installierten Steckdose prima funktioniert - inclusive Erfassung der elektrischen Arbeit und Schlüsselschalter gegen unbefugte Nutzung!


    Gruß Jörg

    Das ist eben wohl für viele Elektrofachkräfte das Problem!

    Irgendwo ziemlich gaga, da ja Installationsarbeiten in der eigenen Kundenanlage vorgenommen werden und da sollte ein Nachweis der beruflichen Qualifikation eigentlich ausreichen...


    Hier ein Auszug aus meiner Anfrage bei der Kfw:

    ...

    Wenn Sie beruflich qualifiziert sind und in einem Fachunternehmen arbeiten, können die Arbeiten von ihnen selbst durchgeführt werden. Wichtig ist gemäß Merkblatt, dass die Errichtung und Inbetriebnahme der Ladestation durch ein Installationsunternehmen (siehe §13 Niederspannungsanschlussverordnung) erfolgt. Sie müssen selbst beurteilen, ob Sie dazu berechtigt sind.

    Es ist eine Rechnung für Einbau und Anschluss der Ladestation erforderlich. Sofern keine Rechnung über den Einbau erbracht werden kann, kann die Rechnung über die Materialkosten, sofern diese mindestens 900 Euro pro Ladepunkt betragen, eingereicht werden. Zusätzlich dazu ist eine Eigenerklärung und ein Nachweis über die berufliche Qualifikation für die Installation der Ladestation erforderlich und einzureichen.

    ...


    Wenn man also nicht in einem Unternehmen beschäftigt ist, welches den Anforderungen gem. §13 der Niederspannungsverordnung entspricht, bekommt man nichts, obwohl man genauso qualifiziert ist...idiotisch, aber irgendwie typisch deutsch...||


    Hier mal ein Auszug aus dem §13:

    ...

    2) Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen. Um dies zu gewährleisten, darf die Anlage nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und instand gehalten werden. In Bezug auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik gilt § 49 Abs. 2 Nr. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechend. Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden ...


    Das war dann auch der Grund, warum das Projekt Wallbox für mich da beendet war...leider.;(


    Gruß Jörg

    Moin moin,


    das Problem an der Sache ist, dass du als Elektrfachkraft in einem Fachunternehmen beschäftigt sein musst, das eine Konzession vom örtlichen Versorger zur Installation von elektrischen Anlagen hat - nur eine Kopie deines Prüfungszeugnisses als Elektrofachkraft reicht definitiv nicht!


    Habe nochmal explizit die Kfw angeschrieben und die Situation geschildert, dass ich zwar Elektromeister bin, aber nur als Lehrer arbeite und nicht in einem Fachunternehmen beschäftigt bin - dann gibt es keine Förderung!


    Im Übrigen fällt auch das Material unter den Förderbetrag, welches für die Installation der Wallbox benötigt wird, d.h. Leitungsmaterial, Kabelkanäle, Befestigungsschellen, RCD und LS für die Verteilung...


    Gruß Jörg